SAISONFINALE DER GT WORLD CHALLENGE IN PAUL RICARD: CHRISTOPHER HAASE MIT SAINTELOC RACING AUF PLATZ 12!

Das letzte GT World Challenge Endurance Rennen der Saison, das traditionelle 1.000-Kilometer- Rennen von Paul Ricard, ging trotz des sehr späten Termins bei herrlichem Wetter über die Bühne. Für das Fahrer-Trio von Sainteloc Racing – Markus Winkelhock, Dorian Boccolacci und Christopher Haase – begann das Wochenende mit guten Resultaten im ersten freien Training sowie im Pre-Qualifying, wo man jeweils die Bestzeit erzielen konnte. Danach entwickelte sich der letzte Saisonlauf allerdings zur Achterbahn der Gefühle…

Christopher Haase: „Unser Audi R8 LMS hat von Beginn an wirklich gut funktioniert, wir waren an der Spitze dabei, ich habe im Pre-Qualifying sogar die Bestzeit erzielt, und alle drei Fahrer waren für das Qualifying und das Rennen sehr zuversichtlich. Dieser vielversprechende Ausblick bekam aber schon im Quali einen ersten Dämpfer, mehr als Platz zehn war im kombinierten Ergebnis nicht drin. Bei 40 Teams ist das natürlich immer noch eine gute Startposition, aber wir konnten da schon sehen, dass uns die Pace fehlt…“

Dementsprechend entwickelte sich das Rennen dann nicht wie gewünscht. Trotz perfekter Boxenstopps, einer taktisch guten Leistung von Sainteloc Racing und fehlerfreien Stints aller Fahrer kam man am Ende nicht über den 12. Platz hinaus: „Wir haben alles gegeben, konnten den zehnten Platz aus dem Qualifying aber nicht halten. Jetzt müssen wir gemeinsam mit dem Team analysieren, woran es gelegen hat. Es ist sehr wichtig, aus solchen Situationen zu lernen, schlussendlich sind wir mit Sainteloc Racing mittlerweile in den Top-Ten der GT World Challenge angekommen. Das beweist auch der tolle dritte Platz in der „GT World Challenge Powered by AWS Europe Teams“ Gesamtwertung. Das ist ein äußerst erfreuliches, starkes Ergebnis, auf das die gesamte Mannschaft stolz sein kann. Wir waren einige Male auf dem Podium, für mich persönlich ein starkes Jahr, wie schon im ADAC GT Masters. So kann es 2021 weitergehen!“