PLATZ ZWEI ZUM SAISONAUFTAKT IN DUBAI: CHRISTOPHER HAASE IM REGENCHAOS AUF DEM PODIUM!

Vorjahressieger Christopher Haase kehrte zu Beginn des Jahres an die Stätte eines großen Vorjahres-Erfolges zurück: Er trat – erneut in Diensten von Car Collection Motorsport – beim traditionellen 24-Stunden-Rennen in Dubai an, das dieses Jahr zum bereits 15. Mal ausgetragen wurde. Seine Teamkollegen im Audi R8 LMS waren die Audi Sport-Fahrer Markus Winkelhock, Rik Breukers, Mike-David Ortmann und Dimitri Parhofer, mit ihnen wollte Haase seinen Sieg wiederholen. In den freien Trainings hatte die Truppe noch viel Arbeit, denn das Set-Up aus dem Vorjahr war aufgrund geänderter Witterungsverhältnisse nutzlos: Es war deutlich kühler als 2019, zudem war die Strecke durch vom Wind eingetragenen Sand rutschiger. Dennoch konnte der Audi R8 LMS mit der Startnummer 88 von Car Collection Motorsport optimal abgestimmt werden, zuversichtlich ging Christopher Haase ins Qualifying: „Die Balance des Autos war toll, mir war klar, dass wir vorne mitmischen können. Leider habe ich dann beim letzten Reifensatz den Peak der Pneus nicht erwischt, das hat uns einen besseren Startplatz gekostet. So war es Platz neun, was für ein solches 24-Stunden-Rennen aber auch noch eine gute Ausgangsposition war.“

Startfahrer Markus Winkelhock meisterte nicht nur die hektische Startphase gut, er konnte in seinem Stint auch noch Plätze gut machen. Beim perfekt absolvierten Boxenstopp übernahm Christopher Haase das Steuer für einen Doppelstint an dessen Ende er sogar für einige Runden die Führung übernehmen konnte: „Wir konnten einige Code60-Phasen taktisch super nutzen. Die sieben Führungsrunden haben sich dementsprechend gut angefühlt“, so Haase, dessen Teamkollegen Ortmann, Breukers und Parhofer in Anschluss ebenfalls perfekt unterwegs waren: „Wir lagen permanent im Spitzenfeld und waren im Rennen um den Sieg voll dabei, als plötzlich der große Regen kam…“ Der Regen wurde bald so stark, dass der Rennleitung nichts anderes übrigblieb, als das Rennen nach exakt sieben Stunden und 17 Minuten Fahrzeit mit der roten Flagge zu unterbrechen. Aus der Unterbrechung wurde mit Fortschreiten der Nacht – bei nicht enden wollendem Starkregen – leider ein endgültiger Abbruch und für Christopher Haase und seine Teamkollegen der zweite Platz im Schlussklassement. Für Audi Sport Pilot Christopher Haase war der Abbruch die richtige Entscheidung, auch wenn er lieber die 24 Stunden absolviert hätte: „Es war einfach zu viel Regen, die Boxengasse stand komplett unter Wasser, irgendwann ist sogar der Strom ausgefallen. Offenbar haben wir von den paar wenigen Regentagen, die es jährlich in Dubai gibt, gleich zwei erwischt. Auch wenn wir gerne das komplette Rennen gefahren wären, freuen wir uns sehr über Platz zwei. Das kann sich nach dem Sieg im Vorjahr sehen lassen, das ist eine schöne Bilanz! Jetzt freue mich auf das 12-Stunde-Rennen in Bathurst, Anfang Februar in Australien!“

BEIM IGTC-FINALE IN KYALAMI KNAPP AM PODIUM VORBEI: UNGLÜCKLICHER VIERTER PLATZ FÜR CHRISTOPHER HAASE!

Das Finale der „Intercontinental GT Challenge“ bildete nicht nur den Schlusspunkt einer langen, aufregenden Saison für die besten GT3-Teams der Welt, es war auch das letzte Rennen des Jahres 2019 für Audi Sport-Pilot Christopher Haase, der beim 9-Stunden-Rennen im südafrikanischen Kyalami gemeinsam mit seinen Fahrerkollegen Christopher Mies und Markus Winkelhock für das Audi Sport Team Land an den Start ging.

Christopher Haase hatte noch rechnerische Chancen auf den Fahrer-Titel in der IGTC, dazu hätten aber die verbliebenen Mitbewerber allesamt ausfallen oder ganz am Ende des Feldes ins Ziel kommen müssen. „Mir war es wichtig, dass wir das Jahr mit einem super Ergebnis ausklingen lassen. Es war eine gute Saison mit einigen Erfolgen, allerdings war das Glück nicht immer auf unserer Seite – und um in einer so hart umkämpften Serie wie der IGTC ganz vorne zu sein, ist man immer auch auf etwas Glück angewiesen“, so Christopher Haase, der seine Bestrebungen mit einem starken Performance im Qualifying – Startplatz zwei mit nur wenigen Tausendstelsekunden Rückstand auf die Pole – bereits vor dem Rennstart unterstreichen konnte.

Im Rennen selbst lief es für den Audi R8 LMS mit der Startnummer 29 dann leider nicht ganz reibungslos: Wegen eines Fehlers beim Betanken sowie eines Verstoßes gegen die Boxenstoppdauer musste das Trio insgesamt zwei Durchfahrtstrafen antreten, wodurch am Ende zu viel Zeit verloren ging. Mit einer gewaltigen Schlussattacke nach neun spannenden, teils von sintflutartigen Regenfällen beeinträchtigten Rennstunden versuchte Christopher Haase in der finalen Phase noch einen Angriff auf das Podium – mehr als Platz vier war aber leider nicht mehr zu holen. „Natürlich ist ein vierter Platz im Starterfeld der IGTC ein tolles Resultat. Allerdings war das nicht ganz das, was wir uns vorgenommen hatten. Umso ärgerlicher, dass wir es in der Hand gehabt hätten, wenn wir fehlerfrei geblieben wären. Aber so ist Motorsport. Wenigstens hatten wir noch einmal viel Fahrspaß und konnten den Speed des Audi R8 LMS unter Beweis stellen. Ab sofort liegt mein Fokus auf der kommenden Saison! An dieser Stelle ein großes Dankeschön an all meine Fahrerkollegen, an alle Teams und natürlich auch an alle Audi Sport Mitarbeiter – ohne die perfekte Zusammenarbeit all dieser Bereiche könnten wir als Fahrer unmöglich unsere Bestleistungen abrufen!“

BESTER AUDI-PILOT BEIM GT-WELTCUP: CHRISTOPHER HAASE FÄHRT IN MACAU AUF PLATZ FÜNF!

Beim legendäre Stadtrennen von Macau kam es auch in diesem Jahr zum Kampf der weltbesten GT-Piloten um den „GT-Worldcup“, insgesamt 17 Starter – inklusive aller bisherigen GT-Weltmeister – duellierten sich in der ehemals portugiesischen Enklave. Audi Sport-Fahrer Christopher Haase ging gemeinsam mit Phoenix Racing als einer von fünf Audi R8 LMS Piloten an den Start, und nach seinem guten Debüt im Vorjahr hatte er nichts weniger als einen Podiumsplatz im Visier.

„Anfangs mussten wir intensiv am Set-Up arbeiten, was in Macau nicht untypisch ist“ so Christopher Haase, der dank der tollen Leistung der Phoenix-Ingenieure und Mechaniker bereits im zweiten freien Training mit guten Rundenzeiten aufzeigen konnte. „Da waren wir voll dabei, dementsprechend optimistisch war ich für das Qualifying.“ Natürlich kommt bei einer Rennstrecke wie jener von Macau den Startpositionen eine große Bedeutung zu – die Highspeed-Passagen am Hafen gehen in enge Abschnitte in der Stadt ohne jede Überholmöglichkeit über, je besser die Platzierung im Qualifiying, desto größer die Chancen auf ein gutes Resultat im Rennen. „Umso unglücklicher war dann der Fehler auf meiner schnellsten Runde“, ärgerte sich Haase noch lange nach dem Rennen: „Ich kam just in der Peak-Runde meiner Reifen am Ausgang von Kurve 18 einen Zentimeter zu weit nach außen, habe die Wand berührt und meine Spurstange beschädigt. Damit war die Chance auf eine Startposition in der ersten oder zweiten Reihe dahin.“

So musste Christopher Haase von Startplatz sieben aus in ein turbulentes Qualifying-Rennen gehen, in dem äußerst aggressiv gefahren wurde. Ein Umstand, den Haase taktisch nutzen konnte: „Ich habe versucht, mich aus den Reibereien herauszuhalten und die Fehler der Anderen auszunutzen, was mir mit Platz fünf gut gelungen ist. Leider konnte ich Rang vier gegen Vorjahressieger Augusto Farfus nicht halten. Nachdem er mich beim Safety-Car Re-Start überholte hatte, war es ein harter aber fairer Fight, den ich am Ende nicht gewinnen konnte.“ Somit startete Audi Sport-Pilot Haase auch das Hauptrennen von Platz fünf aus, wo er es prompt einmal mehr mit Farfus zu tun bekam. „Dieses Mal wollte ich ihn in einen Fehler treiben, denn mit dem Speed meines Audi R8 LMS wäre ein Angriff auf die ersten Drei, also auf das Podium möglich gewesen. Aber wie schon am Samstag bin ich auf den Highspeed-Abschnitten nicht an Augusto vorbeigekommen, und er hat keinen Fehler gemacht. Alles in allem war’s dennoch ein gutes Wochenende für uns, ein großes Dankeschön an Phoenix Racing, Ravenol und Audi Sport für die tolle Unterstützung. Jetzt geht’s direkt weiter nach Kyalami, zum Finale der IGTC!“

NACH PECH IM LETZTEN RENNEN WARTEN NUN ZWEI HIGHLIGHTS: CHRISTOPHER HAASE IN MACAU & KYALAMI IM AUDI R8 LMS AM START!

Das letzte Rennen der Blancpain GT Sprint Series im spanischen Barcelona endete vor gut einem Monat nicht ganz so, wie sich Audi Sport-Pilot Christopher Haase und seine Teamkollegen von SAINTéLOC Racing, Simon Gachet und Dorian Boccolaci, das vorgestellt hatten. Nach einer guten Leistung im Qualifying konnte das Trio von Position sieben aus in das Drei-Stunden-Rennen starten, allerdings musste man das Einsatzauto nach gerade einmal einer Stunde mit einem technischen Defekt abstellen. „Das ist natürlich nicht der Weg gewesen, wie wir unsere Saison für SAINTéLOC Racing beenden wollten, so Christopher Haase, der dennoch ein positives Resümee der (beinahe) abgelaufenen Rennsport-Saison 2019 ziehen kann.

„In der Blancpain Sprint Series waren Simon Gachet und ich das beste Audi-Duo, konnten das Jahr auf Gesamtrang fünf abschließen. Vor allem in der zweiten Hälfte der Saison waren wir konstant auf dem Podium. Im ADAC GT Masters konnte ich das letzte Saison-Rennen auf dem Sachsenring leider nicht mehr bestreiten, da hatte das Rennen in Barcelona Vorrang. Gemeinsam mit BWT Mücke Motorsport war’s eine schöne Saison, obwohl wir uns etwas mehr erwartet hätten. Da war zwar ein wenig Pech dabei, das eine oder andere Mal waren wir aber auch nicht optimal aussortiert. Toll waren die Erfolge bei den Langstrecken-Klassikern, Sieg beim 24-Stunden-Rennen in Dubai, Platz vier bei den 24-Stunden von Spa und Platz drei beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring.“

Allerdings ist die Saison für den Audi Sport Piloten noch nicht zu Ende: Nächste Woche geht es für Christopher Haase nach Macau, wo er beim berühmt-berüchtigten Stadtrennen einen Audi R8 LMS von Phoenix Racing steuern wird. Und als Schlusspunkt eines arbeitsreichen Motorsport-Jahres wartet danach das letzte Rennen der „Intercontinental GT Challenge“, kurz IGTC, das im südafrikanischen Kyalami am 24. November 2019 ausgetragen wird. Die Vorfreude auf die beiden Rennen ist jedenfalls groß: „Macau ist legendär, nach meiner Premiere im Vorjahr kann ich es kaum mehr erwarten, dort erneut an den Start zu gehen. Und beim Saisonfinale der IGTC will ich mit meinen Audi Sport Fahrer-Kollegen Christopher Mies und Markus Winkelhock noch einmal alles geben und zeigen, wie schnell der Audi R8 LMS ist!“

SCHNELLSTE RENNRUNDEN, ABER ERNEUT PECH: KEINE PUNKTE FÜR CHRISTOPHER HAASE IN ZOLDER!

Nach dem unglücklichen Ausscheiden beim Saison-Highlight auf dem Nürburgring kam Christopher Haase optimistisch nach Zolder: Auf der belgischen Strecke ging er für Sainteloc Racing in der Blancpain Sprint Series an den Start – und nachdem er gemeinsam mit seinem Teamkollegen Romain Monti dort bereits gute Resultate erzielen konnte, hatte sich die Mannschaft viel vorgenommen. Leider lief es aber von Beginn an nicht reibungslos, wie Christopher Haase schildert: „Audi war an sich super aufgestellt, die BOP war fair – wir hatten also gute Voraussetzungen, konnten das aber weder in den Trainings noch im Qualifying umsetzen und so die mögliche Performance leider nicht abrufen. Was möglich gewesen wäre, bewies unser Audi-Kollege Robin Frijns mit der Pole-Position eindrucksvoll.“

Im Zeittraining reichte es im Feld von 33 Fahrzeugen nur zum 16. Startplatz – womit Haase beim Start zum Qualifying-Race „mittendrin statt nur dabei“ war. „Wenn du mitten im Feld stehst, ist das die denkbar ungünstigste Ausgangslage. Auf der engen Start- und Zielgeraden von Zolder kam es dann so, wie es kommen musste. Vorne berührten sich zwei Autos, eine Kettenreaktion war die Folge und es gab einen Startunfall. Ich musste sehr hart bremsen und ausweichen, habe dabei allerdings die Boxenmauer berührt und die Hinterradaufhängung verbogen. In der Folge musste ich an die Box, um den Schaden beheben zu lassen, was natürlich unser Rennen ruiniert hat“, erzählt ein enttäuschter Christopher Haase.

Nach der Reparatur fuhr man das Rennen trotz mehrerer Runden Rückstand zu Ende und konnte, nachdem das Team Sainteloc zahlreiche Veränderungen vorgenommen hatte, dank der schnellsten Rennrunde beweisen, dass zumindest der Speed ins Auto zurückgekehrt war. Dementsprechend schnell war das Duo Haase/Monti dann auch im Main Race: Aufholjagd von Platz 30 bis auf Rang 14 und erneut die schnellste Rennrunde! „Unser Audi R8 LMS lief perfekt, Romain fuhr einen sensationellen Stint und wir konnten zeigen, dass es das gesamte Team drauf hat“, so Christopher Haase: „Nun wissen wir, was möglich ist. Jetzt muss unser Ziel sein, diese tolle Performance endlich wieder in kontsant gute Resultate umzusetzen!“

Das nächste Rennen für Christopher Haase folgt schon diese Woche – am Red Bull Ring will er im Team von Montaplast by Land Motorsport gemeinsam mit seinem Teamkollegen Jeffrey Schmidt die Pechsträhne hinter sich lassen und im ADAC GT Masters möglichst viele Punkte und eventuell einen Podestplatz holen!

ENDLICH WIEDER PUNKTE FÜR CHRISTOPHER HAASE: TOP-10-PLATZ BEIM 6-STUNDEN-RENNEN IN PAUL RICARD!

Audi-Pilot Christopher Haase und das Team Sainteloc Racing haben das prestigeträchtige 1.000-Kilometer- beziehungsweise 6-Stunden-Rennen von Paul Ricard am vergangenen Samstag als Vorbereitung auf die bald bevorstehenden 24 Stunden von Spa-Francorchamps genutzt. Dort wird Haase mit dem Franzosen Jules Gounon und dem Deutschen Markus Winkelhock in einem von Audi Sport werksunterstützten Audi R8 LMS mit dem französischen Team an den Start gehen.

Vorerst galt es aber, sich beim 6-Stunden-Rennen in Le Castellet gegen knapp 60 (!) Mitbewerber zu behaupten – keine leichte Aufgabe, zumal den Teams auch die extreme Hitze zu schaffen machte. Haase, Winkelhock und Peter Terting, der kurzfristig für den abwesenden Jules Gounon eingesprungen war, ließen sich davon aber nicht beirren und spulten ihr Programm ab, wie Christopher Haase bestätigt: „Wir haben alle Abläufe trainiert und konnten die Trainings-Sessions optimal nutzen. Das Qualifying wurde von Markus Winkelhock gefahren. Wie es in der Blancpain Endurance Series oft vorkommt, war es praktisch unmöglich, eine freie Runde zu erwischen und so mussten wir mit Startplatz 33 zufrieden sein!“

Beim Start ging es relativ hektisch zu, doch Haase konnte sich aus allem heraushalten. Als er den Audi R8 LMS zum Fahrerwechsel an Peter Terting übergab, war er bereits auf Platz 21 vorgestoßen. „Peter Terting saß zum ersten Mal im GT3, noch dazu auf einer Strecke, die er zuvor nicht kannte“, erzählt Haase. „Er hat echt einen super Job gemacht und eine tolle Performance gezeigt!“ Dazu kam ein wie gewohnt starker Markus Winkelhock, und obwohl ein wenig Endgeschwindigkeit fehlte, hatte sich das Trio vor dem letzten Stint schon bis auf Rang 13 nach vorne gearbeitet. „Ich bin dann den letzten Turn gefahren und konnte in der allerletzten Runde noch Rang neun erobern“, resümiert Christopher Haase zufrieden: „Bei rund 60 Fahrzeugen von Platz 33 auf Platz neun zu fahren ist eine super Leistung und eine schöne Motivation für Sainteloc Racing und die Fahrer. Jetzt heißt es ‚volle Konzentration‘ auf die 24 Stunden von Spa-Francorchamps! Ich freue mich sehr darauf, einmal mehr bei diesem Klassiker dabei sein zu dürfen!“

BESTER AUDI-PILOT BEIM GT-WELTCUP

Beim legendäre Stadtrennen von Macau kam es auch in diesem Jahr zum Kampf der weltbesten GT-Piloten um den „GT-Worldcup“, insgesamt 17 Starter – inklusive aller bisherigen GT-Weltmeister – duellierten sich in der ehemals portugiesischen Enklave. Audi Sport-Fahrer Christopher Haase ging gemeinsam mit Phoenix Racing als einer von fünf Audi R8 LMS Piloten an den Start, und nach seinem guten Debüt im Vorjahr hatte er nichts weniger als einen Podiumsplatz im Visier.

VIELE PUNKTE BEIM SAISONFINALE DER BLANCPAIN SPRINT SERIES: ZWEI MAL PLATZ SECHS FÜR CHRISTOPHER HAASE AM HUNGARORING!

Audi Sport-Pilot Christopher Haase und sein französischer Teamkollege Simon Gachet hatten zum Saisonfinale der Blancpain GT Sprint Series zwar noch theoretische Chancen auf den Fahrer-Titel, lagen allerdings zu weit zurück, um ohne Probleme ihrer Mitbewerber wirklich in Titel-Nähe zu kommen. So fokussierten Haase und Gachet darauf, eine gute Saison mit einem soliden Ergebnis in den Punkterängen oder vielleicht sogar auf dem Podium abzuschließen.

In den beiden Qualifying-Sessions konnte sowohl Christopher Haase als auch Simon Gachet jeweils Startplatz sieben erzielen, eine gute Ausgangsposition für die Rennen auf der Formel-1-Rennstrecke am Stadtrand von Budapest. Startfahrer im ersten Lauf am Samstag war Youngster Simon Gachet, der in ein Regenrennen starten musste. „Wir hätten das Potential gehabt, auf Platz vier zu fahren“, so Christopher Haase, der als zweiter Pilot nach dem Boxenstopp leider einen kleinen Ausrutscher hatte. „Das ging auf meine Kappe. Ich habe mich direkt nach dem Boxenstopp mit kalten Reifen in der Schikane gedreht. Nachdem die anderen Meisterschaftskandidaten alle vor uns positioniert waren, hat uns das zwar nicht sonderlich wehgetan, Platz vier wäre aber dennoch schöner gewesen, als Rang sechs am Ende.“

Der zweite Lauf am Sonntag fand dann bei trockenen Bedingungen statt. Haase fuhr den Start, lag recht bald auf Position sechs und konnte diese auch bis zum Boxenstopp verteidigen. Simon Gachet übernahm und brachte das Rennen auf ebendieser Position als bester Audi-Pilot zu Ende. Leider hatte er keine Möglichkeit, die Konkurrenten vor ihm anzugreifen. „Nachdem die Titel-Favoriten wieder vor uns waren, konnten wir nicht mehr in den Kampf um den Gesamtsieg eingreifen“, resümiert Christopher Haase, der mit der abgelaufenen Saison in der Blancpain Sprint Series dennoch zufrieden ist: „Eine Saison mit Höhen und Tiefen, in der es aber vor allem in der zweiten Saisonhälfte sehr gut gelaufen ist. In der Sprint-Wertung der Blancpain GT Series sind Simon und ich als Fünfte bestes Audi-Fahrerduo und unser Team SAINTéLOC Racing wurde bestes Audi-Team, ebenfalls auf Platz fünf der Teamwertung. Das freut uns sehr und zeigt, wie sich die gesamte Mannschaft gegenüber der Saison 2018 gesteigert hat. Diesen Weg würden wir wirklich gerne gemeinsam weiter gehen und in der Saison 2020 mit SAINTéLOC Racing um den Titel kämpfen!“

Für Christopher Haase geht es dieses Wochenende indes woanders weiter, in Hockenheim bestreitet er mit BWT Mücke Motorsport das vorletzte Event des ADAC GT Masters.

TOLLES HEIMRENNEN VON CHRISTOPHER HAASE AM NÜRBURGRING: MIT P3 UND P2 PODESTPLÄTZE IN DER BLANCPAIN SPRINT SERIES!

Tolles Rennwochenende für Audi Sport-Pilot Christopher Haase in der Blancpain Sprint Series am Nürburgring. Zu seinem „Heimrennen“ lieferte er gemeinsam mit seinem Teamkollegen, dem jungen Franzose Simon Gachet, einen fast perfekten Job ab: Das Duo stand sowohl im Qualifying-Rennen am Samstag als auch im Hauptrennen am Sonntag auf dem Podium. Im Qualifying hatte Simon Gachet den vierten Startplatz für das erste Rennen erobern können, für Christopher Haase lief es mit Startplatz zwei noch besser. Dabei wäre sogar die Pole-Position möglich gewesen: „Just in der Runde, in der die Reifen ihren Peak hatten, bin ich ganz leicht neben die Strecke gerutscht“ sagte Haase. „Das ist schon ärgerlich, die Pole war zum Greifen nahe. Andererseits war P2 natürlich auch in Ordnung und eine gute Ausgangsposition.“

Im ersten Rennen hatten die beiden dann das „Glück der Tüchtigen“: „Simon hatte am Start ein wenig Boden verloren, fuhr danach aber ein starkes Rennen. Dann waren die Jungs von SAINTéLOC Racing beim Boxenstopp extrem flott, zudem gab’s eine Durchfahrtsstrafe für einen Mitbewerber“, so Haase, der in der zweiten Rennhälfte am Steuer war und mit den führenden Lamborghinis um den Sieg kämpfen konnte: „Einmal bin ich auf Platz zwei vorgefahren, doch dann hat der Führende in einer Kurve extrem viel Kies auf die Strecke geschaufelt. Dabei wäre er selbst fast abgeflogen – und ich gleich hinterher. So konnte der Lamborghini hinter mir an uns beiden vorbeifahren und wir mussten mit Platz drei zufrieden sein.“

Der zweite Rennlauf brachte erneut viel Action – und das nächste Top-Ergebnis für das Duo, obwohl Christopher Haase von Position zwei aus keinen perfekten Start erwischte: „Mein Start war nicht besonders gut, ich bin leider auf Platz vier zurückgefallen. Die Reifen in meinem Stint waren dann auch nicht optimal, trotzdem war die Pace damit noch ganz okay. Nach dem Boxenstopp und Fahrerwechsel konnte Simon als Vierter auf der Strecke die Lücke nach vorne schließen. Das war perfekt, denn als die beiden Führenden eine Berührung hatten, konnten wir die Chance nutzen und gemeinsam mit dem Drittplatzierten vorbeigehen. Bis ganz nach vorne hat es nicht gereicht, aber Platz zwei ist ein tolles Resultat mit vielen Meisterschaftspunkten!“

Stichwort Meisterschaft: Das letzte Blancpain Sprint Series Rennen der Saison steht nun gleich am kommenden Wochenende in Budapest auf dem Programm, und Simon Gachet sowie Christopher Haase sind top motiviert: „Noch geht was in der Meisterschaft, wir werden alles versuchen, um das bestmögliche Resultat für Audi und SAINTéLOC Racing herauszufahren!“

AUDI SPORT GEWINNT 10 STUNDEN VON SUZUKA

  • Erster internationaler Sieg von Audi Sport in Japan
  • Audi Sport Team WRT gewinnt zweite Ausgabe der 10 Stunden von Suzuka
  • Frédéric Vervisch nun Dritter in Fahrerwertung der Intercontinental GT Challenge

Jubel in Japan: Kelvin van der Linde/Dries Vanthoor/Frédéric Vervisch feierten bei den 10 Stunden von Suzuka den Sieg. Damit herrscht im Titelkampf in der einzigen weltweiten GT3-Rennserie vor dem Finale im November große Spannung. Frédéric Vervisch liegt als Dritter nur noch sechs Punkte hinter der Spitze. Christopher Haase/Christopher Mies/Markus Winkelhock lagen bis zur letzten Rennstunde an zweiter Stelle, als sie durch einen verzögerten Tankstopp auf Platz sieben zurückfielen.

„Dem Audi Sport Team WRT wie auch den Fahrern gelang in Japan mit dem Sieg eine fehlerlose Leistung in dieser entscheidenden Meisterschaftsphase“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „So haben wir uns nach einem schwierigen Saisonstart in die bestmögliche Position versetzt.“ In der Anfangsphase behauptete sich der nogaroblaue Audi R8 LMS mit der Nummer 25, der mit seiner Farbgebung und Startnummer an das erste RS-Modell von Audi vor 25 Jahren erinnert, an dritter Stelle. Während mehrere starke Gegner durch Unfälle und Strafen schon früh ihre Chancen verloren haben, vermied das Audi Sport Team WRT jeglichen Fehler. Starke Rundenzeiten aller drei Piloten sowie taktisch kluge Schachzüge etwa in Gelbphasen bedeuteten, dass der von Platz zwei gestartete Audi ab der dritten Rennstunde dauerhaft an der Spitze lag.

Das Audi Sport Team Absolute Racing setzte sich mit der Nummer 125 in der zweiten Rennhälfte ebenfalls in der Spitzengruppe fest. Die als Siebte gestarteten Deutschen Christopher Haase, Christopher Mies und Markus Winkelhock steigerten sich am Renntag auf dem anspruchsvollen Grand-Prix-Kurs in Japan damit nochmals gegenüber den Trainings. Bis zur zehnten Rennstunde lagen sie an zweiter Stelle, als beim letzten Boxenstopp ein Tankvorgang zu lange dauerte und das Team auf den siebten Platz zurückfiel. Somit haben drei verschiedene Marken und vier unterschiedliche Fahrerteams die ersten vier Läufe der Intercontinental GT Challenge gewonnen. Auch ein drittes Team freute sich über die Zielankunft nach zehn harten Rennstunden: Das einheimische Audi Team Hitotsuyama überquerte die Ziellinie nach einer frühen Durchfahrtstrafe und einem schleichenden Reifenschaden mit Alessio Picariello, Richard Lyons und Ryuichiro Tomita auf Platz 17.

Die im Rahmenprogramm ausgetragene vierte Rennveranstaltung des Audi Sport R8 LMS Cup, in der die Tabellenbesten vor dem Finale ebenfalls näher zusammengerückt sind, sowie Einführungen von RS-Modellen durch Audi Japan auf dem einheimischen Markt rundeten den prägnanten Auftritt von Audi Sport customer racing vor 51.000 begeisterten Zuschauern in Japan ab.

Nun dürfen sich die weltweiten Langstreckenfans auf eine spannende Titelentscheidung freuen. Erstmals gastiert die Intercontinental GT Challenge in diesem Jahr in Afrika. Auf dem Kurs von Kyalami entscheidet sich beim 9-Stunden-Rennen am 23. November, ob Audi nach zwei Siegen in der Fahrerwertung und drei bei den Marken seit 2016 seinen sechsten Titel in dieser Rennserie einfahren kann.