HÖHEN UND TIEFEN FÜR CHRISTOPHER HAASE BEIM ADAC GT MASTERS: PUNKTE FÜR PLATZ SECHS, ABER AUCH PECH AUF DEM NÜRBURGRING!

Das zweite Rennwochenende des ADAC GT Masters fand am vergangenen Wochenende auf dem Nürburgring statt. Gegenüber dem Saison-Auftakt auf dem Lausitzring war das Starterfeld noch einmal um drei GT3-Fahrzeuge angewachsen, insgesamt kämpften also 36 Teams mit jeweils zwei Fahrern um das Podium und die Punkte.

Für Christopher Haase und Max Hofer begann das Wochenende mit viel Set-Up-Arbeit in den freien Trainings, um für das Qualifying die optimale Abstimmung des Audi R8 LMS zu finden. Gemeinsam mit dem Team Montaplast by Land-Motorsport gelang dies recht gut. Max Hofer erzielte die fünfzehntschnellste Zeit und ließ damit mehr als die Hälfte der Mitbewerber hinter sich. „Ich kenne keine andere GT3-Rennserie, in der die Zeitabstände so knapp sind“, so Audi Sport-Fahrer Christopher Haase, der viel Lob für seinen jungen österreichischen Teamkollegen parat hatte: „Max zeigt konstanten Speed, in diesem starken Feld ist das eine sehr gute Leistung. Leider hatte er im Rennen dann nach nur wenigen Runden enormes Pech. Ein Konkurrent hat ihn in Turn 5 berührt und rausgedrückt, damit war unser Rennen vorzeitig vorbei. Eine Nullnummer tut im ADAC GT Masters doppelt weh, eben weil es so eng zur Sache geht.“

Das zweite Qualifying fuhr Christopher Haase, er konnte den Audi R8 LMS für den neunten Startpatz qualifizieren. Nachdem zwei Mitbewerber nachträglich bestraft wurden, ging Haase von Platz sieben in das Rennen, in dem es recht turbulent zuging: „Ich konnte gleich in der ersten Runde zwei Plätze gutmachen, habe die dann aber relativ bald wieder verloren. So ging es hin und her, auch nach dem Boxenstopp waren wir auf Platz sieben und nach vorne ging nicht wirklich etwas“, sagt Christopher Haase, der sich gemeinsam mit Max Hofer nach dessen Zieldurchfahrt dennoch über Platz sechs freuen durfte. „Nach dem Pech am Samstag tut es schon gut, vom Nürburgring doch noch Punkte mitzunehmen. Das Podium war allerdings nicht in Reichweite, da müssen wir gemeinsam mit Montaplast by Land-Motorsport in die detaillierte Analyse gehen. Der Anspruch wäre nämlich schon, im weiteren Saisonverlauf um das Podium fighten zu können!“

PODIUMS-SERIE IN ADAC GT MASTERS UND GT WORLD CHALLENGE: PLATZ DREI AM LAUSITZRING, PLATZ ZWEI UND DREI IN MISANO!

Stressige, aber höchst erfolgreiche Tage für Audi Sport-Fahrer Christopher Haase: Nach der Auftakt-Veranstaltung zum ADAC GT Masters auf dem Lausitzring am ersten August- Wochenende stand vergangenen Samstag und Sonntag der erste Event zum GT World Challenge Europe Sprint Cup mit nicht weniger als drei Rennläufen in Misano auf dem Programm. Ein kurzer Rückblick auf das ADAC GT Masters Wochenende: Gemeinsam mit dem jungen Österreicher Max Hofer gelang in der wohl bestbesetzten GT3-Sprintserie der Welt ein hervorragender Saisonstart. Das Land-Motorsport Team konnte den Audi R8 LMS in den freien Trainings immer besser auf den Lausitzring und die hohen Temperaturen abstimmen. Hofer qualifizierte den Wagen auf Startplatz elf, Haase auf Platz 15: „Im ersten Rennen haben dann sowohl Max als auch ich einen tollen Stint erwischt, zusätzlich konnten wir von den Fehlern anderer Teams profitieren“, so Haase, der am Ende gemeinsam mit Hofer über den dritten Rang jubeln konnte. Im zweiten Rennen lief es dann nicht mehr so gut, dennoch nahm das österreichisch-deutsche Duo zwei wichtige Punkte für den vierzehnten Platz mit, denn: „Im ADAC GT Masters zählt am Ende jeder einzelne Punkt“, bestätigt Christopher Haase.

Die ersten Rennen zur GT World Challenge Europe Sprint fanden dieses Wochenende im italienische Misano statt. Auf der Rennstrecke an der Adria wurden gleich drei Läufe ausgetragen, und Christopher Haase trat erstmals mit Teamkollegen Arthur Rougier für die Mannschaft von Sainteloc Racing an, mit der er bereits in den Vorjahren erfolgreich war. „Arthur fährt seine Rookies-Saison im GT3, er ist ein extrem schneller Youngster“, war Haase bereits vor dem Wochenende optimistisch, und sein gutes Gefühl sollte ihn nicht täuschen: „Im ersten Qualifying hat Arthur unseren Audi R8 LMS auf Platz zehn gestellt, ich konnte im Q2 Platz sechs holen. Und im dritten Qualifying fuhr Arthur dann auf den dritten Startplatz, das war schon sehr stark.“ Im ersten Rennen am Samstag gab’s mit Platz sechs bereits ein Top- Resultat, in den beiden Sonntags-Rennen fuhren Haase und Rougier mit den Rängen drei und zwei gleich zwei Mal auf das Podium! Dementsprechend fällt auch die Bilanz von Haase aus: „Das ganze Team hat seit dem Endurance-Auftakt in Imola hart gearbeitet Wir haben alle Möglichkeiten genutzt, waren strategisch top mit super Boxenstopps, unser Audi R8 LMS lief perfekt. Sogar die extreme Hitze haben wir ganz gut weggesteckt, das war eine zusätzliche Herausforderung. Und natürlich hat sich Arthur souverän geschlagen. Aber auch wenn wir zufrieden sein können – unsere Kollegen von WRT haben gezeigt, dass es noch besser geht, da kann man nur gratulieren.“ Zeit zum Ausspannen bleibt Christopher Haase jedenfalls nicht: Schon am kommenden Wochenende wartet mit dem ADAC GT Masters auf dem Nürburgring das nächste Rennwochenende.