Ein wildes Rennen für Eastalent Racing in Monza

Monza/Italien – Das vergangene Wochenende vom 29. bis 31. Mai 2026 verlief für das Eastalent Racing Team rund um Teamchef Peter Reicher alles andere als einfach. Die GT World Challenge Europe powered by AWS gastierte zum zweiten Lauf des Endurance Cups der Saison im königlichen Park von Monza. Die italienische Hochgeschwindigkeitsstrecke begrüßte bei sommerlichen Temperaturen um die 30 Grad nicht weniger als 57 GT3-Fahrzeuge. Für Eastalent Racing teilten sich Christopher Haase, Simon Reicher und Markus Winkelhock das Cockpit des Audi R8 LMS evo II.

 

Der „Temple of Speed“, wie das Autodromo Nazionale di Monza auch genannt wird, stellt die Teams vor besondere Herausforderungen. Der Vollgasanteil ist hier außergewöhnlich hoch. Simon Reicher erklärt:

 

„Dass wir uns in Monza schwertun würden, war von vornherein klar. Unabhängig davon hatten wir bereits in den freien Trainings Schwierigkeiten. Wir haben nicht wirklich unseren Rhythmus gefunden und waren mit unseren Set-ups nicht hundertprozentig zufrieden. Im Qualifying haben wir unser Bestes gegeben, doch mehr war leider nicht drin. Im Rennen haben wir es dann versäumt, mit unserer Strategie aggressiver zu agieren. Im Vorfeld konnte niemand wissen, dass es ein so wildes Rennen werden würde. Vielleicht hätte uns eine andere Strategie weiter nach vorne gespült. So sind wir letztlich auf Platz 20 ins Ziel gekommen. Ein weiteres Lernwochenende liegt hinter uns, das wir nun analysieren werden. Danach schauen wir, wie wir uns verbessern können, und richten den Blick positiv auf das kommende Rennen in Spa-Francorchamps.“

 

Auch Christopher Haase zog ein gemischtes Fazit:

 

„Verschiedene Umstände haben dazu geführt, dass wir an diesem Wochenende nicht das Maximum aus unserem Auto herausholen konnten. Dadurch fehlte uns die Geschwindigkeit, um an der Spitze mitkämpfen zu können. Das haben wir mit einer aggressiven Boxenstrategie auszugleichen versucht, um uns vielleicht einen Vorteil zu verschaffen. Am Ende hat sich dieser Ansatz jedoch nicht ausgezahlt. In dieser Situation hatten wir die Hoffnung, das Unmögliche möglich zu machen. Jetzt liegt es an uns, konzentriert weiterzuarbeiten, um das volle Potenzial aus dem Auto herauszuholen.“

 

Auch Teamchef Peter Reicher analysierte das Rennwochenende kritisch:

 

„Grundsätzlich wussten wir, dass es in Monza schwierig für uns werden würde. Am Ende war das Rennen jedoch von Beginn an völlig verrückt. Es war sehr schwer einzuschätzen. Heute kam es darauf an, das nötige Quäntchen Glück zu haben und die Safety-Car-Phasen im richtigen Moment für einen Boxenstopp und Fahrerwechsel zu nutzen. Leider hatten wir nicht das Glück, das perfekte Wechselfenster zu erwischen. Entweder gewinnt man dabei Zeit oder man verliert sie – und genau das war heute der entscheidende Faktor. Unabhängig davon gratulieren wir unserem Mitbewerber zum verdienten Sieg für die vier Ringe aus Ingolstadt.“

 

Von den 57 gestarteten Fahrzeugen erreichten lediglich 42 das Ziel. Allein das Ankommen kann unter diesen Umständen bereits als Erfolg gewertet werden.

 

Für das Team steht nun eine kurze Pause auf dem Programm, bevor vom 24. bis 28. Juni 2026 das CROWDSTRIKE 24 Hours of Spa in Belgien ansteht. Die berühmt-berüchtigte Ardennen-Achterbahn von Spa-Francorchamps bildet das nächste Highlight im Rennkalender der GT World Challenge Europe powered by AWS.

 

 

 

 

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Eastalent Racing beim ersten Sprint Cup in Brands Hatch unter Wert geschlagen. DE | EN

Brands Hatch/England, 3. Mai 2026 – Die GT World Challenge Europe powered by AWS gastierte am vergangenen Wochenende (2. und 3. Mai 2026) zum ersten Sprint-Cup-Rennen der Saison auf dem traditionsreichen Rundkurs von Brands Hatch in der englischen Grafschaft Kent. Mit dabei: das österreichische Team Eastalent Racing rund um Teamchef Peter Reicher. Bereits vor dem Rennwochenende war klar, dass die Herausforderung enorm werden würde. Zum einen zählt Brands Hatch zu den anspruchsvollsten Strecken im Kalender, zum anderen standen dem Team im Vorfeld keinerlei Testmöglichkeiten zur Verfügung.

 

Mit den beiden freien Trainings am Samstagvormittag verlief der Auftakt zunächst vielversprechend. Die Mannschaft konnte mit den Positionen zwei und elf wichtige Erkenntnisse sammeln. In den anschließenden Zeittrainings traten jedoch erste Schwierigkeiten auf.

 

Christopher Haase erklärt:

„Ein hartes Rennwochenende liegt hinter uns. Wir mussten einiges lernen, und nicht alles lief glatt. Nach den freien Trainings wurde es immer schwieriger. Unsere Mitbewerber konnten sich steigern, während wir keine Pace mehr gefunden haben. Dazu kam im zweiten freien Training ein technischer Defekt, der mich wertvolle Zeit gekostet hat. In Brands Hatch ist jede Runde enorm wichtig. Simon hatte es als Rookie auf dieser Strecke besonders schwer. Ich finde aber, dass er das sehr gut umgesetzt hat. Gerade im zweiten Rennen hat er einen grandiosen Job gemacht und sich im Mittelfeld behauptet. So konnten wir das Rennen am Ende auf Platz 17 beenden. Jetzt haben wir eine lange Liste an Hausaufgaben.“

 

Teamkollege Simon Reicher beschreibt das Wochenende so:

„Brands Hatch ist die Nordschleife von England – eine wahnsinnig schwierige Strecke. Ohne Testmöglichkeiten im Vorfeld kannst du dich kaum auf das vorbereiten, was dich dort erwartet. Alle Fehler innerhalb von nur zwei einstündigen Trainings zu beheben, ist fast unmöglich. Trotzdem musst du als Rennfahrer das Beste daraus machen. Wir wussten, dass es schwierig wird, und am Ende war es teilweise sogar noch härter als erwartet. Im zweiten Rennen waren wir zwar keine Überflieger, aber solide unterwegs. Jetzt gilt es, unsere Hausaufgaben zu machen und als Team weiter zu wachsen.“

 

Auch Ingenieur Christian Schmidt-Gogler zieht ein differenziertes Fazit:

„Brands Hatch ist immer speziell – das wohl speziellste und kürzeste Sprint-Wochenende des Jahres. Wir hatten in den freien Trainings einige Probleme, die sich auf die Zeittrainings ausgewirkt haben. Im Rennen konnten wir unser Potenzial jedoch teilweise zeigen, was mich optimistisch stimmt. Natürlich gibt es immer Dinge zu verbessern, aber insgesamt können wir das Wochenende positiv abschließen.“

 

Teamchef Peter Reicher blickt etwas kritischer auf das Wochenende zurück:

„Am Ende bin ich froh, dass wir unseren Audi R8 LMS evo II unbeschadet nach Hause gebracht haben. Uns war bewusst, dass dieses Wochenende schwierig werden würde. Gleichzeitig ist die Atmosphäre hier einfach sensationell – hier wird Motorsport gelebt. Brands Hatch ist eine echte Oldschool-Strecke und extrem anspruchsvoll. Mit etwas mehr Vorbereitung hätten wir sicherlich mehr erreichen können. Unterm Strich haben wir aber das Maximum herausgeholt. Trotzdem werden wir unseren Weg konsequent weitergehen.“

 

Die nächste Herausforderung wartet bereits: Vom 29. bis 31. Mai gastiert die GT World Challenge Europe auf dem traditionsreichen italienischen Rundkurs von Monza.

 

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Eastalent Racing Falls Short of Its Potential at First Sprint Cup Round in Brands Hatch

Brands Hatch/England, May 3, 2026 – The GT World Challenge Europe powered by AWS visited the legendary Brands Hatch circuit in the English county of Kent last weekend (May 2–3, 2026) for the opening Sprint Cup race of the season. Among the competitors was Austrian team Eastalent Racing, led by team principal Peter Reicher. Even before the race weekend began, it was clear that the challenge would be immense. On the one hand, Brands Hatch is considered one of the most demanding circuits on the calendar; on the other hand, the team had no opportunity for testing beforehand.

 

The opening sessions on Saturday morning initially went promisingly, with the team finishing second and eleventh in the two free practice sessions, gathering important data and insights. However, the first difficulties emerged during qualifying.

 

Christopher Haase explains:

“It has been a tough race weekend for us. We had a lot to learn, and not everything went smoothly. After the free practice sessions, things became increasingly difficult. Our competitors managed to improve, while we were no longer able to find the pace. On top of that, I lost valuable track time due to a technical issue during the second practice session. At Brands Hatch, every lap is incredibly important. Simon had an especially difficult task as a rookie on this circuit, but I think he handled it very well. Particularly in the second race, he did a fantastic job and managed to hold his ground in the midfield. In the end, we finished the race in 17th place. Now we have a long list of homework ahead of us.”

 

Teammate Simon Reicher describes the weekend as follows:

“Brands Hatch is the Nürburgring Nordschleife of England – an insanely difficult track. Without any testing beforehand, it’s almost impossible to prepare for what awaits you there. Fixing every issue within just two one-hour practice sessions is nearly impossible. Still, as a racing driver, you have to make the best of the situation. We knew it would be difficult, and in the end, it was even tougher than expected at times. In the second race, we weren’t flying, but we delivered a solid performance. Now it’s about doing our homework and continuing to grow as a team.”

 

Engineer Christian Schmidt-Gogler has a balanced assessment:

“Brands Hatch is always special – probably the most unique and shortest Sprint weekend of the year. We had several issues during free practice that affected our qualifying performance. However, in the races we were able to show parts of our potential, which makes me optimistic. Of course, there are always things to improve, but overall we can conclude the weekend on a positive note.”

 

Team principal Peter Reicher takes a slightly more critical view of the weekend:

“In the end, I’m happy that we brought our Audi R8 LMS evo II home without damage. We knew beforehand that this weekend would be difficult. At the same time, the atmosphere here is simply sensational – this is where motorsport truly lives. Brands Hatch is a real old-school circuit and extremely demanding. With a bit more preparation, we certainly could have achieved more. All things considered, however, we extracted the maximum possible. Nevertheless, we will continue to follow our path consistently.”

 

The next challenge is already waiting: from May 29 to 31, the GT World Challenge Europe heads to the legendary Italian circuit of Monza.

 

 

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Eastalent Racing startet in der „Formel 1“ des GT3-Sports

Le Castellet/Frankreich – Am Rennwochenende des 10. und 11. April 2026 gingen beim 6-Stunden-Endurance-Cup der GT World Challenge Europe powered by AWS auf dem Circuit Paul Ricard insgesamt 59 GT3-Fahrzeuge an den Start. Knapp 38.000 Zuschauer vor Ort wollten sich das erste Spektakel der Saison nicht entgehen lassen. Mit dabei war auch das Team Eastalent Racing unter der Leitung von Teamchef Peter Reicher.

Das Fahreraufgebot bestand aus den beiden erfahrenen Audi-Sport-Spezialisten Markus Winkelhock und Christopher Haase, die vom Youngster Simon Reicher unterstützt wurden. Gemeinsam pilotierten sie einen Audi R8 LMS evo II.

Im Vorfeld betonte Teamchef Peter Reicher die besondere Herausforderung: Die GT World Challenge gelte als eine der stärksten GT3-Serien weltweit und werde nicht ohne Grund als „Formel 1 des GT3-Sports“ bezeichnet. Durch das Endurance-Format mit drei Fahrern pro Fahrzeug trete ein außergewöhnlich starkes Teilnehmerfeld an, in dem sich Eastalent Racing bewusst dieser Herausforderung stelle.

Nach vielversprechenden Ergebnissen beim Prolog-Test wurde schnell deutlich, wie hoch das Leistungsniveau im Feld ist. Dennoch gelang dem Team ein erfolgreicher Einstand: Mit Platz 15 erreichte Eastalent Racing ein beachtliches Resultat. Besonders hervorzuheben ist die fehlerfreie Leistung über die gesamte Renndistanz ohne Strafen.

Auch Ingenieur Christian Schmidt-Gogler zog ein positives Fazit. Das Team habe eine geschlossene und fehlerfreie Leistung gezeigt, was in dieser Wettbewerbsdichte keineswegs selbstverständlich sei. Trotz einzelner Optimierungspotenziale zeigte man sich insgesamt sehr zufrieden mit der Performance. Als bestplatziertes Audi-Team unterstrich Rang 15 die starke Teamleistung.

Fahrerstatements

Markus Winkelhock

Winkelhock zog insgesamt eine positive Bilanz. Zwar zeigte er sich mit dem Qualifying nicht vollständig zufrieden, da er die neuen Reifen nicht optimal nutzen konnte, dennoch überzeugte das Team im Rennverlauf mit konstant starken Rundenzeiten. Besonders betonte er die fehlerfreie Teamleistung und den gelungenen Einstand in eine für das Team neue und komplexe Rennserie.

Simon Reicher

Für den Youngster stand vor allem der Lerneffekt im Vordergrund. Im Vergleich mit der internationalen Spitze habe sich gezeigt, dass noch Entwicklungspotenzial besteht. Der 15. Platz stelle dennoch einen gelungenen Saisonstart dar und stimme optimistisch für den weiteren Verlauf der Saison 2026.

Christopher Haase

Haase hob die intensive Vorbereitung in den Tests hervor, durch die eine solide Ausgangsbasis geschaffen wurde. Zwar habe man das Maximum aus dem Fahrzeug herausgeholt, jedoch habe die Konkurrenz teilweise noch höhere Performance gezeigt. Umso positiver bewertete er das fehlerfreie Rennen und das starke Ergebnis im hochkarätigen Teilnehmerfeld.

Als nächstes Rennen steht das erste Sprint-Wochenende der Saison auf dem Programm. Dieses findet vom 1. bis 3. Mai 2026 in Brands Hatch (Großbritannien) statt.

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Kein Titel für Eastalent Racing – Höhen und Tiefen in Monza

Starkes Finale in der International GT Open: Reicher und Haase sichern Platz drei in der Gesamtwertung

Monza, Italien, 19. Oktober 2025 – Für Eastalent Racing und Teamchef Peter Reicher war das Finale der International GT Open in Monza ein Wochenende voller Emotionen, Spannung und großartiger Teamarbeit. Das erklärte Ziel: Nach den Meistertiteln 2023 und 2024 den dritten Titel in Folge zu erringen. Am Ende durfte sich das Team dennoch über einen starken dritten Platz in der Saison 2025 freuen.

„Die Vorbereitungen liefen eigentlich wie vor jedem Rennwochenende“, erklärt Peter Reicher. „Nur mit dem Bewusstsein, dass es diesmal um alles ging – um die Wurst, wie man so schön sagt.“

Dreikampf um den Titel beim Monza 500

Das legendäre Monza 500 bildete den Abschluss der Saison – ein 500-Kilometer-Rennen über rund drei Stunden, bei dem doppelte Punkte vergeben wurden. Gleich drei Teams kämpften bis zuletzt um den Titel, was die Spannung zusätzlich steigerte.

Bereits in den freien Trainings zeigte das Team aus Kirchberg bei Mattighofen (Österreich) eine starke Performance. Im Qualifying legte Simon Reicher mit einer bärenstarken Runde den Grundstein und stellte den Eastalent-Audi R8 LMS evo II auf den zweiten Gesamtrang.

Christopher Haase sicherte anschließend mit seiner Qualifying-Leistung zunächst die Pole Position – doch die Freude währte nur kurz: Ein Mitbewerber legte Protest wegen Track-Limit-Verstoß ein und ihre fünf schnellsten Runden wurden gestrichen. Daraufhin wurde das Duo auf Startplatz sieben zurückversetzt.

Von dort aus zeigte Reicher beim Start einmal mehr sein Können, kämpfte sich bis auf Position vier vor und verteidigte diese bis ins Ziel. Mit diesem Ergebnis fixierte Eastalent Racing den dritten Gesamtrang in der Meisterschaft.

Teamgeist und Entwicklung im Fokus

„Simon hat sich unfassbar stark über die Saison entwickelt. Darauf bin ich sehr stolz“, betont Christopher Haase. „Das Team hat eine außergewöhnliche Saison hingelegt – auf und neben der Strecke. Dieses Familiengefühl ist etwas ganz Besonderes. Trotz schwieriger Umstände haben wir nie aufgegeben und immer fokussiert gearbeitet.“

Auch Simon Reicher zieht ein positives Fazit:
„Wir haben beide ein starkes Qualifying hingelegt und das Maximum herausgeholt. Leider war die Balance of Performance (BoP) wieder einmal nicht auf unserer Seite. Im Prinzip sind wir weniger gegen unsere Konkurrenten, sondern gegen die BoP gefahren. Trotzdem bin ich stolz auf unsere Leistung – unser Audi R8 LMS evo II steht perfekt da. Wir brauchen uns vor niemandem zu verstecken. Wir sind bestens vorbereitet auf alles, was kommt.“

Ausblick
Mit Platz drei in der Meisterschaft beweist Eastalent Racing einmal mehr seine Konstanz an der Spitze der GT-Open-Szene. Für die kommende Saison kündigt das Team an: „Ganz gleich, in welcher Serie wir 2026 antreten – mit uns ist zu rechnen.“

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Eastalent Racing holt Podium in Barcelona – Meisterschaftsentscheidung fällt in Monza

Barcelona/Spanien, 22. September 2025 – Ein heißes Rennwochenende erlebte Eastalent Racing beim vorletzten Lauf der International GT Open auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Vom 19. bis 21. September kämpfte das österreichische Team um wichtige Punkte im Titelrennen. Mit Platz zwei am Samstag und Rang sieben am Sonntag bleibt die Meisterschaft bis zum Finale in Monza spannend.

Mit nur drei Punkten Rückstand war das Team um Chef Peter Reicher nach Barcelona gereist, um nach den Titelgewinnen 2023 und 2024 den Hattrick perfekt zu machen. Nach dem Heimrennen am Red Bull Ring war klar: Jedes Ergebnis zählt.

„Mit dem zweiten Platz am Samstag waren wir sehr zufrieden. Der siebte Rang am Sonntag nach einer Pole-Position im Regen war jedoch zu wenig, um im Titelkampf entscheidend Boden gutzumachen“, erklärte Teamchef Reicher. Kritik übte er an der Einstufung der Fahrzeuge: „Die Balance of Performance (BoP) spielt Ferrari und McLaren derzeit stark in die Karten. Dass die Hersteller je nach Wochenende vorne stehen, ist schade und trägt nicht unbedingt zur sportlichen Fairness einer Meisterschaft bei.“

Fahrer Simon Reicher betonte den Einsatz des gesamten Teams: „Wir haben das Maximum aus unserem Audi herausgeholt. Alle haben großartig gearbeitet, und Aufgeben ist für uns keine Option. Trotz des Podiums am Samstag haben wir am Sonntag gesehen, dass wir gegen die BoP kaum ankommen. Positiv ist, dass wir unsere direkten Mitbewerber in Schach halten konnten. Nun entscheidet Monza über den Titel.“

Die finale Entscheidung fällt wie im Vorjahr in Monza (Italien, 17.–19. Oktober 2025). Neben den starken Mercedes-Teams gilt es vor allem, die Ferrari-Konkurrenz in Schach zu halten. „Gegen Mercedes können wir bestehen. Schwierig wird es, den Ferrari auf Distanz zu halten“, so Reicher.

Eastalent Racing reist mit fünf Punkten Rückstand als Meisterschaftszweiter zum großen Showdown – mit dem klaren Ziel, den Titel erneut nach Österreich zu holen.

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Mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Eastalent Racing musste beim Heimrennen am Red Bull Ring Federn lassen.

Spielberg/Kirchberg bei Mattighofen, 07. September 2025 – Das Heimrennen von Eastalent Racing beim sechsten Lauf der International GT Open am Red Bull Ring war geprägt von sportlichen Höhenflügen, aber auch von Rückschlägen. Das Team von Peter Reicher überzeugte mit starken Leistungen auf der Piste, musste sich jedoch mit technischen Problemen auseinander setzen.

Starker Auftakt mit Podium
Bereits in den freien Trainings am Freitag deutete sich die Formstärke an: Christopher Haase und Simon Reicher setzten den Audi R8 LMS evo II auf die Plätze eins und zwei. Auch im Rennen am Samstag bestätigte das Duo diese Performance eindrucksvoll. Nach einer sehenswerten Aufholjagd überquerte das Team die Ziellinie als Dritter und eroberte damit zwischenzeitlich die Meisterschaftsführung zurück.

„Das war eine großartige Teamleistung – die Mechaniker und Ingenieure haben uns ein perfektes Auto hingestellt. Vor heimischem Publikum auf dem Podium zu stehen, war ein besonderer Moment“, sagte Christopher Haase.

Rückschlag durch Reifenschäden
Am Sonntag traf das Team auf doppeltes Reifenpech: Bereits im Qualifying musste der Audi mit einem Schaden an die Box zurück, im Rennen wiederholte sich das Malheur. Eine erneute Aufholjagd blieb damit erfolglos – am Ende stand nur Platz 18.

Durchhaltewillen und Ausblick
Trotz aller Rückschläge bleibt Teamchef Peter Reicher optimistisch: „Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicken wir zurück. Wir haben gezeigt, dass wir das Potenzial haben, die Meisterschaft zu gewinnen. Wir bleiben in Schlagdistanz und werden weiter Druck machen.“

Auch Simon Reicher gibt sich kämpferisch: „Wir haben alles in die Vorbereitung gesteckt und werden auch in den verbleibenden Rennen in Barcelona und Monza voll angreifen. Die Eastalent-Rakete wird weiterfliegen.“

Nächste Station
Bereits in zwei Wochen geht es für Eastalent Racing nach Barcelona, bevor Mitte Oktober in Monza das große Finale der International GT Open ansteht.

Eastalent Racing Faces Mixed Fortunes at Home Round at the Red Bull Ring
Spielberg/Kirchberg bei Mattighofen, 07. September 2025 –
Eastalent Racing experienced both highs and lows during their home race at the sixth round of the International GT Open at the Red Bull Ring. While the team of Peter Reicher delivered strong on-track performances, technical issues and tire problems ultimately prevented a top result on Sunday.

Podium Start to the Weekend
The team’s pace was evident early on in Friday’s free practice, where Christopher Haase and Simon Reicher placed the Audi R8 LMS evo II first and second. On Saturday, the duo translated that speed into a stellar race performance. After a determined charge through the field, Eastalent Racing crossed the line in third place – a result that briefly brought them back to the top of the championship standings.

“This was a fantastic team effort – the mechanics and engineers gave us a perfect car,” said Christopher Haase. “To stand on the podium in front of our home crowd was a very special moment.”

Setback Due to Tire Damage
Hopes of another strong result on Sunday were dashed by tire misfortune. A puncture in qualifying already set the team back, and the same problem struck again during the race. Despite another spirited fightback, Eastalent Racing was forced to settle for 18th place.

Looking Ahead
Despite the setbacks, Team Principal Peter Reicher remains confident: “We look back with mixed emotions. On one hand, we proved that we have the pace to fight for the championship. On the other, luck was not on our side this weekend. But we remain within striking distance and will continue to push hard.”

Driver Simon Reicher echoed the fighting spirit: “We invested everything into preparation, and we’ll go on full attack again in the remaining races in Barcelona and Monza. The Eastalent rocket will keep flying.”

Next Stop: Barcelona
The International GT Open heads to Barcelona in two weeks, before the season finale at Monza in mid-October, where Eastalent Racing will once again fight for top honors.

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Kirchberger Eastalent Racing Team fährt zweimal auf Platz zwei

Hockenheimring/Baden-Württemberg: Die dritte Station im Kalender der Internationalen GT Open war am vergangenen Wochenende (6. bis 8. Juni) der baden-württembergische Hockenheimring. Nachdem die ersten beiden Rennen im portugiesischen Portimão und im belgischen Spa-Francorchamps für das GT3-Team aus Kirchberg bei Mattighofen sehr erfolgreich verliefen, wollte die Mannschaft um Teamchef Peter Reicher an diesem Wochenende weitere Punkte in der Meisterschaft verbuchen.

Schon die ersten freien Trainings stellten keine große Herausforderung dar. Der Eastalent-Audi zeigte sich immer wieder ganz oben auf dem Anzeigetableau. Im ersten Zeittraining am Samstag zeigte sich dann erstmals die ganze Schwierigkeit der Bedingungen. Simon Reicher lenkte den Eastalent-Audi auf Platz 13. Im Rennen nutzte das Team das durch Regen und eine Safety-Car-Phase entstandene Durcheinander aus, sodass Christopher Haase den Eastalent-Audi auf Platz zwei ins Ziel brachte. Teamchef Peter Reicher findet deutliche Worte:
„Wir haben uns im Rahmen unserer Möglichkeiten geschlagen. Die Balance of Performance (BoP), die uns vom Veranstalter auferlegt wird, lässt momentan nicht mehr zu. Dennoch haben wir gezeigt, dass unser Audi unter allen Wetterbedingungen gut funktioniert – aber auch unsere Fahrer und das gesamte Team. Es ist auch in diesem Jahr eindeutig: Die Internationale GT Open Meisterschaft geht nur über uns.“

Das Wetter am Sonntag bescherte dem Team zunächst klarere Bedingungen. Die Strecke war nass, es regnete, und Regenreifen waren eindeutig die beste Wahl. So gelang es Christopher Haase, den Audi R8 LMS evo II im Zeittraining auf dem zweiten Platz abzustellen. Dazu berichtet Haase:
„Das zweite Rennen am Sonntag war erneut etwas schwierig. Simon war auf Slicks draußen und lieferte im einsetzenden Regen eine starke Leistung ab. Das waren sehr schwierige Bedingungen. Zweimal als Zweiter auf dem Podium zu stehen, ist okay. Ehrlicherweise denke ich, wir haben sehr gut gearbeitet, hätten uns aber auch besser verkaufen können. In den freien Trainings mussten wir einiges am Auto ändern, um besser zu werden – das ist uns gut gelungen. Die Pace im Rennen war schon sehr gut. Lediglich an der Performance im Zeittraining müssen wir noch ein bisschen arbeiten. Wir wissen aber auch, dass wir unsere Hausaufgaben noch einmal anschauen müssen.“

Simon Reicher sah das Wochenende so: „Aus Sicht der Meisterschaft ist das Wochenende sehr gut für uns verlaufen. Alles hat im Großen und Ganzen funktioniert. Dennoch bin ich – auch wenn das Ergebnis etwas anderes sagt – nicht wirklich zufrieden. Wir waren nicht zu 100 % vorbereitet. Das müssen wir bis zum nächsten Rennen am Hungaroring ändern. Wir müssen unbedingt noch einen Ticken zulegen – auch wenn wir unter den Mischbedingungen am Hockenheimring die Situation gut gemeistert haben. Wir müssen nun das Auto mit den Reifen zusammen auf Kurs bringen. Der Rest der Meisterschaft wird nicht einfacher.“

Die Vorbereitungen für den vierten Lauf der Meisterschaft vom 4. bis 6. Juli auf dem Hungaroring sind also angelaufen.

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Eastalent Racing lässt die Katze aus dem Sack

Eastalent Racing lässt die Katze aus dem Sack

Im Rahmen der Motorsport-Show 2025 im Wiener River Side am vergangenen Samstag (8. März) präsentierte das Kirchberger GT3-Team seinen Audi R8 LMS evo II sowie das Fahreraufgebot für die Saison 2025. Wer beim Rollout eine Neuerung im Design erwartet hatte, wurde enttäuscht. Das Design des Audi R8 LMS evo II bleibt auch 2025 nahezu unverändert. Kein Wunder – schließlich wurde der Eastalent Racing Audi 2024 in der Audi-Community zum besten Design aller aktuellen Audi-Fahrzeuge gekürt.

Auch in der Fahrerpaarung gab es keine Änderungen. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass es uns gelungen ist, Christopher Haase nach seiner Zeit als Audi-Sport-Fahrer für uns zu gewinnen. Ich bin mir sicher, dass die Entwicklung von Eastalent Racing mit ihm in großen Schritten vorangehen wird“, so Teameigner Peter Reicher.

Damit ist die Marschrichtung für Christopher Haase und Simon Reicher klar: In der Saison 2025 muss das Triple in der International GT Open her.

Ob die Aufgabe, das Triple zu holen, nicht eine große Herausforderung sei, erklärte Peter Reicher: „Das sehe ich nicht so. Ich bin von meiner Mannschaft und meinen Fahrern überzeugt. Ich habe mir persönlich auf die Fahne geschrieben, alles zu ermöglichen, um das Auto in einen perfekten Zustand zu bringen. Wir haben die gleichen erstklassigen Ingenieure wie 2024 wieder mit an Bord – den Rest muss ich finanziell stemmen. Ich möchte zum einen noch einmal eine Meisterschaft gewinnen, zum anderen in die Geschichtsbücher der GT Open eingehen und mich gleichzeitig für einen möglichen Herstellerwechsel 2026 empfehlen.“

Die beiden Fahrer zeigten sich beeindruckt. Sowohl Simon Reicher als auch Christopher Haase verwiesen auf die vielen erfolgreichen Rennen der letzten beiden Jahre und können es kaum erwarten, das Triple in Angriff zu nehmen.

Der Saisonauftakt der International GT Open findet auch 2025 wieder auf dem Autódromo Internacional do Algarve im portugiesischen Portimão statt – vom 25. bis 27. April.

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Eastalent Racing Unveils Its Plans

At the Motorsport Show 2025 on the Vienna River Side last Saturday (March 8), the Austrian GT3 team presented its Audi R8 LMS evo II and its driver lineup for the 2025 season. Anyone expecting a new design at the rollout was left disappointed. The Audi R8 LMS evo II will remain almost unchanged in 2025. No surprise – after all, in 2024, the Audi community voted the Eastalent Racing Audi as the best-designed Audi vehicle of the year.

There were also no changes in the driver lineup. „I am very happy that we managed to secure Christopher Haase for our team after his time as an Audi Sport driver. I am confident that Eastalent Racing will continue to develop in great strides with him,“ said team owner Peter Reicher.

With that, the direction for Christopher Haase and Simon Reicher is clear: Winning the Triple in the International GT Open is the goal for 2025.

When asked whether aiming for the Triple would be an immense challenge, Peter Reicher responded: „I don’t see it that way. I have full confidence in my team and my drivers. Personally, I have made it my mission to ensure the car is in perfect condition. We have the same top engineers from 2024 back on board – the rest is my financial responsibility. I want to win another championship, make history in the GT Open, and at the same time, position myself for a potential manufacturer switch in 2026.“

Both drivers were impressed. Simon Reicher and Christopher Haase pointed to their many successful races over the past two years and can’t wait to take on the challenge of winning the Triple.

The 2025 International GT Open season opener will once again take place at the Autódromo Internacional do Algarve in Portimão, Portugal – from April 25 to 27.



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Christopher Haase und Simon Reicher holen Fahrertitel der GT Open

Monza/Italien: Das Kirchberger GT3-Team Eastalent Racing schrieb am vergangenen Wochenende (18. bis 20. Oktober) bei der GT Open Monza 500 erneut Geschichte. Beim Finale der internationalen GT Open 2024 im Autodromo Nazionale Monza reichte den beiden Fahrern ein zweiter Platz zum Gewinn der Fahrer-Meisterschaft. Audi-Sport-Fahrer Christopher Haase und Simon Reicher sind internationale GT Open Champions 2024. Es war ein Wochenende, das an Spannung kaum zu überbieten war.

Wechselhafte Bedingungen am Freitag konnten das Team nicht wirklich ausbremsen. In beiden freien Trainings – das erste im Regen, das zweite im Trockenen – lagen die Österreicher jeweils auf Platz eins. Das erste Zeittraining am Samstag beendete Simon Reicher auf Platz sechs, während im zweiten Zeittraining am Nachmittag Christopher Haase den Audi auf Platz vier stellte. Damit gingen die Fahrer von Gesamtplatz zwei ins dreistündige Endurance-Rennen, genauer gesagt über 500 Kilometer und eine Runde.

Der Start erfolgte auf nassem Asphalt, gefolgt von trockenen, sonnigen Bedingungen. Simon Reicher, der das Rennen als Startfahrer eröffnete, konnte den Audi R8 LMS evo II mit der Startnummer 1 sicher durch die Prima Variante pilotieren, musste jedoch in den folgenden Runden den Anschluss zum führenden Mitbewerber abreißen lassen. Der Grund war eindeutig: Während das von Platz zwei gestartete Team eine konventionelle Strategie mit Slick-Reifen wählte, ging der spätere Sieger von Platz acht mit Regenreifen ins Rennen und übernahm bereits in der ersten Runde die Führung. Drei Boxenstopps mit insgesamt vier Fahrerwechseln und ein fünfsekündiges Handicap hielten die beiden Fahrer jedoch nicht davon ab, sich Runde für Runde wieder an den Erstplatzierten heranzukämpfen. Doch da es für Eastalent Racing um die Meisterschaft ging, entschlossen sich die Ingenieure, das führende Fahrzeug nicht mehr anzugreifen. Aufgrund des Punktestands in der Meisterschaft reichte ihnen der zweite Platz zum Gewinn der Fahrer-Meisterschaft.

„Wie soll es uns als GT Open Champion 2024 gehen? Wir sind jetzt drei Stunden im Kreis gefahren. Es war ein taffes Rennen, nicht einfach zu fahren. Summa summarum sind wir Zweiter im Rennen geworden und Meister in der Fahrerwertung – absolut unglaublich. Das Ganze müssen wir erst einmal sacken lassen“, sagte Simon Reicher nach dem Rennen.

„Ich glaube, wir haben heute ein Rennen erlebt, das in drei Stunden die gesamte Saison beschreibt. Am Ende haben wir uns verdient durchgesetzt, und ich glaube, dass unsere Beziehung, ja dieser Kampfmodus, den wir hier bei Eastalent Racing an den Tag legen, am Ende den Unterschied gemacht hat“, berichtete Audi-Sport-Fahrer Christopher Haase.

Nachdem das Team den Meisterschaftstitel und Vizetitel der Fahrermeisterschaft 2023 geholt und zu Beginn dieses Jahres den Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Dubai eingefahren hatte, steht mit dem Gewinn der Fahrermeisterschaft in diesem Jahr fest, dass Eastalent Racing noch lange nicht seinen Hunger nach Erfolgen gestillt hat.

Dazu sagt Meistermacher und Teamchef Peter Reicher: „Wir haben es wieder geschafft. Es gibt nichts Schöneres, als am Ende erneut die Bestätigung für deine harte Arbeit zu bekommen. Wir haben letztes Jahr die Team-Meisterschaft gewonnen, die 24 Stunden von Dubai und auch in diesem Jahr die GT Open Fahrer-Meisterschaft. Was kann man sich als Team mehr wünschen? Das muss ich jetzt erst einmal für mich sacken lassen. Um es auf Neudeutsch zu sagen: Ich bin geflasht.“

Auch das Nervenkostüm des Audi-GT-Projektmanagers Dietmar Ponticelli wurde nach so vielen Jahren Motorsport gefordert. „Es wird vielleicht einer der letzten Titel sein, den Audi mit Hilfe von Eastalent Racing eingefahren hat. Ich hoffe jedoch, dass es nicht der Letzte war. Ich hoffe sehr, dass Peter Reicher auch im kommenden Jahr wieder mit Audi an den Start gehen wird – vielleicht auch in einer anderen Serie und genauso erfolgreich wie in der GT Open. Ich als Österreicher bin total stolz darauf, dass ein österreichisches Team den Fahrertitel in der GT Open gewonnen hat. Wenn man sich den GT3-Sektor genauer anschaut, dann ist die GT Open eine der wichtigsten Meisterschaften, die Eastalent Racing für uns (Audi) gewonnen hat. Schon der Jahresbeginn mit dem Sieg bei den 24 Stunden von Dubai war eine sensationelle Leistung, aber dieses Rennen heute war unglaublich. Zu Beginn des Rennens dachten wir, das war es mit der Fahrer-Meisterschaft, doch dann hat das Team eine sensationelle Aufholjagd gestartet. Spannender hätte man das Drehbuch nicht schreiben können. Ich bin eigentlich nicht Teil des Teams, aber durch die Gastfreundschaft von Peter bin ich zu einem Teil des Teams geworden. Für mich persönlich war es nervenaufreibend.“

 

 

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Pokal und Punkte in Barcelona

Barcelona/Spanien: Mit dem vorletzten Lauf der internationalen GT Open in Barcelona steigt die Spannung in der Meisterschaft 2024. Mit nur zwei Punkten Vorsprung reiste am vergangenen Wochenende (27. bis 29.09.) der amtierende Champion der Serie, das Kirchberger GT3-Team, zum Circuit de Barcelona-Catalunya. Wie Teamchef Peter Reicher erklärte, liegt der Fokus ganz auf dem Titel in der Fahrermeisterschaft. „Wir haben dank unserer Fahrer Christopher Haase und Simon Reicher in der vergangenen Saison den Teamtitel eingefahren. Dieser wurde ihnen jedoch am grünen Tisch aberkannt. Daher ist es für mich nur gerecht, wenn sie in dieser Saison als Fahrer den Titel ebenfalls einfahren.“

Dass der Asphalt von Barcelona keine leichte Aufgabe werden würde, damit hatte die Crew von Eastalent Racing bereits im Vorfeld gerechnet. Mit Platz zwölf im ersten Zeittraining am Samstag und Platz zehn im Rennen wurden die Herausforderungen nicht geringer. Erst der zweite Platz im Zeittraining am Sonntag und der hervorragende dritte Podiumsplatz am Sonntag brachten die gewünschte Entlastung.

„Die Nervosität war im Team und ganz besonders bei mir allgegenwärtig zu spüren. Uns ist klar, hier geht es jetzt in der heißen Phase um die Meisterschaft. Das allein ist für uns als junges Team in unserer jungen Teamgeschichte mehr als aufregend. Mein Wunsch wäre gewesen, einfach für klare Verhältnisse zu sorgen, um etwas entspannter nach Monza reisen zu können. Schlussendlich sind wir trotz Punktgleichstand aufgrund der bisher besseren Resultate in Führung. Wir werden die große Herausforderung in Monza annehmen und hoffen, dort alles klarzumachen“, berichtet Peter Reicher.

Das Wochenende schildert Simon Reicher so: „Grundsätzlich haben uns der Asphalt und die Reifen ein schwieriges Wochenende bereitet. Auch wenn wir konkurrenzfähig waren, es war kein tolles Fahren auf der Strecke. Gerade in meinem Zeittraining hatten wir viel Pech. Da wäre deutlich mehr drin gewesen. Spaß hat das leider nicht gemacht. Summa summarum haben wir für die Meisterschaft alles gegeben. Nun geht es mit Punktgleichstand nach Monza. Und wer in Monza vorn steht, hat am Ende des Jahres die Nase vorn.“

Punkte, Punkte, Punkte. Es galt davon so viele wie möglich einzusammeln, um so wenig Rückstand wie möglich nach Monza mitzunehmen. Eine Formel, die recht einfach ist, jedoch in der Umsetzung einiges abverlangt. Audi-Sport-Fahrer Christopher Haase schildert es so: „Grundsätzlich bin ich mit dem Wochenende zufrieden, obwohl Barcelona aus der Vergangenheit heraus nicht unbedingt unsere Stärke ist. In Bezug auf die Fahrzeug-Performance haben unsere Ingenieure und Mechaniker einen fantastischen Job gemacht. Sie haben einen Plan entwickelt, um unseren Speed in den Streckensektoren auf die Farbe Purple zu steigern. Wir haben alles gegeben, haben Punkte sammeln können und schauen nun auf das Finale in Monza, das viel Spannung verspricht. Wir werden sehen, wer in Monza die Nase vorn hat.“

Das Finale der internationalen GT Open findet vom 18. bis 20. Oktober im italienischen Monza statt.

 

 

 

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