GT WORLD CHALLENGE EUROPE RENNEN AM NÜRBURGRING: HARTER KAMPF UM TOP-TEN PLATZIERUNG BEIM 6-STUNDEN-RENNEN!

Nach der Podiums-Platzierung beim NLS Sechs-Stunden-Rennen ging es am vergangenen Wochenende für Audi Sport-Fahrer Christopher Haase am Nürburgring erneut sechs Stunden lang „rund“ – dieses Mal allerdings auf der klassischen GP-Strecke und im 45 Autos starken Starterfeld der GT World Challenge Europe Endurance Serie. Trotz der harten Konkurrenz konnte sich das Fahrertrio Christopher Haase, Dorian Boccolacci und Markus Winkelhock mit dem Audi R8 LMS von Sainteloc Racing von Beginn an in den Top-Ten positionieren. Dementsprechend optimistisch war das Team für das samstägliche Qualifying, in dem Christopher Haase den dritten und letzten Stint fuhr: „Es war schwierig, eine freie Runde zu erwischen. Ich hatte Glück, bei Dorian und Markus lief es nicht so gut, mit Startplatz sieben waren letztendlich aber zufrieden!“

Am Sonntag folgte schließlich ein spektakuläres, hartes Sechs-Stunden-Rennen, in dem die drei Piloten jeweils auf Doppel-Stints unterwegs waren. Markus Winkelhock konnte ohne größere Zwischenfälle durch die turbulente Startphase manövrieren und hielt den Audi R8 LMS in den Top-Ten. Dorian Boccolacci übernahm danach und rückte durch einen strategisch gut gewählten Boxenstopp in die Nähe der Podiumsplatzierungen – selbst ein Dreher nach einem Überholversuch kostete ihn kaum Zeit. „Dorian hat einen grandiosen Job gemacht“, so Christopher Haase, der die letzten beiden Rennstunden bestritt: „Wir hatten sogar die Chance auf eine Podiums-Platzierung, leider ist dabei ein taktischer Fehler dazwischengekommen. Beim letzten Boxenstopp mussten wir 12 Sekunden länger stehenbleiben, um die maximale Fahrzeit pro Stint – 65 Minuten – nicht zu überschreiten. Das hat uns von Platz vier auf Rang zehn zurückgeworfen, ab da ging es wirklich wild zur Sache. Ich war in einem Zug mit sechs, sieben Autos, ständig gab’s Überholmanöver. Dabei habe ich versucht, die verlorenen Plätze wieder gut zu machen. Schlussendlich kam es leider zu einem Kontakt mit einem Mitbewerber, der dabei einen Reifenschaden erlitt. Die Rennleitung belegte uns dafür mit einer 30-Sekunden-Strafe, somit wurde aus unserem siebenten am Ende nur mehr der zehnte Platz. Schade, aber es war trotzdem ein tolles Rennen und wir konnten immerhin einige Punkte mitnehmen.“

Für Christopher Haase geht es übrigens ohne Pause weiter: Schon am kommenden Wochenende startet er beim GT World Challenge Rennen der Sprint-Serie in Magny Cours.