SCHNELLSTE RENNRUNDEN, ABER ERNEUT PECH: KEINE PUNKTE FÜR CHRISTOPHER HAASE IN ZOLDER!

Nach dem unglücklichen Ausscheiden beim Saison-Highlight auf dem Nürburgring kam Christopher Haase optimistisch nach Zolder: Auf der belgischen Strecke ging er für Sainteloc Racing in der Blancpain Sprint Series an den Start – und nachdem er gemeinsam mit seinem Teamkollegen Romain Monti dort bereits gute Resultate erzielen konnte, hatte sich die Mannschaft viel vorgenommen. Leider lief es aber von Beginn an nicht reibungslos, wie Christopher Haase schildert: „Audi war an sich super aufgestellt, die BOP war fair – wir hatten also gute Voraussetzungen, konnten das aber weder in den Trainings noch im Qualifying umsetzen und so die mögliche Performance leider nicht abrufen. Was möglich gewesen wäre, bewies unser Audi-Kollege Robin Frijns mit der Pole-Position eindrucksvoll.“

Im Zeittraining reichte es im Feld von 33 Fahrzeugen nur zum 16. Startplatz – womit Haase beim Start zum Qualifying-Race „mittendrin statt nur dabei“ war. „Wenn du mitten im Feld stehst, ist das die denkbar ungünstigste Ausgangslage. Auf der engen Start- und Zielgeraden von Zolder kam es dann so, wie es kommen musste. Vorne berührten sich zwei Autos, eine Kettenreaktion war die Folge und es gab einen Startunfall. Ich musste sehr hart bremsen und ausweichen, habe dabei allerdings die Boxenmauer berührt und die Hinterradaufhängung verbogen. In der Folge musste ich an die Box, um den Schaden beheben zu lassen, was natürlich unser Rennen ruiniert hat“, erzählt ein enttäuschter Christopher Haase.

Nach der Reparatur fuhr man das Rennen trotz mehrerer Runden Rückstand zu Ende und konnte, nachdem das Team Sainteloc zahlreiche Veränderungen vorgenommen hatte, dank der schnellsten Rennrunde beweisen, dass zumindest der Speed ins Auto zurückgekehrt war. Dementsprechend schnell war das Duo Haase/Monti dann auch im Main Race: Aufholjagd von Platz 30 bis auf Rang 14 und erneut die schnellste Rennrunde! „Unser Audi R8 LMS lief perfekt, Romain fuhr einen sensationellen Stint und wir konnten zeigen, dass es das gesamte Team drauf hat“, so Christopher Haase: „Nun wissen wir, was möglich ist. Jetzt muss unser Ziel sein, diese tolle Performance endlich wieder in kontsant gute Resultate umzusetzen!“

Das nächste Rennen für Christopher Haase folgt schon diese Woche – am Red Bull Ring will er im Team von Montaplast by Land Motorsport gemeinsam mit seinem Teamkollegen Jeffrey Schmidt die Pechsträhne hinter sich lassen und im ADAC GT Masters möglichst viele Punkte und eventuell einen Podestplatz holen!

ENDLICH WIEDER PUNKTE FÜR CHRISTOPHER HAASE: TOP-10-PLATZ BEIM 6-STUNDEN-RENNEN IN PAUL RICARD!

Audi-Pilot Christopher Haase und das Team Sainteloc Racing haben das prestigeträchtige 1.000-Kilometer- beziehungsweise 6-Stunden-Rennen von Paul Ricard am vergangenen Samstag als Vorbereitung auf die bald bevorstehenden 24 Stunden von Spa-Francorchamps genutzt. Dort wird Haase mit dem Franzosen Jules Gounon und dem Deutschen Markus Winkelhock in einem von Audi Sport werksunterstützten Audi R8 LMS mit dem französischen Team an den Start gehen.

Vorerst galt es aber, sich beim 6-Stunden-Rennen in Le Castellet gegen knapp 60 (!) Mitbewerber zu behaupten – keine leichte Aufgabe, zumal den Teams auch die extreme Hitze zu schaffen machte. Haase, Winkelhock und Peter Terting, der kurzfristig für den abwesenden Jules Gounon eingesprungen war, ließen sich davon aber nicht beirren und spulten ihr Programm ab, wie Christopher Haase bestätigt: „Wir haben alle Abläufe trainiert und konnten die Trainings-Sessions optimal nutzen. Das Qualifying wurde von Markus Winkelhock gefahren. Wie es in der Blancpain Endurance Series oft vorkommt, war es praktisch unmöglich, eine freie Runde zu erwischen und so mussten wir mit Startplatz 33 zufrieden sein!“

Beim Start ging es relativ hektisch zu, doch Haase konnte sich aus allem heraushalten. Als er den Audi R8 LMS zum Fahrerwechsel an Peter Terting übergab, war er bereits auf Platz 21 vorgestoßen. „Peter Terting saß zum ersten Mal im GT3, noch dazu auf einer Strecke, die er zuvor nicht kannte“, erzählt Haase. „Er hat echt einen super Job gemacht und eine tolle Performance gezeigt!“ Dazu kam ein wie gewohnt starker Markus Winkelhock, und obwohl ein wenig Endgeschwindigkeit fehlte, hatte sich das Trio vor dem letzten Stint schon bis auf Rang 13 nach vorne gearbeitet. „Ich bin dann den letzten Turn gefahren und konnte in der allerletzten Runde noch Rang neun erobern“, resümiert Christopher Haase zufrieden: „Bei rund 60 Fahrzeugen von Platz 33 auf Platz neun zu fahren ist eine super Leistung und eine schöne Motivation für Sainteloc Racing und die Fahrer. Jetzt heißt es ‚volle Konzentration‘ auf die 24 Stunden von Spa-Francorchamps! Ich freue mich sehr darauf, einmal mehr bei diesem Klassiker dabei sein zu dürfen!“