PLATZ ZWEI ZUM SAISONAUFTAKT IN DUBAI: CHRISTOPHER HAASE IM REGENCHAOS AUF DEM PODIUM!

Vorjahressieger Christopher Haase kehrte zu Beginn des Jahres an die Stätte eines großen Vorjahres-Erfolges zurück: Er trat – erneut in Diensten von Car Collection Motorsport – beim traditionellen 24-Stunden-Rennen in Dubai an, das dieses Jahr zum bereits 15. Mal ausgetragen wurde. Seine Teamkollegen im Audi R8 LMS waren die Audi Sport-Fahrer Markus Winkelhock, Rik Breukers, Mike-David Ortmann und Dimitri Parhofer, mit ihnen wollte Haase seinen Sieg wiederholen. In den freien Trainings hatte die Truppe noch viel Arbeit, denn das Set-Up aus dem Vorjahr war aufgrund geänderter Witterungsverhältnisse nutzlos: Es war deutlich kühler als 2019, zudem war die Strecke durch vom Wind eingetragenen Sand rutschiger. Dennoch konnte der Audi R8 LMS mit der Startnummer 88 von Car Collection Motorsport optimal abgestimmt werden, zuversichtlich ging Christopher Haase ins Qualifying: „Die Balance des Autos war toll, mir war klar, dass wir vorne mitmischen können. Leider habe ich dann beim letzten Reifensatz den Peak der Pneus nicht erwischt, das hat uns einen besseren Startplatz gekostet. So war es Platz neun, was für ein solches 24-Stunden-Rennen aber auch noch eine gute Ausgangsposition war.“

Startfahrer Markus Winkelhock meisterte nicht nur die hektische Startphase gut, er konnte in seinem Stint auch noch Plätze gut machen. Beim perfekt absolvierten Boxenstopp übernahm Christopher Haase das Steuer für einen Doppelstint an dessen Ende er sogar für einige Runden die Führung übernehmen konnte: „Wir konnten einige Code60-Phasen taktisch super nutzen. Die sieben Führungsrunden haben sich dementsprechend gut angefühlt“, so Haase, dessen Teamkollegen Ortmann, Breukers und Parhofer in Anschluss ebenfalls perfekt unterwegs waren: „Wir lagen permanent im Spitzenfeld und waren im Rennen um den Sieg voll dabei, als plötzlich der große Regen kam…“ Der Regen wurde bald so stark, dass der Rennleitung nichts anderes übrigblieb, als das Rennen nach exakt sieben Stunden und 17 Minuten Fahrzeit mit der roten Flagge zu unterbrechen. Aus der Unterbrechung wurde mit Fortschreiten der Nacht – bei nicht enden wollendem Starkregen – leider ein endgültiger Abbruch und für Christopher Haase und seine Teamkollegen der zweite Platz im Schlussklassement. Für Audi Sport Pilot Christopher Haase war der Abbruch die richtige Entscheidung, auch wenn er lieber die 24 Stunden absolviert hätte: „Es war einfach zu viel Regen, die Boxengasse stand komplett unter Wasser, irgendwann ist sogar der Strom ausgefallen. Offenbar haben wir von den paar wenigen Regentagen, die es jährlich in Dubai gibt, gleich zwei erwischt. Auch wenn wir gerne das komplette Rennen gefahren wären, freuen wir uns sehr über Platz zwei. Das kann sich nach dem Sieg im Vorjahr sehen lassen, das ist eine schöne Bilanz! Jetzt freue mich auf das 12-Stunde-Rennen in Bathurst, Anfang Februar in Australien!“

BEIM IGTC-FINALE IN KYALAMI KNAPP AM PODIUM VORBEI: UNGLÜCKLICHER VIERTER PLATZ FÜR CHRISTOPHER HAASE!

Das Finale der „Intercontinental GT Challenge“ bildete nicht nur den Schlusspunkt einer langen, aufregenden Saison für die besten GT3-Teams der Welt, es war auch das letzte Rennen des Jahres 2019 für Audi Sport-Pilot Christopher Haase, der beim 9-Stunden-Rennen im südafrikanischen Kyalami gemeinsam mit seinen Fahrerkollegen Christopher Mies und Markus Winkelhock für das Audi Sport Team Land an den Start ging.

Christopher Haase hatte noch rechnerische Chancen auf den Fahrer-Titel in der IGTC, dazu hätten aber die verbliebenen Mitbewerber allesamt ausfallen oder ganz am Ende des Feldes ins Ziel kommen müssen. „Mir war es wichtig, dass wir das Jahr mit einem super Ergebnis ausklingen lassen. Es war eine gute Saison mit einigen Erfolgen, allerdings war das Glück nicht immer auf unserer Seite – und um in einer so hart umkämpften Serie wie der IGTC ganz vorne zu sein, ist man immer auch auf etwas Glück angewiesen“, so Christopher Haase, der seine Bestrebungen mit einem starken Performance im Qualifying – Startplatz zwei mit nur wenigen Tausendstelsekunden Rückstand auf die Pole – bereits vor dem Rennstart unterstreichen konnte.

Im Rennen selbst lief es für den Audi R8 LMS mit der Startnummer 29 dann leider nicht ganz reibungslos: Wegen eines Fehlers beim Betanken sowie eines Verstoßes gegen die Boxenstoppdauer musste das Trio insgesamt zwei Durchfahrtstrafen antreten, wodurch am Ende zu viel Zeit verloren ging. Mit einer gewaltigen Schlussattacke nach neun spannenden, teils von sintflutartigen Regenfällen beeinträchtigten Rennstunden versuchte Christopher Haase in der finalen Phase noch einen Angriff auf das Podium – mehr als Platz vier war aber leider nicht mehr zu holen. „Natürlich ist ein vierter Platz im Starterfeld der IGTC ein tolles Resultat. Allerdings war das nicht ganz das, was wir uns vorgenommen hatten. Umso ärgerlicher, dass wir es in der Hand gehabt hätten, wenn wir fehlerfrei geblieben wären. Aber so ist Motorsport. Wenigstens hatten wir noch einmal viel Fahrspaß und konnten den Speed des Audi R8 LMS unter Beweis stellen. Ab sofort liegt mein Fokus auf der kommenden Saison! An dieser Stelle ein großes Dankeschön an all meine Fahrerkollegen, an alle Teams und natürlich auch an alle Audi Sport Mitarbeiter – ohne die perfekte Zusammenarbeit all dieser Bereiche könnten wir als Fahrer unmöglich unsere Bestleistungen abrufen!“

BESTER AUDI-PILOT BEIM GT-WELTCUP: CHRISTOPHER HAASE FÄHRT IN MACAU AUF PLATZ FÜNF!

Beim legendäre Stadtrennen von Macau kam es auch in diesem Jahr zum Kampf der weltbesten GT-Piloten um den „GT-Worldcup“, insgesamt 17 Starter – inklusive aller bisherigen GT-Weltmeister – duellierten sich in der ehemals portugiesischen Enklave. Audi Sport-Fahrer Christopher Haase ging gemeinsam mit Phoenix Racing als einer von fünf Audi R8 LMS Piloten an den Start, und nach seinem guten Debüt im Vorjahr hatte er nichts weniger als einen Podiumsplatz im Visier.

„Anfangs mussten wir intensiv am Set-Up arbeiten, was in Macau nicht untypisch ist“ so Christopher Haase, der dank der tollen Leistung der Phoenix-Ingenieure und Mechaniker bereits im zweiten freien Training mit guten Rundenzeiten aufzeigen konnte. „Da waren wir voll dabei, dementsprechend optimistisch war ich für das Qualifying.“ Natürlich kommt bei einer Rennstrecke wie jener von Macau den Startpositionen eine große Bedeutung zu – die Highspeed-Passagen am Hafen gehen in enge Abschnitte in der Stadt ohne jede Überholmöglichkeit über, je besser die Platzierung im Qualifiying, desto größer die Chancen auf ein gutes Resultat im Rennen. „Umso unglücklicher war dann der Fehler auf meiner schnellsten Runde“, ärgerte sich Haase noch lange nach dem Rennen: „Ich kam just in der Peak-Runde meiner Reifen am Ausgang von Kurve 18 einen Zentimeter zu weit nach außen, habe die Wand berührt und meine Spurstange beschädigt. Damit war die Chance auf eine Startposition in der ersten oder zweiten Reihe dahin.“

So musste Christopher Haase von Startplatz sieben aus in ein turbulentes Qualifying-Rennen gehen, in dem äußerst aggressiv gefahren wurde. Ein Umstand, den Haase taktisch nutzen konnte: „Ich habe versucht, mich aus den Reibereien herauszuhalten und die Fehler der Anderen auszunutzen, was mir mit Platz fünf gut gelungen ist. Leider konnte ich Rang vier gegen Vorjahressieger Augusto Farfus nicht halten. Nachdem er mich beim Safety-Car Re-Start überholte hatte, war es ein harter aber fairer Fight, den ich am Ende nicht gewinnen konnte.“ Somit startete Audi Sport-Pilot Haase auch das Hauptrennen von Platz fünf aus, wo er es prompt einmal mehr mit Farfus zu tun bekam. „Dieses Mal wollte ich ihn in einen Fehler treiben, denn mit dem Speed meines Audi R8 LMS wäre ein Angriff auf die ersten Drei, also auf das Podium möglich gewesen. Aber wie schon am Samstag bin ich auf den Highspeed-Abschnitten nicht an Augusto vorbeigekommen, und er hat keinen Fehler gemacht. Alles in allem war’s dennoch ein gutes Wochenende für uns, ein großes Dankeschön an Phoenix Racing, Ravenol und Audi Sport für die tolle Unterstützung. Jetzt geht’s direkt weiter nach Kyalami, zum Finale der IGTC!“

NACH PECH IM LETZTEN RENNEN WARTEN NUN ZWEI HIGHLIGHTS: CHRISTOPHER HAASE IN MACAU & KYALAMI IM AUDI R8 LMS AM START!

Das letzte Rennen der Blancpain GT Sprint Series im spanischen Barcelona endete vor gut einem Monat nicht ganz so, wie sich Audi Sport-Pilot Christopher Haase und seine Teamkollegen von SAINTéLOC Racing, Simon Gachet und Dorian Boccolaci, das vorgestellt hatten. Nach einer guten Leistung im Qualifying konnte das Trio von Position sieben aus in das Drei-Stunden-Rennen starten, allerdings musste man das Einsatzauto nach gerade einmal einer Stunde mit einem technischen Defekt abstellen. „Das ist natürlich nicht der Weg gewesen, wie wir unsere Saison für SAINTéLOC Racing beenden wollten, so Christopher Haase, der dennoch ein positives Resümee der (beinahe) abgelaufenen Rennsport-Saison 2019 ziehen kann.

„In der Blancpain Sprint Series waren Simon Gachet und ich das beste Audi-Duo, konnten das Jahr auf Gesamtrang fünf abschließen. Vor allem in der zweiten Hälfte der Saison waren wir konstant auf dem Podium. Im ADAC GT Masters konnte ich das letzte Saison-Rennen auf dem Sachsenring leider nicht mehr bestreiten, da hatte das Rennen in Barcelona Vorrang. Gemeinsam mit BWT Mücke Motorsport war’s eine schöne Saison, obwohl wir uns etwas mehr erwartet hätten. Da war zwar ein wenig Pech dabei, das eine oder andere Mal waren wir aber auch nicht optimal aussortiert. Toll waren die Erfolge bei den Langstrecken-Klassikern, Sieg beim 24-Stunden-Rennen in Dubai, Platz vier bei den 24-Stunden von Spa und Platz drei beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring.“

Allerdings ist die Saison für den Audi Sport Piloten noch nicht zu Ende: Nächste Woche geht es für Christopher Haase nach Macau, wo er beim berühmt-berüchtigten Stadtrennen einen Audi R8 LMS von Phoenix Racing steuern wird. Und als Schlusspunkt eines arbeitsreichen Motorsport-Jahres wartet danach das letzte Rennen der „Intercontinental GT Challenge“, kurz IGTC, das im südafrikanischen Kyalami am 24. November 2019 ausgetragen wird. Die Vorfreude auf die beiden Rennen ist jedenfalls groß: „Macau ist legendär, nach meiner Premiere im Vorjahr kann ich es kaum mehr erwarten, dort erneut an den Start zu gehen. Und beim Saisonfinale der IGTC will ich mit meinen Audi Sport Fahrer-Kollegen Christopher Mies und Markus Winkelhock noch einmal alles geben und zeigen, wie schnell der Audi R8 LMS ist!“