CHRISTOPHER HAASE TRIUMPHIERT IM LEGENDÄREN „BRICKYARD“: INTERCONTINENTAL GT-CHALLENGE SIEG BEI DEN 8H VON INDIANAPOLIS!

Gemeinsam mit dem Stadtkurs von Monte Carlo, dem Straßenkurs von Le Mans und der Nürburgring Nordschleife ist das Oval von Indianapolis eine der vier weltweit berühmtesten, Rennstrecken. Seit 1911 findet auf dem 2,5 Meilen lange Superspeedway das „Indianapolis 500“ statt, das größte Automobil-Rundstreckenrennen der Welt. Ebendort – wenngleich auf der Rennstrecke im Infield – konnte Audi Sport-Pilot Christopher Haase nun einen seiner größten Erfolge feiern: Gemeinsam mit Patric Niederhauser und Markus Winkelhock gewann er das Acht-Stunden-Rennen der Intercontinental GT-Challenge, in dem die wichtigsten Sportwagenhersteller der Welt um den prestigeträchtigsten GT-Titel des Jahres kämpfen.

Mit einem perfekt vorbereiteten Audi R8 LMS des französischen Audi Sport-Teams Sainteloc Racing konnte das Fahrer-Trio Haase/Niederhauser/Winkelhock von Beginn des Wochenendes an um die Top-Positionen mitfahren. So qualifizierte man sich im schwierigen Zeittraining, in dem auch die GT4-Fahrzeuge auf der Strecke waren und für viel Verkehr sorgten, für das SuperPole-Shootout, in dem der junge Schweizer Patric Niederhauser den tollen zweiten Startplatz einfuhr. Christopher Haase eröffnete den Renn-Sonntag als Startfahrer, und auch wenn er anfangs von Platz zwei auf Platz vier zurückfiel, so waren er und seine Teamkollegen dennoch über das gesamte Acht-Stunden-Rennen immer in Schlagdistanz zur Spitze.

„Das Rennen war ein absoluter Thriller, besonders die letzte Stunde war der pure Wahnsinn“, erzählt Christopher Haase: „Die Top-Fünf waren auf unterschiedlichen Strategien unterwegs, es war relativ schwer zu durchschauen. Als dann auch noch der führende Ferrari verunfallte, wurde es wirklich irre. Eine Mischung aus Safety-Car-Phasen, Strafen und weiteren Zwischenfällen bescherte uns ein echtes Wechselbad der Gefühle. In dem einen Moment lagen wir in Führung, im nächsten Moment hatten wir eine Runde Rückstand… Ganz am Schluss war das Glück aber schließlich auf unserer Seite. Und das braucht es auch, wenn man so ein großes Rennen gewinnen möchte.“ Daran, dass der Sieg in Indianapolis ein ganz besonderer in seiner bisherigen an Highlights nicht gerade armen Karriere ist, lässt Christopher Haase abschließend keine Zweifel: „Sainteloc-Racing hat einen grandiosen Job gemacht, meine Kollegen Winki und Patric waren der Hammer – ich bin wirklich überglücklich, dass uns dieser Sieg gelungen ist. Den legendären Brickyard (Anm.: die Ziellinie in Indianapolis, die aus Ziegelsteinen im Boden gemauert ist) in Tradition der Indy-Sieger zu küssen, das ist ein wahrer Karriere-Höhepunkt!“

PODIUM BEIM GT WORLD CHALLENGE SPRINT FINALE: CHRISTOPHER HAASE EROBERT IN VALENCIA DEN ZWEITEN PLATZ!

Der letzte GT World Challenge Sprint-Event des Jahres fand am vergangenen Wochenende im spanischen Valencia statt. Audi Sport-Pilot Christopher Haase war dort einmal mehr mit seinem jungen Teamkollegen Leo Roussel für das französische Sainteloc Racing Team am Start, und natürlich wollte die Mannschaft zum Saison-Finale noch einmal zeigen, dass mit ihr im Kampf um Spitzenplätze jederzeit zu rechnen ist.

Trotzdem die Trainings-Sessions und auch die beiden Qualifyings nicht perfekt liefen – Roussel sicherte sich Startplatz 12, Haase qualifizierte den Audi R8 LMS für die Startposition 14 – war Christopher Haase für den ersten Rennlauf am Sonntagvormittag optimistisch: „Wir wussten, dass unsere Stärke im Long-Run liegt, dementsprechend haben wir uns voll auf das Rennen fokussiert.“ Und diese Konzentration sollte sich bezahlt machen. Nach einem guten Start und Stint von Leo Roussel, der zudem von den Fehlern einiger anderer Piloten profitieren konnte, übernahm Haase den Sainteloc Racing Audi auf Position sechs. „Unser Boxenstopp war sehr gut, da konnte ich gleich noch einen Platz gewinnen. In meinem Stint hab‘ ich mich dann langsam an eine Dreiergruppe herangearbeitet, bis sich die Drei vor mir in die Quere kamen und von der Ideallinie rutschten. So durften wir im Ziel als bestes Audi-Team über Platz zwei jubeln, unser zweiter Podiumsplatz in der GT World Challenge Sprint in diesem Jahr. Gleichzeitig konnte ich mir an meinem Geburtstag selbst ein wirklich schönes Geburtstagsgeschenk machen!“

Das zweite Rennen am Sonntagnachmittag lief dann leider nicht so gut: Haase wurde als Startfahrer gleich in der zweiten Kurve von hinten hart getroffen und von der Strecke geschoben, was viele Plätze kostete: „Von Rang 19 aus gab’s dann wenig Perspektive in Richtung Spitze, aber wir haben nicht aufgegeben, einen strategisch guten Boxenstopp gemacht und so wurde es noch ein solider zehnter Platz“, resümiert Christopher Haase, der auch nach dem Finale der GT World Challenge Sprint weiterhin fleißig im Einsatz ist: Schon am kommenden Wochenende bestreitet er für Land Motorsport das ADAC GT Masters Rennwochenende auf dem Sachsenring und etwas später geht es zum Finale der GT World Challenge Endurance nach Barcelona.

ERSTES PODIUM IN DER GT WORLD CHALLENGE EUROPE: CHRISTOPHER HAASE EROBERT IN MISANO DEN DRITTEN PLATZ!

Pünktlich zum Start der Ferienzeit begab sich die GT World Challenge Europe an die italienische Adria-Küste, genauer gesagt nach Misano. Für Christopher Haase gab’s allerdings keinen Strandurlaub, sondern zwei beinharte Sprintrennen bei großer Sommerhitze, die er gemeinsam mit dem französischen Youngster Leo Roussel für das Team Sainteloc Racing bestritt.

Bereits im freien Training zeichnete sich ab, dass das Team gut vorbereitet nach Italien gekommen war. Der Audi R8 LMS lief perfekt, am Set-Up musste nur noch Feintuning betrieben werden und so konnte man eine Session sogar als schnellstes Team beenden. Leo Roussel bestritt das erste Qualifying und setzte die gute Ausgangsposition perfekt um: Erste Startreihe und Startplatz zwei waren optimale Voraussetzungen für den ersten Lauf am Samstagnachmittag, der bei großer Hitze – bis zu 34 Grad Celsius – ausgetragen wurde. Roussel hatte einen guten Start, fiel dann im Verlauf des Rennens etwas zurück und brachte das Auto auf Platz sechs zum Fahrerwechsel an die Box. Die Sainteloc Crew lieferte einen perfekten Boxenstopp ab, sowohl die In-Lap von Roussel als auch die Out-Lap von Christopher Haase waren hervorragend, und so konnte man sich bis auf Platz vier nach vorne schieben. „Zusätzlich zur taktisch perfekten Leistung des Teams war auch unser Audi R8 LMS richtig toll, so konnte ich am Ende des Rennens noch auf Platz drei fahren“, resümierte Cristopher Haase, der damit den ersten GT World Challenge Europe Sprint Podiumsplatz für Sainteloc Racing eroberte.

Leider sollte der Erfolgslauf für das zweite Rennen nicht anhalten: Bereits im Qualifying hatte das Team „verwachst“ und lag mit der Abstimmung daneben – mehr als Startplatz 16 war für Haase nicht zu holen: „Da sieht man, wie eng das Feld beisammen liegt. Eine Kleinigkeit, die nicht passt, und du stehst sehr weit hinten“, so Christopher Haase, der im Rennen selbst nach tollem Start just bei der Zufahrt zum Boxenstopp von einem seltenen Technik-Defekt endgültig gestoppt wurde: „Da waren wir schon auf Platz 12, mit einem guten Pit-Stop wären erneut Punkte möglich gewesen. Schade, aber insgesamt war es ein gutes Wochenende. Für mich geht’s jetzt nach Zandvoort, wo ich mit Land Motorsport bei den ADAC GT Masters Läufen starte!“

Geringer Lohn für starke Aufholjagd von Audi

  • Platz fünf für Audi Sport Team Car Collection bei 24 Stunden Nürburgring
  • Zweiter Rang von Phoenix Racing in der Pro-Am-Klasse
  • Klassensieg im Audi R8 LMS GT4 für Giti Tire Motorsport by WS Racing

In einer der turbulentesten Ausgaben der 24 Stunden Nürburgring mit mehr als 14 Stunden Rennunterbrechung im Nebel begeisterte Audi Sport customer racing mit einer starken Aufholjagd. Der Lohn blieb am Ende allerdings karg. Von Platz 64 zu Rennbeginn kämpfte sich das Audi Sport Team Land bis in die Spitzengruppe zurück, sah aber nach einem Unfall von Kelvin van der Linde das Ziel nicht. Den besten Audi R8 LMS stellte am Ende das Audi Sport Team Car Collection. Von Platz 25 nach einem frühen Reifenwechsel verbesserte sich der Audi mit der Nummer 2 bis auf den fünften Platz.

„Wir haben eine extrem spannende Ausgabe des Rennens gesehen, in der nach dem Restart am Sonntagmittag vier Marken um den Sieg gekämpft haben“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Wir hatten mit dem Audi Sport Team Land gute Chancen bis zum Unfall kurz vor Schluss. So etwas kann beim Kampf am Limit passieren. Herzlichen Glückwunsch an das Audi Sport Team Car Collection zum fünften Platz. Stark waren auch unsere Kunden Phoenix Racing mit einem Podiumsplatz in der Pro-Am-Wertung und die vier Fahrerinnen von Giti Tire Motorsport by WS Racing mit ihrem Sieg in der Klasse SP8.“ Im Kampf um den sechsten Gesamtsieg in der Eifel sah sich Audi Sport bereits zu Rennbeginn mit großen Herausforderungen konfrontiert. Bei drohendem Regen startete das Audi Sport Team Land auf Regenreifen, wechselte aber noch in der Einführungsrunde auf Slicks. Von Platz 64 nahm Christopher Mies das Rennen am Ende der ersten Startgruppe aus der Boxengasse auf. Seine Aufholjagd führte ihn schon in den ersten vier Runden zurück unter die besten 20. Nach der Rennunterbrechung verbesserten sich Christopher Mies, René Rast und Kelvin van der Linde bis in die Spitzengruppe. Ein Unfall in Runde 48 brachte das Siegerteam von 2017 von Christian und Wolfgang Land jedoch um alle Chancen.

Den besten Audi R8 LMS in der Gesamtwertung stellte am Ende das Audi Sport Team Car Collection. Christopher Haase, Nico Müller und Markus Winkelhock fielen ähnlich wie das Land-Team zu Beginn durch einen Reifenwechsel weit zurück. Das Fahrertrio arbeitete sich aber wieder in den Kreis der Besten vor. Am Ende überquerte der Audi mit der Nummer 2 die Ziellinie an fünfter Stelle. Weniger als vier Sekunden fehlten Schlussfahrer Christopher Haase und seinen Teamkollegen zu einem Podestplatz.

Das Audi Sport Team Phoenix hat bereits am Samstagabend nach einem Unfall alle Chancen auf ein Spitzenergebnis von Mattia Drudi/Robin Frijns/Frank Stippler/Dries Vanthoor verloren. Die Mannschaft von Ernst Moser, die das Rennen bereits fünf Mal gewonnen hat, wahrte dennoch gute Chancen. Michele Beretta/Kim-Luis Schramm/Frank Stippler/Nicki Thiim waren zeitweise die beste Audi-Mannschaft und in der Gesamtwertung unter den besten fünf Teams. Die rüde Attacke eines Gegners kurz nach dem Restart aber führte am Sonntagmittag zu einem Reifenschaden und einer Kollision. Platz 17 war ein schwacher Trost für die harte Arbeit. Der dritte Audi von Phoenix Racing mit Max Hofer/Vincent Kolb/Dennis Marschall/Jan-Erik Slooten sorgte mit einem Klassen-Podium für ein versöhnliches Ergebnis. Die vier Piloten bildeten die zweitbeste Mannschaft der Pro-Am-Wertung für gemischte Fahreraufgebote aus Profis und Amateuren. Ein Sieg in der Klasse SP8 gelang dem Team Giti Tire Motorsport by WS Racing nach nicht weniger als sechs Führungswechseln. Am Ende setzte sich das Audi-Privatteam wie schon im Vorjahr mit seinem R8 LMS GT4 durch. Die große Besonderheit in diesem Jahr: Mit Pippa Mann/Célia Martin/Christina Nielsen/Carrie Schreiner saßen nicht nur erstmals vier Damen im Cockpit. Von der Mechanikerin bis zum Teammanagement bestand auch die komplette Einsatzmannschaft des „Girls-Only-Teams“ aus Damen.

Für Audi Sport customer racing steht in acht Wochen das nächste große Langstreckenrennen an. Bei den 24 Stunden von Spa will die Mannschaft nach 2011, 2012, 2014 und 2017 erneut mit dem R8 LMS um den Gesamtsieg kämpfen.

NACH TOP-15 IN DER GT WORLD CHALLENGE PAUL RICARD: HAASE MIT VORFREUDE ZUM SAISON-HIGHLIGHT AM NÜRBURGRING!

Für Christopher Haase sind es äußerst betriebsame Wochen: Vom 1.000-Kilometer-Rennen der GT World Challenge Endurance Series in Le Castellet, das der Audi Sport-Pilot in den Top-15 beenden konnte, geht es nun direkt zum Nürburgring, wo am kommenden Wochenende das Saison-Highlight, das 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife, über die Bühne gehen wird.

In Le Castellet hatte das vergangene Rennwochende auf dem „Circuit Paul Ricard“ für Christopher Haase und seine beiden Mitstreiter im Team von Sainteloc Racing, die Franzosen Adrien Tambay und Alexandre Cougnaud, sehr gut begonnen: Sowohl im ersten freien Training als auch im Pre-Qualifying fuhr man im 47 Fahrzeuge starken Starterfeld auf Platz drei und war damit auch jeweils die beste Mannschaft mit einem Audi R8 LMS GT3. Im Qualifying konnte Haase seinen Stint auf Platz fünf – erneut als bester Audi – beenden, kombiniert mit den Zeiten seiner Teamkollegen bedeutete das Startplatz 15: „Bei diesem Starterfeld waren wir mit dem 15. Platz super zufrieden, das war eine gute Ausgangsposition für das Rennen über sechs Stunden“, so Christopher Haase, der den Start-Turn absolvierte und den Audi R8 LMS GT3 auf Position 12 in die Box brachte. Der Mittel-Stint lief für das Team leider nicht ganz nach Plan, als Adrien Tambay von Alexandre Cougnaud für den letzten Turn übernahm, lag das Trio eine Runde hinter dem Führenden. Haase: „Adrien hat noch einmal alles gegeben und versucht, Boden gut zu machen, letztendlich konnte er die Ziellinie auf dem 15. Platz überqueren. Somit hatten wir nichts gewonnen, aber immerhin auch nichts verloren, es war ein solides Rennen.“

Von Le Castellet aus machte sich Christopher Haase dann direkt auf den Weg zum Nürburgring, wo am kommenden Wochenende zum insgesamt 49. Mal das 24-Stunden- Rennen auf der Nürburgring Nordschleife ausgetragen wird. Haase, der das Langstreckenrennen bereits zwei Mal (2012, 2014) gewinnen konnte, wird mit zwei weiteren ehemaligen Siegern – Nico Müller und Markus Winkelhock – sowie mit Patric Niederhauser für das Team Car Collection antreten und versuchen, mit dem Audi R8 LMS GT3 seinen dritten Gesamtsieg zu holen. Die Motivation sowie die Vorfreude sind bei Christopher Haase jedenfalls riesig: „Der Klassiker am Nürburgring ist für mich ohne Zweifel das Highlight des Jahres und ich werde alles geben, um gemeinsam mit dem Team und den Teamkollegen das bestmögliche Resultat für Audi holen zu können!“

DURCHWACHSENER SPRINT-AUFTAKT IN MAGNY COURS: HAASE MIT AUSFALL UND PLATZ 11 IN DER GT WORLD CHALLENGE!

Nach dem nicht besonders glücklichen Auftakt zur GT World Challenge Endurance Series in Monza – dort schied das Team von Audi Sport-Pilot Christopher Haase nach einem „Abschuss“ unverschuldet aus – wollte die Mannschaft von Sainteloc Racing beim ersten Rennen der GT World Challenge Sprint Series im französischen Magny Cours ein gutes Rennwochenende abliefern. Haases Teamkollege für die Sprint-Saison, der junge Franzose Leo Russel, fuhr ein gutes Qualifying für das erste Rennen und stellte den Audi R8 LMS des Teams auf den zwölften Startplatz – ein äußerst respektables Ergebnis im mehr als starken Starterfeld der GT World Challenge Sprint Serie, vor allem nachdem Roussel sein erstes Rennwochenende seit seinem schweren LMP-Unfall in Monza vor zwei Jahren bestritt.

Das erste Rennen, das am Samstag spät abends bei Dunkelheit gestartet wurde, lief dann ebenfalls sehr gut – bis zum unverschuldeten Ausfall des Duos, nachdem völlig überraschend der Technik-Fehlerteufel zugeschlagen hatte. „Nach dem Pech von Monza war das natürlich doppelt schade“, so Christopher Haase, der überhaupt nicht zum Fahren kam, weil der Ausfall noch vor dem Boxenstopp beziehungsweise Fahrerwechsel passiert war: „Ich war dann für das zweite Qualifying am Sonntag nicht ganz aussortiert. Immerhin konnte ich unseren Audi R8 LMS auf Platz elf qualifizieren, somit waren wir für das zweite Rennen zuversichtlich.“ Als drittbester Audi gestartet, konnte Haase rasch auf Platz neun vorfahren, dann allerdings gelang der Fahrerwechsel nicht wie geplant: „Wir haben rund fünf Sekunden eingebüßt, dadurch verloren wir leider einige Positionen. Schade, Platz fünf oder sechs wäre drin gewesen.“ Letztlich landete das Duo auf Platz elf und ist nun für die nächsten Läufe dementsprechend motiviert, die Performance entscheidend zu verbessern.

Für Christopher Haase geht es aber schon am kommenden Wochenende weiter, in Oschersleben bestreitet er gemeinsam mit dem Schweizer Ricardo Feller im spektakulären gelb-grünen „Mamba“ Audi R8 LMS von Land-Motorsport den Saison-Auftakt des ADAC GT Masters. Die beiden Läufe werden am Samstag (ab 16:00 Uhr) und Sonntag (ebenfalls ab 16:00 Uhr) LIVE auf RTL NITRO übertragen, zudem können sie im YouTube-Channel des ADAC verfolgt werden.

RABENSCHWARZES RENNEN ZUM SAISONAUFTAKT: CHRISTOPHER HAASE NACH „ABSCHUSS“ IN MONZA NICHT IM ZIEL!

Die Motorsport-Saison 2021 begann für Christopher Haase am vergangenen Wochenende – und damit später als in den Vorjahren üblich, nachdem die Corona bedingten Absagen auch Klassiker wie das 12-Stunden-Rennen in Bathurst trafen, welches normalerweise bereits im Februar stattgefunden hätte. So war das Auftaktrennen zur GT World Challenge Endurance Series im italienischen Monza das erste „echte“ Rennen des Jahres, bei dem Haase gemeinsam mit Adrien Tambay und Alexandre Cougnaud für die Mannschaft von Sainteloc Racing an den Start ging.

Das französische Team, mit dem Audi Sport-Pilot Haase nun schon seit einigen Jahren in der GT World Challenge unterwegs ist, war über den Winter natürlich nicht untätig. So kam man gut vorbereitet auf die italienische Hochgeschwindigkeitspiste und konnte von Beginn an ein gutes Tempo gehen. Im Pre-Qualifying fuhr Adrien Tambay, Sohn von Ex-F1-Pilot Patrick Tambay, dann mit einem Satz neuer Reifen sogar die Bestzeit. „Natürlich war das nicht ganz aussagekräftig, aber trotzdem ein Hinweis darauf, dass unser Audi R8 LMS gut funktioniert. Im Quali konnten wir das aufgrund von etwas viel Verkehr – es waren ja gleichzeitig 44 Autos auf der Strecke – nicht ganz umsetzen. Mit Startplatz 21 hatten wir für das dreistündige Rennen der Endurance Series aber trotzdem eine gute Ausgangsposition“, so Christopher Haase.

Für das Rennen hatte sich Sainteloc Racing eine gute Strategie zurechtgelegt, und auch der Start gelang Youngster Alexandre Cougnaud ausgezeichnet. Doch nach nicht einmal einer Runde wurde dieser von einem Mitbewerber „abgeschossen“ – und das Rennen war somit auch für Christopher Haase vorbei: „Alex hat den Start perfekt gemeistert, der unglückliche Treffer von unserem Mitbewerber war einfach Pech. Der war danach auch bei uns und hat sich entschuldigt, sowas kann eben leider immer passieren, darauf hast Du keinen Einfluss. Sicherlich kein Saisonstart, wie man ihn sich wünscht, aber wir werden beim nächsten Mal wieder voll angreifen!“

Für Christopher Haase geht es jetzt darum, den unglücklichen Auftakt schnellstmöglich zu vergessen und sich auf die nächsten Rennen zu fokussieren, die nun Schlag auf Schlag kommen: Denn neben der GT World Challenge Endurance Series bestreitet er – ebenfalls mit Sainteloc Racing – auch noch die GT World Challenge Sprint Series, dort tritt Haase gemeinsam mit dem jungen Franzosen Léo Roussel an. Und im ADAC GT Masters pilotiert er für Montaplast by Land- Motorsport eine echte „Mamba“: Den Audi R8 LMS im spektakulären gelb-grünen Mann-Filter Design teilt er sich mit Nachwuchshoffnung Luca-Sandro Trefz.

SAISONFINALE DER GT WORLD CHALLENGE IN PAUL RICARD: CHRISTOPHER HAASE MIT SAINTELOC RACING AUF PLATZ 12!

Das letzte GT World Challenge Endurance Rennen der Saison, das traditionelle 1.000-Kilometer- Rennen von Paul Ricard, ging trotz des sehr späten Termins bei herrlichem Wetter über die Bühne. Für das Fahrer-Trio von Sainteloc Racing – Markus Winkelhock, Dorian Boccolacci und Christopher Haase – begann das Wochenende mit guten Resultaten im ersten freien Training sowie im Pre-Qualifying, wo man jeweils die Bestzeit erzielen konnte. Danach entwickelte sich der letzte Saisonlauf allerdings zur Achterbahn der Gefühle…

Christopher Haase: „Unser Audi R8 LMS hat von Beginn an wirklich gut funktioniert, wir waren an der Spitze dabei, ich habe im Pre-Qualifying sogar die Bestzeit erzielt, und alle drei Fahrer waren für das Qualifying und das Rennen sehr zuversichtlich. Dieser vielversprechende Ausblick bekam aber schon im Quali einen ersten Dämpfer, mehr als Platz zehn war im kombinierten Ergebnis nicht drin. Bei 40 Teams ist das natürlich immer noch eine gute Startposition, aber wir konnten da schon sehen, dass uns die Pace fehlt…“

Dementsprechend entwickelte sich das Rennen dann nicht wie gewünscht. Trotz perfekter Boxenstopps, einer taktisch guten Leistung von Sainteloc Racing und fehlerfreien Stints aller Fahrer kam man am Ende nicht über den 12. Platz hinaus: „Wir haben alles gegeben, konnten den zehnten Platz aus dem Qualifying aber nicht halten. Jetzt müssen wir gemeinsam mit dem Team analysieren, woran es gelegen hat. Es ist sehr wichtig, aus solchen Situationen zu lernen, schlussendlich sind wir mit Sainteloc Racing mittlerweile in den Top-Ten der GT World Challenge angekommen. Das beweist auch der tolle dritte Platz in der „GT World Challenge Powered by AWS Europe Teams“ Gesamtwertung. Das ist ein äußerst erfreuliches, starkes Ergebnis, auf das die gesamte Mannschaft stolz sein kann. Wir waren einige Male auf dem Podium, für mich persönlich ein starkes Jahr, wie schon im ADAC GT Masters. So kann es 2021 weitergehen!“

TOP-FÜNF GESAMTPLATZIERUNG IM ADAC GT MASTERS: CHRISTOPHER HAASE & MAX HOFER PUNKTEN AUCH IN OSCHERSLEBEN!

Zum großen Saisonfinale gastierte das ADAC GT Masters in der Magdeburger Börde in Oschersleben, dabei wollten Audi Sport-Pilot Christopher Haase und sein junger österreichischer Teamkollege Max Hofer natürlich noch einmal zwei gute Rennen abliefern.

Während der Trainings-Sessions wurde der Audi R8 LMS von der Montaplast by Land Motorsport Mannschaft dann auch optimal vorbereitet, worauf Max Hofer im Qualifying für den ersten Rennlauf am Samstag prompt den zweiten Startplatz eroberte. „Taktisch und fahrerisch perfekt“, freute sich Christopher Haase mit seinem Kollegen. Im Rennen lief es danach ebenfalls gut, wenngleich man die angestrebte Podiumsplatzierung mit Platz vier denkbar knapp verpasste: „Wir hatten den Boxenstopp relativ früh absolviert, leider hat sich das nicht bezahlt gemacht. Das Ergebnis ist trotzdem super und die Punkte nehmen wir gerne mit“, so Haase.

Am Sonntag folgten schließlich das letzte Qualifying sowie das letzte Rennen der Saison, leider war das Glück dabei nicht an der Seite von Christopher Haase: „Es gab im Qualifying gleich mehrere Rotphasen, eine davon erwischte auch mich – genau zu dem Zeitpunkt, als ich den Peak meiner Reifen nützen wollte. Danach brach die Hektik aus, und in den letzten paar Minuten wollten alle nochmal eine gute Zeit fahren, somit war zu viel Verkehr und mehr als der 18. Platz war nicht mehr drin. Von so weit hinten nach vorne zu fahren ist gerade in Oschersleben ein Ding der Unmöglichkeit.“ Trotz dieser schwierigen Ausgangslage nahm das Duo Haase/Hofer bei der Zieldurchfahrt am Schluss sogar noch Punkte mit, was nicht zuletzt einem größeren Startunfall zu verdanken war, der glimpflich verlief. Christopher Haase resümierte: „Für Platz elf gab’s noch Punkte, womit Max und ich Platz fünf in der Fahrerwertung sowie gemeinsam mit dem Montaplast by Land Motorsport Team Platz vier in der Teamwertung holen konnten. Natürlich wären wir gerne noch ein bisschen näher an der Spitze dran gewesen, allerdings muss man sich immer vor Augen halten, was für ein extrem kompetitives Starterfeld im ADAC GT Masters antritt.

TOLLER SIEG UND WICHTIGE PUNKTE IM ADAC GT MASTERS: CHRISTOHPHER HAASE & MAX HOFER GEWINNEN AUF DEM LAUSITZRING!

Die vorletzte Veranstaltung der ADAC GT Masters Saison musste Corona bedingt von Zandvoort auf den Lausitzring verlegt werden, somit wartete die Strecke südöstlich von Berlin zum zweiten Mal in diesem Jahr auf die „Liga der Supersportwagen“. Natürlich waren Audi Sport-Pilot Christopher Haase und sein Teamkollege Max Hofer erneut für das Montaplast by Land- Motorsport Team mit einem Audi R8 LMS am Start.

Das Team wurde dabei von Beginn an mit äußerst schwierigen Bedingungen konfrontiert: Niedrige Temperaturen und beinahe durchgehend starker Regen begleiteten Hofer und Haase über das gesamte Wochenende: „Wir mussten in den freien Trainings viel probieren, es war nicht einfach, mit den Regenreifen auf Speed zu kommen“, so Christopher Haase, dessen junger Teamkollege das erste Qualifying auf einem tollen fünften Platz beenden konnte: „Das war eine super Teamleistung und die perfekte Ausgangsposition für das Rennen.“ Max Hofer erwischte dann einen guten Start und dank der perfekten Renntaktik kam Christopher Haase in dem von mehreren Safety-Car-Phasen geprägten, hektischen Rennen nach dem Boxenstopp als Führender auf die Strecke zurück: „Wir haben spät gestoppt, das war goldrichtig. Auch wenn ich in der Schlussphase großen Druck vom Zweitplatzierten hatte, konnte ich unseren Audi R8 LMS als Erster über die Ziellinie bringen und das Rennen gewinnen. Dieser Sieg gehört der gesamten Montaplast by Land-Motorsport Mannschaft, wir hatten das beste Paket“, jubelte Christopher Haase über den ersten Saisonsieg im ADAC GT Masters. Damit konnte Haase nach seinem Sieg im allerersten ADAC GT Masters Rennen im Jahr 2007 auch das 201. Rennen gewinnen!

Am Sonntag erwischte das Team einen wesentlich schwierigeren Start. Bei Mischbedingungen im Qualifying waren zunächst die falschen Reifen am Auto: „Ich bin auf Regenreifen raus, habe dann aber festgestellt, dass Slicks die richtige Wahl gewesen wären – nachdem wir gewechselt hatten, begann es allerdings plötzlich erneut zu regnen“ resümiert Christopher Haase, der damit nur von Platz 21 in das zweite Rennen starten konnte. Im Rennen selbst erwischte er zwar einen guten Start, hatte aber mit einer verschmierten Windschutzscheibe zu kämpfen: Haase: „Es war viel Schmutz auf der Strecke der sich auf der Scheibe gesammelt hat. Ich war im Blindflug unterwegs und hätte beinahe die Box nicht gefunden. Max hat dann mit gereinigter Scheibe noch einige Plätze gutmachen können, sodass es am Ende mit Platz 12 sogar noch Punkte gab. Insgesamt wieder ein starkes Wochenende, dank dem wir nach wie vor auf Platz sechs der Meisterschaft liegen. Jetzt greifen wir am Wochenende beim Finale in Oschersleben noch einmal voll an!“