Podium für Audi bei den 10 Stunden von Suzuka

 

  • Christopher Haase/Kelvin van der Linde/Markus Winkelhock Dritte beim japanischen Lauf zur Intercontinental GT Challenge

  • Vier Audi R8 LMS unter den besten zehn

  • Alle Kundenteams von Audi Sport bei extrem harten Bedingungen im Ziel
     

Nach jeweils 25 Punkten für den Wertungssieg in Bathurst (Australien) im Februar und in Spa (Belgien) im Juli erreichte der Audi R8 LMS in Suzuka nur Platz drei. Das Audi Sport Team Absolute Racing feierte das Podiumsergebnis mit den drei Audi Sport-Piloten Christopher Haase/Kelvin van der Linde/Markus Winkelhock.

 

Bei Außentemperaturen deutlich über 30 Grad Celsius waren die 10 Stunden von Suzuka ein Härtetest für Mensch und Maschine. Das Langstreckenrennen auf dem anspruchsvollen Grand-Prix-Kurs zählte erstmals zum Kalender der Intercontinental GT Challenge und begeisterte Fans wie Fahrer gleichermaßen. Haase/van der Linde/Winkelhock waren als Elfte gestartet und kämpften sich trotz einer Durchfahrtstrafe als bestes Fahrertrio eines Audi R8 LMS auf Platz drei vor. Im Ziel fehlten ihnen nur 1,2 Sekunden auf Platz zwei. In der Fahrerwertung der Serie liegen Haase und Winkelhock nun hinter den drei Konkurrenten, die das Rennen gewonnen haben. In der Markenwertung liegt Audi an zweiter Position. „Herzlichen Glückwunsch an Mercedes-AMG zum Doppelsieg und an das Audi Sport Team Absolute Racing sowie unsere drei Piloten zum Podesterfolg“, sagte Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Das war ein hartes Stück Arbeit. Bemerkenswert ist, dass alle unsere Teams trotz der extremen Hitze und einem Rennen voller Zwischenfälle einen kühlen Kopf bewahrt und die Zielflagge gesehen haben.“

Zweitbester Audi war die Startnummer 66 des Audi Sport Team WRT. Christopher Mies/Dries Vanthoor/Frédéric Vervisch, die durch einen Reifenschaden Zeit eingebüßt hatten, erreichten den vierten Platz. Sie sicherten Audi damit zwölf weitere Zähler in der Markenwertung. Das Audi Team Hitotsuyama aus Japan, das regulär in der einheimischen Rennserie Super GT antritt, nutzte das Langstreckenrennen für ein internationales Gastspiel. Die beiden Stammpiloten Richard Lyons und Ryuichiro Tomita erhielten Verstärkung von dem Belgier Alessio Picariello. In den ersten Rennstunden war das Team die beste Audi-Mannschaft im Feld. Durch einen Dreher fiel der Audi R8 LMS mit der Nummer 21 zurück und erreichte das Ziel auf Platz acht. Ein weiterer Audi R8 LMS des Audi Sport Team WRT komplettierte ein Audi-Quartett unter den besten zehn: Jake Dennis/Sheldon van der Linde/Stuart Leonard überquerten die Ziellinie als Neunte. Der fünfte Audi R8 LMS absolvierte ebenfalls die Renndauer von zehn Stunden: Congfu Cheng, Adderly Fong und Jingzu Sun erreichten in der Pro-Am-Wertung den sechsten Platz von elf gestarteten Teams.

Das Finale der Intercontinental GT Challenge steht vom 26. bis 28. Oktober im Kalender. Dann kämpfen die Teams auf dem legendären Kurs von Laguna Seca in Kalifornien um den Titel in Fahrer- und Markenwertung. Audi hat mit seinen Piloten die Wertungen in den beiden ersten Jahren der Serie 2016 und 2017 jeweils für sich entschieden.