ADAC GT MASTERS AM LAUSITZRING: TOLLE PERFORMANCE, DENNOCH KEINE PUNKTE!

Grundsätzlich hatte das ADAC GT MASTERS Rennwochenende auf dem Lausitzring gut begonnen: Der Audi R8 LMS vom Team Montaplast by Land Motorsport war perfekt vorbereitet, und in den freien Trainings konnte man den Speed der schnellsten Teams mitgehen. Selbst nachdem es für Teamkollegen Jeffrey Schmidt im Qualifying für das erste Rennen nicht perfekt gelaufen war (Startplatz 13), fand sich das Duo vor dem ersten Boxenstopp auf dem tollen sechsten Rang wieder

„Leider haben danach die Probleme begonnen“, berichtet Christopher Haase: „Die Fahrertüre war nach einer Startkollision verklemmt, das hat uns ein paar Sekunden und damit ein paar Plätze gekostet. Dann haben wir auch noch eine Durchfahrtsstrafe bekommen, weil Jeffrey nach dem Fahrerwechsel versuchte, die klemmende Türe zu schließen und dabei mit einem Fuß in der sogenannten ‚Working Lane‘ war, als ich losfuhr. Auch wenn die Strafe in Ordnung geht, war das natürlich sehr großes Pech… Das hat uns das Rennen ruiniert, mehr als der 13. Platz war da leider nicht mehr zu holen…“

Das Team Montaplast by Land Motorsport nutzte die Zeit nach dem ersten Lauf zur Analyse – und konnte Christopher Hasse für das zweite Qualifying ein perfektes Auto auf die Räder stellen: „Es lief großartig, das Auto war super ausbalanciert. So konnte ich die drittschnellste Zeit erzielen, womit wir auch den schnellsten Audi R8 LMS im Feld stellten“, erzählt Christopher Haase, der allerdings noch vor dem Start erneut vom Pech verfolgt war: „Wir bekamen zu allem Überfluss noch eine Strafe für die Startkollision im ersten Rennen und wurden um zehn Plätze zurückversetzt.“

Der Audi-Pilot überstand zwar die im Mittelfeld besonders hektische Startphase, doch ein Problem beim Boxenstopp beendete letztendlich alle Hoffnungen auf eine Aufholjagd bis in die Punkteränge: „Zuerst bin ich hinter einem langsameren Mitbewerber festgehangen und dann wurden wir beim Boxenstopp auch noch eingeparkt. Alles zusammen hat uns das die Chance auf eine Top-Ten-Platzierung und wichtige Punkte gekostet“, so Haase abschließend.

Christopher Haase nimmt dennoch viel Positives aus der Lausitz mit: „Das Team Montaplast by Land Motorsport hat uns einmal mehr ein perfektes Auto zur Verfügung gestellt und super gearbeitet, der Speed war da. Jetzt freue ich mich darauf, dass ich mit der gleichen Mannschaft unter dem Namen ‚Audi Sport Team Land‘ beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring starten werde! Gemeinsam mit meinen Teamkollegen Pierre Kaffer, Christopher Mies und Connor de Philippi werde ich – wie immer – alles geben! Vielleicht gelingt mir ja in diesem Jahr der dritte Gesamtsieg! Ich freue mich jedenfalls wahnsinnig auf unser Saison-Highlight, die tolle Atmosphäre und die vielen Fans auf der Nordschleife sind weltweit einzigartig!“

TOLLE PERFORMANCE BEIM ADAC GT MASTERS AUFTAKT: CHRISTOPHER HAASE FÄHRT ZWEI MAL AUF PLATZ FÜNF!

Audi-Pilot Christopher Haase kann auf ein erfolgreiches Wochenende beim Auftakt zum ADAC GT Masters in Oschersleben zurückblicken: Gemeinsam mit seinem neuen Teamkollegen Jeffrey Schmidt fuhr er zwei Mal auf Platz fünf, in der Gesamtwertung liegt das Duo somit auf dem ausgezeichneten vierten Rang!

Bereits im freien Training war der Montaplast by Land-Motorsport Audi R8 LMS mit der Startnummer zwei ganz vorne zu finden: Bestzeit im ersten und Platz sieben im zweiten Training zeigten, dass man gut aussortiert in die Magdeburger Börde gekommen war. Das Qualifying für das erste Rennen bestritt Jeffrey Schmidt, der mit Startplatz sechs eine starke Leistung ablieferte. „Jeffrey war das ganze Wochenende über schnell“, so Christopher Haase, der das Auto zur Rennhalbzeit übernahm: „Wir hatten einen super Start und waren schon auf Platz vier, dann sind wir leider zu spät zum Stopp gekommen. Dadurch hatte Jeffrey Verkehr und wir haben etwas Zeit und eine Position verloren. Durch die vielen Safety-Car-Phasen war dann nicht mehr viel mehr drin, aber mit Platz fünf durften wir dennoch sehr zufrieden sein!“

Am Sonntag startete Christopher Haase in das zweite Rennen, nachdem er sich auf Platz acht qualifiziert hatte: „Im Quali waren wir der zweitbeste Audi, dennoch war ich nicht ganz zufrieden. Ich hatte auf meiner schnellsten Runde Verkehr, ohne den wäre eventuell Platz sechs möglich gewesen.“ Den hatte er nach einem guten Start im Rennen zwar bald erobert, dabei bleib es aber zunächst. „Mehr war erst mal nicht drin. Beim Boxenstopp hatten wir erneut Pech, ausgerechnet auf meiner Inlap gab’s Verkehr“, erzählt Haase, der gemeinsam mit Teamkollegen Jeffrey Schmidt am Ende aber doch noch das Quäntchen Glück hatte: „Ein Mitbewerber vor uns hatte einen technischen Defekt, ein anderer wurde mit einer 30-Sekunden-Strafe belegt – wir blieben hingegen fehlerfrei, profitierten davon und wurden auf Platz fünf gewertet!“

„Letztlich haben wir das Optimum rausgeholt“, so Christopher Haase abschließend: „Ein großes Dankeschön an das gesamte Team Montaplast by Land-Motorsport und an Jeffrey, der dank seiner Performance in der Juniorwertung Platz eins und Platz drei erobern konnte! Für mich geht es jetzt am kommenden Wochenende auf die wunderschöne Naturrennstrecke von Brands Hatch, wo ich mit Sainteloc Racing und Romain Monti die Blancpain Sprint Series Rennen bestreiten werde!“

PECH IN MONZA, VORFREUDE AUF OSCHERSLEBEN: CHRISTOPHER HAASE VOR SAISON-START IN DEUTSCHLAND!

Am Ende war Monza keine Reise wert – dabei hatte das erste Blancpain GT Series Endurance Cup Rennen der Saison für Christopher Haase und seine Teamkollegen Christian Kelders und Marc Rostan wirklich gut begonnen: Nach einer BOP-Anpassung, die etwas mehr Leistung für den Audi R8 LMS brachte, konnte man im freien Training Platz zwei, im Pre-Qualifying Rang sieben und im Qualifying schließlich Startplatz 17 erreichen – eine gute Leistung im Feld von über 50 Startern.

„Auch wenn sich Platz 17 nicht so toll anhört: Damit waren wir zweitbester Audi, drittbestes Auto in der Pro-Am-Kategorie und nur eine Zehntelsekunde hinter den Top-Ten. Die Zeitabstände sind einfach irrsinnig knapp“, so Christopher Haase. Im Rennen selbst kam das Team dann nicht einmal bis zur ersten Kurve – unverschuldet, wohlgemerkt. Christopher Haase musste von der Box aus zusehen, wie sein Kollege Marc Rostan in eine riesige Startkollision verwickelt wurde: „Es waren sieben oder acht Autos beteiligt, pures Chaos. Ausgelöst wurde das ganze Malheur durch einen Kontakt zwischen einem Bentley und einem Lamborghini. Marc ist völlig unschuldig zum Handkuss gekommen. Sehr schade für das gesamte Team von Sainteloc Racing, das wirklich tolle Arbeit abgeliefert hat. Jetzt hoffen wir auf mehr Glück im nächsten Rennen in Silverstone!“

Von Monza geht es für Audi-Pilot Haase jetzt aber erst einmal direkt nach Oschersleben, wo der Saison-Auftakt des ADAC GT Masters auf dem Programm steht. Dort startet der allererste Meister der deutschen Supersportwagen-Rennserie gemeinsam mit dem Schweizer Nachwuchs-Talent Jeffrey Schmidt auf einem Audi R8 LMS des Meister-Teams Montaplast by Land-Motorsport! Die Vorfreude ist bei allen Beteiligten groß, natürlich auch bei Christopher Haase: „Ich bin voll motiviert und freue mich sehr auf diese Saison. Montaplast by Land Motorsport hat die Meisterschaft 2016 nicht zufällig gewonnen, das Team ist einfach Spitzenklasse. Zudem habe ich mit Jeffrey einen tollen Teamkollegen. Er ist sauschnell und wir verstehen uns blendend, auch die gemeinsamen Testfahrten haben super geklappt. Ich kann es kaum mehr erwarten, dass es endlich losgeht!“

Die Rennen des ADAC GT Masters werden auf „SPORT1“ übertragen sowie im Livestream im Internet gezeigt – sowohl am Samstag als auch am Sonntag gibt’s alle Infos und die gesamte Renn-Action ab 13:00 Uhr im Live-TV!

TOLLE PERFORMANCE BEIM BLANCPAIN-SAISONAUFTAKT: CHRISTOPHER HAASE IN MISANO KNAPP AM PODEST VORBEI!

Nach seinem Auftritt in „Down Under“ hat für Christopher Haase nun auch die Motorsport-Saison in Europa begonnen: Beim Auftakt der „Blancpain GT Sprint Series“ in Misano/Italien trat er mit gewohntem Team Sainteloc Racing aber erstmals mit neuem Teamkollegen an. Die Kombination mit Romain Monti führte auf Anhieb zum Erfolg! „Das Team Sainteloc Racing hat über den Winter hart und effektiv gearbeitet, da müssen wir als Fahrer jetzt dranbleiben und gleich vom ersten Moment an alles geben“, so Christopher Haase vor den beiden Rennläufen in Misano. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Romain. Im Vorjahr steuerte er noch das Schwesterauto, jetzt bilden wir ein Team und kommen super klar. Ich glaube, dass das eine gute Saison werden kann!“

Während es im Training wie auch im Qualifying leider nicht ganz ohne Probleme lief, war das Team für das Qualifying-Rennen am Samstagabend dann perfekt aussortiert: „Ich habe das Nachtrennen von Platz 22 in Angriff genommen und wir konnten bis auf Rang sieben fahren“, erzählt Haase, der unumwunden zugibt: „Natürlich war das eine super Performance vom gesamten Team, aber wir hatten auch ein wenig Glück, vor allem beim Crash zu Beginn, Gott sei Dank kam ich da heil durch…“ Das Hauptrennen am Sonntag begann Romain Monti und übergab auf Platz fünf liegend an Christopher Haase: „Der Boxenstopp war vielleicht einen Tick zu langsam, rechts hinten gab’s ein Problem und so haben wir eine Position verloren. Die konnte ich aber rasch wieder gut machen. Auf Platz fünf war dann aber Endstation. Dennoch: Bestes Audi-Team und Fünfte im Hauptrennen, darauf sind wir stolz. Danke an das Team Sainteloc Racing und an Romain, das war eine super Performance. Unser Ziel muss nun sein, genau so weiterzumachen, das wird ohnehin extrem hart!“

Hart wird übrigens auch die weitere Saison von Christopher Haase: Neben der Blancpain Sprint Series wird er mit Sainteloc Racing auch die Blancpain Endurance Series an der Seite von Christian Kelders und Marc Rostan bestreiten – das Trio tritt in der Pro-Am-Wertung an. Darüber hinaus warten noch viele weitere spannende Aufgaben auf Christopher Haase, mehr Infos dazu folgen in Kürze!

Endergebnis Qualifying Race:

1. Franck Perera/Maximilian Buhk, Mercedes-AMG GT3, 37 Runden

2. Fabian Schiller/Jules Szymkowiak, Mercedes-AMG GT3, + 5.783 Sekunden

3. Michael Meadows/Raffaele Marciello, Mercedes-AMG GT3, + 19.683

4. Vincent Abril/Steven Kane, Bentley Continental GT3, + 25.826

5. Felix Serralles/Daniel Juncadella, Mercedes-AMG GT3, + 27.757

6. Enzo Ide/Christopher Mies, Audi R8 LMS, + 34.969

7. Romain Monti/Christopher Haase, Audi R8 LMS, + 37.809

8. Christian Engelhart/Mirko Bortolotti, Lamborghini Huracan GT3, + 38.827

9. Marcel Fässler/Dries Vanthoor, Audi R8 LMS, + 39.309

10. Clemens Schmid/Filip Salaquarda, Audi R8 LMS, + 40.148

Endergebnis Main Race:

1. Franck Perera/Maximilian Buhk, Mercedes-AMG GT3, 38 Runden

2. Vincent Abril/Steven Kane, Bentley Continental GT3, + 23.353 Sekunden

3. Jimmy Eriksson/Dominik Baumann, Mercedes-AMG GT3, + 23.743

4. Felix Serralles/Daniel Juncadella, Mercedes-AMG GT3, + 24.346

5. Romain Monti/Christopher Haase, Audi R8 LMS, + 24.987

6. Tom Blomqvist/Philipp Eng, BMW M6 GT3, + 37.696

7. Jesse Krohn/Markus Palttala, BMW M6 GT3, + 41.170

8. Andrew Watson/Rob Bell, McLaren 650 S GT3, + 41.498

9. Christian Engelhart/Mirko Bortolotti, Lamborghini Huracan GT3, + 44.035

10. Pieter Schothorst/Dennis Jake, Audi R8 LMS, + 46.961

CHRISTOPHER HAASE MIT GUTER LEISTUNG IN BATHURST

Was für ein Rennen! Auf dem legendären „Mount Panorama“ ging am vergangenen Wochenende das Jahr für Jahr hart umkämpfte 12-Stunden-Rennen über die Bühne – doch dieses Jahr war es beinahe zu hart: Rempeleien, Ausrutscher und Unfälle prägten den Langstrecken-Klassiker – und leider blieb auch das Jamec Pem Racing Team von Christopher Haase nicht verschont.

Angefangen hatte das Rennwochenende allerdings sehr gut, der Audi R8 LMS war perfekt eingestellt, und so lag das Team mit der Startnummer 75 in den freien Trainings stets unter den Schnellsten. Doch schon im Qualifying begannen für Haase und seine Teamkollegen Christopher Mies und Garth Tander die Probleme: „Wir konnten die geplante Strategie nicht halten, das hat uns aus dem Konzept gebracht. Es wäre schön gewesen unter die Top-Ten und damit in das zum ersten Mal ausgetragene Quali-Shootout zu kommen, doch das haben wir leider nicht geschafft.. Ich will es vorsichtig formulieren denn ich bin niemand, der leichtfertig jammert: Aber die momentane Balance of Performance kommt uns nicht gerade entgegen“, so ein hörbar enttäuschter Christopher Haase.

Schlussendlich startete das Team Jamec Pem mit den beiden Audi R8 LMS #74 und #75 von den Startplätzen 14 und 15. Gleich im ersten Stint lieferte Christopher Haase eine Glanzleistung ab: Der Audi Pilot ging von Position 15 ins Rennen und fuhr in seinem ersten Stint bis auf den sechsten Platz nach vorne! Haase: „Das Auto war toll, ich konnte voll attackieren, vor allem auf der Bremse. Leider hat die Performance des Autos dann mit zunehmender Hitze nachgelassen.“. Hinzu kamen weitere Probleme: „Zuerst hatte ich in meinem zweiten Stint einen schleichenden Plattfuß, da mussten wir früher stoppen. Und als Christopher (Mies, Anm.) übernommen hatte, wurde er bei einem der zahlreichen Re-Starts nach einer Safetycar-Phase schlicht und ergreifend abgeschossen. Ein Porsche hatte in der ersten Kurve einen jenseitigen Bremspunkt gewählt, drehte den Audi um und schließlich krachte auch noch ein anderer Starter in uns rein“, erzählt Christopher Haase. Die anschließende Reparatur hat das Team sechs Runden gekostet womit die Chance auf einen der vorderen Plätze dahin war. Doch auch nach Gesamtrang 13 ist Haases Begeisterung für Bathurst ungebrochen: „Mir hat’s trotzdem Spaß gemacht, Bathurst ist eine unglaubliche, einzigartige Rennstrecke, vor allem mit unserem Audi R8 LMS. Vielen Dank an das Jamec Pem Racing Team, ich hoffe, ich bin nächstes Jahr wieder mit von der Partie!

24-STUNDEN-RENNEN ALS SAISON-AUFTAKT: CHRISTOPHER HAASE EROBERT IN DUBAI RANG VIER!

Audi-Pilot Christopher Haase startete so früh wie schon lange nicht mehr in die neue Motorsport-Saison: Beim mittlerweile schon traditionellen 24-Stunden-Rennen von Dubai trat er für das englische Team „Optimum Motorsport“ mit einem Audi R8 LMS und den Teamkollegen Joe Osborne, Flick Haigh und Ryan Ratcliffe an. Obwohl Haase das Team und auch seine Teamkollegen erst in Dubai kennenlernen konnte, war das Verhältnis von Beginn an phantastisch: „Coole Leute, britisches Racing-Flair und eine super Stimmung, ich habe mich sofort wohl gefühlt.“ Zudem hatte „Optimum Motorsport“ ein perfekt vorbereitetes Auto nach Dubai gebracht: „Wir waren sofort schnellster Audi R8 LMS beziehungsweise immer bei den schnellsten dabei, der Wagen hatte eine tolle Balance. So konnte ich im Qualifying die vierte Zeit fahren, damit waren wir äußerst zufrieden. Die Konkurrenz vor uns war um einen Tick stärker, letztendlich haben uns aber bloß drei Zehntelsekunden gefehlt.“

Das Rennen selbst gestaltete sich extrem anspruchsvoll, wie Christopher Haase erfahren musste: „Ich war zwar schon einmal in Dubai, aber das war im Jahr 2011. Ich konnte mich nicht wirklich erinnern und in den ultraschnellen GT3-Autos ist sowieso alles neu. Ehrlich gesagt hatte ich mir das Rennen leichter vorgestellt, aber da waren 99 Autos am Start und du bist permanent damit beschäftigt, langsamere Fahrzeuge zu überholen. Das heißt konkret: Alle 40 Meter war ein Überrundeter vor dir und du musstest einen Weg vorbei suchen.“ Haase und seine britischen Teamkollegen profitierten im Laufe des Rennens zwar von den exzellenten, weil ultra-schnellen Boxenstopps des Teams, hatten im Gegenzug aber bei einigen Code-60-Phasen Pech, was einen Zeitverlust bedeutete. Nachdem man einen kleinen Sandsturm am Morgen des zweiten Tages gut überstanden hatte, bekam die Strecke wieder mehr Grip, und Christopher Haase war drauf und dran, den Kampf um den letzten Podiumsplatz für sich zu entscheiden: „In dieser Phase waren wir sehr schnell unterwegs und es sah sehr gut aus, dass wir es noch auf Platz drei schaffen könnten. Als dann aber fünf Stunden vor der Zieldurchfahrt die Servolenkung ausfiel, war mir sofort klar, dass es ein schwieriges Unterfangen wird, überhaupt das Ziel zu sehen.“ Mit einem außergewöhnlichen Kraft-Akt gelang auch das und so konnten Christopher Haase und sein Team von „Optimum Motorsport“ einen wirklich guten vierten Gesamtrang feiern: „Wir und das gesamte Team hatten ein super schönes und erfolgreiches Wochenende als beste Audi-Mannschaft, das hat zum Saison-Auftakt gleich einmal so richtig Spaß gemacht!“

EINMAL PLATZ VIER ZUM SAISON-ABSCHLUSS: HAASE BEIM ADAC GT MASTERS IN HOCKENHEIM STARK!

Nach seinem Zandvoort-Gastspiel im Team von Montaplast by Land-Motorsport war Christopher Haase beim Saison-Finale des ADAC GT Masters am Hockenheimring erneut für die Mannschaft im Einsatz. Dieses Mal mit einem prominenten Partner, dem ehemaligen Le-Mans-Gesamtsieger Stéphane Ortelli. Mit dem Duo Haase und Ortelli hatte sich das Team Montaplast by Land-Motorsport, das beim Finale um die Titel in Fahrer-, Junior- und Teamwertung fuhr, noch einmal weiter verstärkt.

Der Audi R8 LMS des Duos Haase/Ortelli lief vom ersten freien Training an perfekt, im Qualifying für das Samstagsrennen sicherte sich Christopher Haase den dritten Startplatz, das Schwesterauto konnte sogar die Pole-Position erobern: „Wir wussten, dass wir stark sind. Die Pole wäre für mich drin gewesen, am Ende hatte ich allerdings die Reifen zu Beginn einen Tick zu stark belastet“, so Haase. Im komplett verregneten Rennen gab’s dann gleich mehrere Schrecksekunden: „Direkt nach dem Start verlor ich eine Position, und ich hatte drei oder vier Mal Aquaplaning. Just als alles ein wenig sortiert war, bekam ich in der Haarnadel einen brutalen Schlag aufs Heck und wurde umgedreht. Nach einer 360 Grad Drehung bin ich zwar sofort weiter, da waren aber schon sechs Plätze weg. Erst in der nächsten Runde sah ich, dass mich ein Lamborghini gestreift und einen anderen Audi abgeschossen hatte“, so Haase, der sich danach bis auf Platz sechs zurückkämpfen konnte und an Stéphane Ortelli übergab: „Stéphane ist dann ein absolut geiles Rennen gefahren und hat noch Platz vier geholt – eine Runde mehr, und wir wären bis auf das Podium gekommen!“

Der zweite Lauf am Sonntag war dann von einem unglücklichen Qualifying für Stéphane Ortelli geprägt, der zwei Sekunden zu früh abgewunken wurde, und damit auf dem immer weiter abtrocknenden Asphalt keine schnelle Qualifying-Runde mehr drehen konnte, wie Christopher Haase berichtet: „Damit mussten wir von Platz 19 starten, da ist im ADAC GT Masters nicht viel zu holen. Am Ende war unsere Zielankunft auf Platz 14 aber nicht mehr so entscheidend, denn mit dem zweiten Platz des Schwesterautos und unserem vierten Platz am Samstag hatte das Team Montaplast by Land-Motorsport bereits am Samstag ordentlich gepunktet und die Junior-Wertung mit Connor De Phillippi für sich entscheiden können. Letztendlich reichte das Punktepolster für das Rennen am Sonntag aus und das Team gewann damit sowohl die Fahrer- als auch die Teamwertung. „Es hat mich sehr gefreut, dass ich bei diesem tollen Erfolg dabei sein durfte – Gratulation an die ganze Mannschaft und ein großes Dankeschön an Stéphane Ortelli!“