TOLLES BLANCPAIN GT SPRINT SERIES RENNEN IN MISANO: CHRISTOPHER HAASE EROBERT IM ZWEITEN LAUF PLATZ DREI!

Der dritte Blancpain GT Sprint Series Event im italienischen Misano begann mit Blitz und Donner und endete bei strahlendem Sonnenschein – ein perfektes Sinnbild für das Rennwochenende von Christopher Haase, der gemeinsam mit Simon Gachet im Audi R8 LMS vom Team SAINTéLOC Racing an den Start ging.

Im ersten freien Training am Freitag konnte das Duo erst gar nicht auf die Strecke fahren, sintflutartiger Regen verhinderte jegliche sinnvolle Aktivität auf der Strecke. Im zweiten freien Training war es nach wie vor feucht, es herrschten also schwierige Bedingungen in der Nacht-Session, sodass das Team lediglich kleinere Änderungen am Set-Up vornahm. Richtig ernst wurde es in dann in den Qualifying-Sessions am Samstag, für die auch das Wetter rechtzeitig besser wurde. Simon Gachet fuhr in Q1 auf Platz 13, Christopher Haase konnte in Q2 den siebenten Startplatz erobern. „Es war ein sehr knappes Qualifying, insofern war ich mit Rang sieben schon recht zufrieden“, so Haase.

Das Samstagsrennen, das erst spät abends in der Dämmerung gestartet wurde, brachte dem SAINTéLOC Racing Audi R8 LMS mit der Startnummer 25 dann leider kein Glück: „Simon wurde am Start von einem Mitbewerber ganz leicht berührt, das hat aber ausgereicht, um seinen Reifen zu zerstören, worauf wir aufgeben mussten“, erzählt Christopher Haase, der sich danach gemeinsam mit seinem Teamkollegen voll auf den zweiten Lauf am Sonntag konzentrierte. Und das sollte sich bezahlt machen: „Unser Audi R8 LMS war im Sonntagsrennen richtig, richtig gut. Ich konnte in meinem Stint gleich zwei Plätze gutmachen, auch der Boxenstopp war fehlerfrei, und so kamen wir auf Platz drei ins Rennen zurück. Danach hat Simon einen grandiosen Job abgeliefert. Er konnte den Anschluss an die Spitzengruppe halten, fuhr die gleichen Zeiten wie die Führenden und hat so den dritten Platz nach Hause gebracht“, jubelte Christopher Haase: „Vielen Dank an SAINTéLOC Racing, vor allem an die Mechaniker, die unser Auto für das Rennen am Sonntag wieder perfekt in Form gebracht haben. Gratulation auch an unser Schwesterauto, das zwei Mal die Pro-Am Wertung gewonnen hat. Und natürlich Glückwunsch zum Doppelsieg von WRT, das war ein tolles Wochenende für Audi!“

AUDI SPORT MIT ELF AUTOS BEI DEN 24 STUNDEN SPA

– Sechs Teams bringen elf Audi R8 LMS an den Start

– Vorjahressieger wieder für Audi Sport Team Saintéloc im Einsatz

Die 24 Stunden von Spa vom 26. bis 29. Juli 2018 stehen im Zeichen zweier Jubiläen: Während Audi Sport customer racing seine zehnte Saison begeht, lockt der Langstrecken-Klassiker in den Ardennen bei seiner 70. Ausgabe ein hochkarätiges Starterfeld an. Mit elf Audi R8 LMS kämpft Audi Sport customer racing gemeinsam mit seinen Kunden bei der Jubiläumsausgabe der 24 Stunden von Spa um den fünften Gesamtsieg und um Klassenerfolge. Rund 60 Rennwagen von zwölf Marken stehen für das größte GT3-Starterfeld weltweit.

Audi Sport customer racing unterstützt in diesem Jahr die Teams WRT und Saintéloc. Die Vorjahressieger Christopher Haase und Markus Winkelhock treten erneut mit dem Audi Sport Team Saintéloc an. Die beiden Deutschen erhalten Unterstützung von einem dritten Audi Sport-Piloten, dem Belgier Frédéric Vervisch. Im Audi Sport Team WRT teilen sich drei Audi-Werksfahrer aus der DTM, René Rast (D), Nico Müller (CH) und Robin Frijns (NL), ein Cockpit. In einem zweiten Audi R8 LMS des belgischen Teams starten die beiden Audi Sport-Piloten Dries Vanthoor (B) und Christopher Mies (D) gemeinsam mit dem Spanier Alex Riberas. Dieses Fahrertrio führt nach drei von fünf Läufen den Blancpain GT Series Endurance Cup an. Der Schweizer Audi-Werksfahrer Marcel Fässler geht in einem privat eingesetzten dritten Audi des WRT-Rennstalls ins Rennen, der zusätzlich noch einen vierten R8 LMS einsetzt. Sechs weitere private GT3-Rennwagen von Audi komplettieren das Aufgebot. Saintéloc Racing wird mit einem Auto in der Am-Kategorie um den Klassenerfolg kämpfen. Montaplast by Land-Motorsport vertraut unter anderem auf den südafrikanischen Audi Sport-Pilot Kelvin van der Linde. Im Team Attempto Racing sind Audi-DTM-Pilot Jamie Green (GB) und Audi Sport-Fahrer Pierre Kaffer in zwei verschiedenen Rennwagen im Einsatz. Das Team Car Collection Motorsport hat mit Audi Sport-Pilot Frank Stippler den Sieger von 2012 an Bord. Zudem plant Aust Motorsport den Einsatz eines Audi R8 LMS. Während Audi Sport den Klassiker seit 2011 vier Mal gewonnen hat, vereinen die Piloten von Audi Sport customer racing drei Siege auf sich. Hinzu kommen die beiden Siege von René Rast und ein Erfolg von Marcel Fässler.

Die 24 Stunden von Spa zählen als vierter von fünf Läufen zum Blancpain GT Series Endurance Cup. Zugleich ist die Veranstaltung der zweite von vier Läufen der Intercontinental GT Challenge, die Audi mit Robin Frijns, Dries Vanthoor und dem britischen Privatier Stuart Leonard nach dem Auftaktsieg in Australien anführt. „Spa hat in diesem Jahr alle Zutaten, um das größte GT-Rennen des Jahres zu werden“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Vier Tage lang steht Belgien im Fokus des internationalen GT-Sports und seines großartigen Publikums. Wir hoffen, den vielen Fans ein tolles Motorsport-Wochenende zu bieten und um den Gesamtsieg, Klassenerfolge und den Coupe du Roi für den besten Hersteller zu kämpfen.“

ALPEN-ACHTERBAHN MIT PODIUM FÜR BWT MÜCKE MOTORSPORT AUF DEM RED BULL RING

– Zweites Auslandsgastspiel für BWT Mücke Motorsport im ADAC GT Masters 2018

– Junior-Podium für Jeffrey Schmidt und DTM-Star Jamie Green in Österreich

– Punkteausbeute in beiden Läufen des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring

Das dritte Rennwochenende des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring hatte für BWT Mücke Motorsport alles zu bieten. Regen, Sonne, Hitze und zum Finale noch ein Podium. Jeffrey Schmidt und DTM-Pilot Jamie Green im BWT Audi R8 LMS #26, Ricardo Feller und Christopher Haase im BWT Audi R8 LMS #25 sowie Mike David Ortmann und Markus Winkelhock im kfzteile24 Audi R8 LMS #24 hatten sich nach dem ersten Saisonsieg des Teams in Most viel vorgenommen. Rang drei in der Teamwertung sollte verteidigt und das Podium des vergangenen Jahres im besten Fall wiederholt werden. Da die Formel-1-Strecke in der österreichischen Steiermark traditionell den Audis nicht entgegenkommt, kein leichtes Unterfangen.

Die Highlights des Wochenendes
 

Podium zum Finale: Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Das haben sich Schmidt und DTM-Star Green zu Herzen genommen und sind im Sonntagslauf auf Rang neun gefahren. Zunächst hieß das Rang vier in der Junior-Wertung, durch eine nachträgliche Bestrafung eines Konkurrenten rutschte das Duo jedoch vor auf Rang drei. Es war die verdiente Belohnung für eine außergewöhnliche Aufholjagd. Im Qualifying war Green auf Top-10-Kurs, als ein kleiner Fehler die Runde zunichtemachte. Das Resultat: Startplatz 21. Im Rennen setzte schließlich nach wenigen Minuten starker Regen ein, doch die Mannschaft entschied sich, keinen zusätzlichen Stopp einzulegen, sondern auf Slicks bis zum Fahrerwechsel auf der Strecke zu bleiben. Dieses Risiko zahlte sich aus. 13 Positionen machten Green und Schmidt gut und durften sich zu Recht feiern lassen. Dieses Glück blieb ihnen im Samstagslauf verwehrt. Schmidt hatte den BWT Audi R8 LMS #26 auf Rang 17 qualifiziert und sich direkt am Start an die Top-10 herangearbeitet. Verschiedene Zwischenfälle warfen das Duo bis zum Rennende jedoch wieder auf Rang 19 zurück.
 

Hart erkämpfte Punkte: Die wahren Rekord-Aufholer des Teams waren am Wochenende jedoch Feller und Haase im BWT Audi R8 LMS #25. Am Samstag startete Feller von Rang 21 und hielt sich wie Kollege Haase clever aus allen Zwischenfällen heraus. Die Belohnung: Rang zehn und damit erneut Punkte für das Duo. Am Sonntag stand nach dem durchwachsenen Qualifying Rang 23 zu Buche. Auch Haase ging das Risiko ein, während des starken Regens auf der Strecke zu bleiben und nicht auf Regenreifen zu wechseln. Ohne Fehler manövrierte er sein Arbeitsgerät um die nasse Strecke und kam als eines der letzten Autos zum Fahrerwechsel. Damit lag die #25 sogar eine Rennrunde lang in Führung. Nach dem Wechsel auf Feller sortierte sich das Duo auf Rang neun wieder ein und war auf Punktekurs. Die stark abtrocknende Strecke gegen Ende des Rennens machte jedoch einen Strich durch die Rechnung, weshalb die Mannschaft die Ziellinie auf Rang 14 überquerte. Ungeachtet dessen, machte das Duo in den beiden Rennen kombiniert 20 Positionen gut.
 

Starker Auftakt: Für Ortmann und Winkelhock im kfzteile24 Audi R8 LMS startete das Wochenende nach Maß. In der ersten Trainingssession fuhren sie als bester Audi des gesamten Feldes auf Rang vier. Nach viel Pech in den ersten beiden Saisonevents stieg die Hoffnung auf ein Top-Ergebnis. Mit Startplatz 20 für das erste Rennen wurde diese jedoch wieder gedämpft. Dennoch kämpfte Ortmann nach dem Start, um schnell einige Positionen gutzumachen. Ein Rempler von hinten, der den 18-Jährigen ohne Chance ins Kiesbett rutschen ließ, beendete diese Aufholjagd jedoch früh. Auch am Sonntag blieb dem Duo das Pech an den Haken. Mit Startplatz 28 hoffte Winkelhock auf Regen und wurde erhört. Wie seine Teamkollegen kämpfte er sich mit Slicks durchs Feld und arbeitete sich bis zum Boxenstopp an die Top-10 heran. Ortmann gab sich nach dem Fahrerwechsel keine Blöße und blieb in der Nähe der Punkte. Zum Ende hin musste allerdings auch er der abtrocknenden Strecke Tribut zollen und überquerte die Ziellinie mit Regenreifen auf Rang 17 – eine Verbesserung um zehn Positionen.

Die Stimmen zum Wochenende
 

Jamie Green (BWT Audi R8 LMS #26): „Wir hatten am Samstag Chancen auf einen Platz unter den besten Zehn, nachdem Jeffrey Startplatz 17 herausgefahren hat. Ich befand mich in meinem Stint im Kampf um Platz zwölf, wurde allerdings von der Strecke gedrängt, was mich wieder ein wenig zurückwarf. Anschließend gab es noch einen Berührung mit einem Konkurrenten, und ich fiel zurück auf Platz 19. Im Qualifying zum zweiten Rennen drehte ich mich leider in der letzten Kurve meiner letzten Runde. Sonst wäre ein Startplatz unter den besten Zehn möglich gewesen. Die Bedingungen im Rennen waren eine riesige Herausforderung. Ich habe einige Position gut gemacht – sowohl im Trockenen als auch im Nassen. Jeffrey hatte gegen Rennende noch Probleme mit den Reifen, die etwas abgebaut haben. Angesichts der schwierigen Bedingungen können wir mit Platz acht durchaus zufrieden sein.“
 

Jeffrey Schmidt (BWT Audi R8 LMS #26): „Im zweiten Rennen wäre sicher viel möglich gewesen. Jamie ist ein toller Start gelungen und hat ein paar Plätze gewonnen, bis schließlich der Regen kam. Wir haben uns dazu entschieden, auf Slicks draußen zu bleiben. Jamie hat diese schwierigen Bedingungen gut gemeistert und sich gut nach vorne verbessert. Beim Fahrerwechsel haben wir dann doch die Regenreifen aufgezogen, weil wir davon ausgegangen sind, dass es noch stärker regnen würde. Leider hörte der Regen kurz darauf auf und die Strecke trocknete recht schnell ab. Das Ganze war einfach ein Glücksspiel – es hätte alles anders laufen können. Hätten wir uns anders entschieden, hätten wir womöglich sogar gewonnen. Aber die Bedingungen waren letztlich für alle gleich. Immerhin sind wir durch die Bestrafung eines Konkurrenten noch auf Rang drei der Junior-Wertung gerutscht.“
 

Christopher Haase (BWT Audi R8 LMS #25): „Es war für uns ein ereignisreiches Wochenende mit Höhen und Tiefen. In beiden Fällen ist uns der Start gut gelungen, doch leider war die Ausgangsposition jeweils alles andere als ideal. Dass wir es am Samstag bis unter die Top-10 geschafft haben, war eine klasse Leistung von uns allen. Am Sonntag haben wir bei dem einsetzenden Regen lange auf Slicks gesetzt und sind draußen geblieben. Das war eine gute Entscheidung, denn dadurch kamen wir vor auf Platz zehn. Ich war anfangs überrascht, wie gut das Auto bei diesen schwierigen Bedingungen zu fahren war. Als dann allerdings in Sektor zwei das Wasser schon stand, wurde es unglaublich schwierig. Die Reifen haben gegen Ende des Rennens zu sehr abgebaut und das Gripniveau fiel in den Keller. Platz zehn zu halten, war in der Situation unmöglich. Das Auto lief das gesamte Wochenende sehr gut.“
 

Ricardo Feller (BWT Audi R8 LMS #25): „Es war ein schwieriges Wochenende für uns. Wir haben für das Qualifying am Samstag etwas anderes probiert, und es hat sich gut angefühlt. Allerdings war mit Startplatz 21 die Ausgangssituation alles andere als rosig. Im Lauf des Rennens haben wir uns bis auf Platz zehn nach vorne gekämpft. Damit können wir zufrieden sein. Am Sonntag wollten wir nach einem schlechten Zeittraining ähnlich vorgehen wie beim ersten Rennen. Leider haben bei den wechselhaften Bedingungen die Reifen am Ende nachgelassen, daher war nicht mehr als Platz 14 möglich. Das ist angesichts unserer schwierigen Startposition 23 aber dennoch ein gutes Ergebnis.“
 

Mike David Ortmann (kfzteile24 Audi R8 LMS #24): „Das Feld war mal wieder sehr eng beieinander. Wir hatten im Qualifying den Speed für die Top-15, aber da es nicht optimal lief, fehlten uns die entscheidenden zwei oder drei Zehntel. Im ersten Rennen sind alle Autos auf der linken Seite schlecht weggekommen. Ich steckte im Verkehr und habe ein paar Positionen verloren. Kurz vor dem Öffnen des Boxenstoppfensters habe ich hinten links einen Schlag bekommen und bin ins Kiesbett gerutscht. Das Rennen war damit gelaufen. In Rennen 2 haben wir Schadensbegrenzung betrieben. Wir hatten eine gute Pace im Regen. Die Strecke ist leider schneller abgetrocknet als gedacht und unsere Reifen waren nicht mehr optimal. Auch der Boxenstopp lief nicht ganz rund. Wir haben in der langen Sommerpause also viel zu analysieren.“
 

Markus Winkelhock (kfzteile24 Audi R8 LMS #24): „Im Sonntagsrennen herrschten perfekte Bedingungen, als hätte ich das Drehbuch geschrieben: Start auf Slicks, dann einsetzender Regen. Leider hat mich ein Konkurrent ins Kiesbett geschickt und ich habe einige Positionen verloren. Wir lagen trotzdem nach dem Boxenstopp dicht an den Top-10. Als die Reifendrücke stiegen, haben wir ein paar Positionen verloren. Auf Slicks zu bleiben, wäre ein hohes Risiko gewesen. Es war ein tolles Rennen, nur leider nicht mit dem Ausgang, den wir uns erhofft hatten. Auch im ersten Rennen hatten wir Pech, Mike trifft keine Schuld. Wenn einem in der Kurve jemand nur ganz leicht auf die Ecke fährt, dann dreht man sich sofort. Leider war das Rennen für uns dadurch früh beendet. Wir haben vor dem Qualifying am Sonntag am Setup gearbeitet, aber wohl nicht in die richtige Richtung. Bei der enormen Leistungsdichte hat das harte Konsequenzen.“
 

Teamchef Peter Mücke: „Der Abschluss des Wochenendes war gut. Angesichts unserer Startpositionen ist es ein gutes Ergebnis. Mit dem Qualifying war ich nicht zufrieden, aber mir ist klar, dass es eine Entscheidung um wenige Zehntel war. Wir haben das Beste aus der Situation gemacht und das Rennen auch strategisch gut gelöst. Die Konkurrenz hatte mit einer anderen Taktik Erfolg, für uns wäre es aber zu dem Zeitpunkt zu riskant gewesen, auf Slicks zu bleiben. Es war insgesamt nicht unser bestes Wochenende, aber die Leistungsdichte war auch extrem. Im ersten Training lagen 25 Autos in einer Sekunde. Das zeichnet die Meisterschaft aus und wir akzeptieren, dass wir dann nicht immer vorne sind. Es war auf dem Red Bull Ring grundsätzlich für die Audis schwer. Mir ist unbegreiflich, wie man über Jahre hinweg die Corvette so falsch einstufen kann. Die Balance of Performance passt in der Regel, aber bei der Corvette stimmt sie nie und das ist einfach ein Unding.“
 

Matthias Kieper (PR & Team-Management): „Wir sind als Drittplatzierte der Teammeisterschaft und mit Rang vier für Jeffrey Schmidt in der Fahrer-Wertung an den Red Bull Ring gereist. Obwohl wir wussten, dass dieses Event eines der schwierigeren für uns werden würde, wollten wir diese Positionen natürlich halten. Wir haben gekämpft und auf unsere Chance gehofft. Wie stark wir als Mannschaft sind, hat sich am Sonntag gezeigt. Wir haben über richtige Entscheidungen viel Boden gutgemacht und auch die Mechaniker haben super Arbeit geleistet. Jetzt haken wir das Wochenende ab und blicken Richtung Nürburgring, wo wir wieder angreifen werden.“
 

Michael Weiss (Technischer Leiter): „Nach dem Hoch in Most mit dem etwas unerwartet guten Wochenende, hat uns am Red Bull Ring nun etwas das Gegenteil erwischt. Wir hatten uns gute Ergebnisse erhofft. Allerdings war es schwieriger als gedacht, wobei das Junior-Podium am Sonntag noch ein positiver Abschluss war – und das trotz eines unserer wohl schlechtesten Qualifyings im ADAC GT Masters. Der Regen im Rennen hat uns in die Karten gespielt, dennoch mussten wir die richtigen Entscheidungen treffen und haben das über eine ausgezeichnete Strategie getan. Zum Zeitpunkt der Fahrerwechsel sah es nach mehr Regen aus. Entsprechend haben wir Autos und Reifen darauf eingestellt, was am Ende nicht aufgegangen ist. Dennoch sind wir mit der #26 durch die Strategie von Startplatz 21 bis auf Rang sechs nach vorne gefahren. Wir haben also eine Menge richtig gemacht, auch wenn es am Ende noch ein paar Positionen nach hinten ging. Insgesamt verlassen wir Spielberg nicht erfreut, weil die Ausbeute mager war. Hinter uns liegen anstrengende Wochen und wir freuen uns nun alle auf eine Pause, um die Akkus wieder aufzuladen und gleichzeitig die Vorbereitung auf die verbliebenen vier Saisonevents zu beginnen. Der Red Bull Ring war ein kleiner Dämpfer, aber abgerechnet wird am Ende!“

STARKE PERFORMANCE IM 1.000 KILOMETER RENNEN: PAUL RICARD BRINGT FÜR CHRISTOPHER HAASE RANG SECHS!

Das traditionelle 1.000 Kilometer Rennen von Paul Ricard begann für Christopher Haase am vergangenen Wochenende unter geänderten Voraussetzungen: Das Team von SAINTéLOC Racing hatte für den Heimauftritt in Südfrankreich das Fahrer-Line-Up geändert. So ging Haase mit seinem deutschen Landsmann Markus Winkelhock und dem jungen Franzosen Simon Gachet an den Start. Nach den Trainings-Sessions war das Trio mit dem Audi R8 LMS äußerst zufrieden, auch ein kurz vor dem Qualifying auftretendes Problem mit nachlassendem Grip haben die SAINTéLOC Racing Ingenieure rasch in den Griff bekommen. Im dreigeteilten Qualifying markierte Christopher Haase in seiner Session die schnellste Audi-Zeit – kombiniert bedeutete das Startplatz 16 im riesigen Feld von 51 GT3-Fahrzeugen.

Der Startschuss zum 6-Stunden-Rennen fiel dann am Samstagabend um 18:00 Uhr, Markus Winkelhock eröffnete mit einem tollen Start-Turn und fuhr bis auf Rang 10 nach vorne. Im Anschluss daran gelang es dem Fahrertrio nicht nur sich kontinuierlich zu verbessern, sie konnten sich auch einen kleinen taktischen Vorteil herausfahren. „Wir haben uns davon viel versprochen und es sah auch lange Zeit richtig gut aus“, so Christopher Haase, der dann in einem seiner Stints unverschuldet von einem Konkurrenten umgedreht wurde: „Das war eine eher unnötige Aktion, die uns leider zurückgeworfen hat. Wir waren bereits im Kampf um Platz vier, so war’s dann Platz sechs, als ich für den letzten Stint an Simon übergeben habe.“

Der junge Franzose fuhr ein tolles Rennen, arbeitete sich nach vorne und lag eine gute halbe Stunde vor Schluss auf Platz drei – und damit auf Podiums-Kurs! Dann kam allerdings eine späte Gelbphase, an deren Ende gleich vier Mitbewerber verdächtig früh beschleunigten. Zwei davon wurden bestraft, die beiden anderen „entkamen“ aber einer Bestrafung, wodurch das SAINTéLOC Racing Trio Winkelhock, Gachet und Haase am Ende mit Platz sechs zufrieden sein musste: „Unser Auto war topp, die Leistung der Fahrer war spitze und das Team hat perfekt gearbeitet. Ich bin sehr zufrieden, Platz sechs in der Blancpain Endurance Series und bestes Audi-Team ist ein wirklich gutes Ergebnis – und mit ein bisschen mehr Glück wären wir sogar am Podium gestanden“, so Christopher Haase abschließend, der am kommenden Wochenende auf dem Red Bull Ring im ADAC GT Masters startet.

Ergebnis 1.000 km Rennen Paul Ricard (nach 6 Stunden):

1. Marco Seefried, Christian Klien, Albert Costa, Lexus RC F GT3, 172 Runden

2. Jordan Pepper, Jules Gounon, Steven Kane, Bentley Continental GT3, + 2.315 Sek.

3. Andrew Watson, Ben Barnicoat, Come Ledogar, McLaren 650 S GT3, + 43.827

4. Adam Christodoulou, Thomas Jäger, Raffaele Marciello, Mercedes-AMG GT3, + 47.056

5. Matt Parry, Alex Buncombe, Lucas Ordonez, Nissan GT-R Nismo GT3, + 53.772

6. Markus Winkelhock, Simon Gachet, Christopher Haase, Audi R8 LMS, + 54.522

7. Denis Bulatov, Vitaly Petrov, Michael Meadows, Mercedes-AMG GT3, + 55.594

8. David Fumanelli, Adrien Tambay, Felipe Fraga, Mercedes-AMG GT3, + 1:04.061 Min.

9. Maxi Götz, Alvaro Parente, Maxi Buhk, Mercedes-AMG GT3, + 1:08.059

10. Romain Dumas, Dirk Werner, Frederic Makowiecki, Porsche 911 GT3 R, + 1:19.343