HARTE RENNEN IM ADAC GT MASTERS AM SACHSENRING: CHRISTOPHER HAASE UND MAX HOFER ERNEUT IN DEN TOP-FÜNF!

Nachdem das gesamte Rennprogramm des ADAC GT MASTERS im zweiten Halbjahr komprimiert wurde, geht es nun Schlag auf Schlag: Nur zwei Wochen nach den Rennen in Hockenheim wurden am vergangenen Wochenende die Läufe sieben und acht auf der spektakulären Berg- und Talbahn des Sachsenrings ausgetragen. Audi Sport-Pilot Christopher Haase war mit Fahrer-Kollege Max Hofer für Montaplast by Land-Motorsport am Start.

Das Wochenende begann für die Mannschaft nicht optimal: Im ersten freien Training rutschte Christopher Haase ins Kies, was der Mechaniker-Mannschaft Arbeit bescherte und den beiden Piloten wertvolle Zeit für die – besonders am Sachsenring wichtige – Abstimmungsarbeit kostete. Dank perfektem Teamwork konnte der Audi R8 LMS aber rechtzeitig zum zweiten freien Training auf Vordermann gebracht werden, und prompt lief es deutlich besser.

Im Samstags-Qualifying eroberte Max Hofer dann Startplatz neun, eine solide Ausgangsposition für den ersten Rennlauf. Christopher Haase: „Max fuhr einen guten ersten Stint und konnte unsere Position in den Top-Ten verteidigen. Wir waren also am Weg zu wichtigen Meisterschaftspunkten, als uns eine Durchfahrtsstrafe zurückwarf, weil beim Boxenstopp ein kleiner Fehler passiert war. Ich kämpfte mich dann wieder bis auf Rang 15 nach vorne, so konnten wir immerhin einen Punkt für die Gesamtwertung mitnehmen.“

Am Sonntag dann das zweite Qualifying und der zweite Rennlauf, den Christopher Haase von Platz fünf aus in Angriff nahm: „Meine schnellste Runde wurde leider von einer roten Flagge beeinflusst, aber grundsätzlich war ich mit der Startposition zufrieden. Im Getümmel der ersten Runde ging’s dann allerdings echt heftig zur Sache, da war ich froh, dass unser Audi R8 LMS heil blieb – zumal das Auto wirklich perfekt war, ein riesengroßes Dankeschön dafür an das gesamte Team! Ich kam jedenfalls auf Platz fünf an die Box, und Max brachte dann den vierten Platz für Montaplast by Land-Motorsport ins Ziel!“

CHRISTOPHER HAASE ZWEI MAL AUF PLATZ ZWEI: TOLLE ERFOLGE IN ZANDVOORT UND BEIM 24 H RENNEN NÜRBURGRING!

Ein Doppelstart an ein und demselben Wochenende ist an sich schon eine seltene Ausnahme. Ein gleichzeitiger Start bei einem GT World Challenge Rennen und beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist allerdings wirklich außergewöhnlich. Genau dieses „Mammutprogramm“ hatte Audi Sport-Fahrer Christopher Haase zu bewältigen: In Zandvoort ging er mit seinem Fahrerkollegen Arthur Rougier für das Team Sainteloc Racing in der GT World Challenge Europe Sprint an den Start, auf dem Nürburgring war er mit den Audi Sport-Fahrern Mirko Bortolotti und Markus Winkelhock für das Audi Sport Team Car Collection beim legendären 24-Stunden-Rennen unterwegs.

Während auf dem Nürburgring die letzten Vorbereitungen für den Langstreckenklassiker liefen, standen am Freitag und Samstag in Zandvoort Qualifyings und Rennen auf dem Programm. In der verregneten Qualifikation gab’s die Plätze fünf (Rougier) und vier (Haase). „Die halb nassen, halb trockenen Bedingungen waren schwierig, da kam es auf jedes Hundertstel Luftdruck in den Reifen an. Etwas Potential hätten wir daher noch gehabt, aber Arthur und ich waren trotzdem zufrieden“, so Christopher Haase, der in den anschließenden Rennen eine Achterbahn der Gefühle durchlebte: „Vor dem ersten Lauf trocknete die Strecke ab und wir hatten uns für Slicks entschieden, als es in der Einführungsrunde erneut zu regnen begann. Damit war jede Chance dahin und wir haben beschlossen, den Fokus auf das zweite Rennen zu richten.“ Das zahlte sich aus: Obwohl Haase direkt nach dem Start von einem Konkurrenten berührt und in einen Dreher gedrängt wurde, worauf er dem Feld hinterherjagen musste, durfte das Team am Schluss über Platz zwei jubeln: „Wir haben nie aufgegeben, das ganze Team hat einen tollen Job abgeliefert, unser Audi R8 LMS war das schnellste Auto im Feld – dadurch konnten wir noch auf den zweiten Rang vorfahren!“

Beflügelt von diesem Erfolg ging es per Helikopter zum Nürburgring, wo das 24-Stunden-Rennen bereits gestartet war. Christopher Haase übernahm von Markus Winkelhock und fuhr bei Einbruch der Nacht einen Doppel-Stint. „Mit dem starken Regen war es extrem herausfordernd. Wir konnten uns dennoch sukzessive verbessern, bis es dann wirklich gefährlich wurde. Es gab Aquaplaning auf der Strecke und keine Sicht. Da habe ich mich im Hatzenbach sogar gedreht, glücklicherweise ohne anzuschlagen“, so Haase, der über den dann erfolgten Rennabbruch froh war: „Das war die richtige Entscheidung der Rennleitung!“ Am Sonntagmorgen erfolgte der Re-Start, und Christopher Haase konnte in seinem Stint sogar die Führung erkämpfen. Schlussendlich entschieden Reifenwahl und Taktik: „Wir haben fast alles richtig gemacht, waren aber nicht hundertprozentig fehlerfrei. Das hat uns leider den Sieg gekostet, obwohl wir das Zeug dazu gehabt hätten. Unser Audi R8 LMS war jedenfalls grandios und sowohl das Team als auch meine Teamkollegen haben einen sensationellen Job gemacht. Einerseits ist Platz zwei in so einem Rennen wirklich toll, andererseits ist aber natürlich auch schade, dass es sich um knapp 16 Sekunden nicht ausgegangen ist. Nächstes Jahr gibt es eine neue Chance, dann muss wieder der Sieg für Audi her!“

PODIUM-FINISH BEIM ADAC GT MASTERS IN HOCKENHEIM: STARKES WOCHENENDE VON CHRISTOPHER HAASE & MAX HOFER!

Das dritte Rennwochenende des ADAC GT Masters fand am vergangenen Wochenende auf dem Hockenheimring in Baden-Württemberg statt. Die traditionsreiche Strecke präsentierte sich von ihrer besten Seite, tolles Spätsommerwetter begleitete das 33 Fahrzeuge starke Starterfeld an beiden Renntagen. Audi Sport-Fahrer Christopher Haase und sein junger Teamkollege Max Hofer hatten sich für die Rennen viel vorgenommen: Dank der Bemühungen der Montaplast by Land-Motorsport Mannschaft waren viele Details optimiert worden, das galt es nun umzusetzen. „Wir waren von Beginn an stark unterwegs“, berichtet Christopher Haase. „Damit konnten wir uns gleich auf die Feinabstimmung konzentrieren, das war der Schlüssel zum Erfolg.“

Max Hofer fuhr ein blitzsauberes erstes Qualifying und positionierte den Audi R8 LMS auf Startplatz sechs. Im Rennen selbst ging es dann – wie in Hockenheim üblich – vor allem in den ersten Kurven hoch her, doch auch da konnte Hofer ohne größere Berührungen durchschlüpfen und seine Position in den Top-Ten festigen. Den obligatorischen Boxenstopp nutzte das Team für eine Strategie-Anpassung, welche Christopher Haase für seinen Stint ganz nah an die vor ihm liegenden Mitbewerber heranbrachte. „Ab da war das Rennen wirklich turbulent, ich bin in einen Vierkampf geraten, in dem die Platzierungen ständig wechselten.“ Am Ende war das Team mit Platz sieben und wichtigen Punkten für die Meisterschaft zufrieden.

Am Sonntag lief es dann noch besser: Christopher Haase fuhr ein starkes Qualifying und eroberte Startplatz vier. „Ich war schon zwei Zehntelsekunden schneller, aber da kam leider die rote Flagge“, so Haase, der sich danach ausdrücklich bei seinem Montaplast by Land Motorsport Team bedankte: „Die Jungs haben seit dem Lausitzring-Wochenende hart gearbeitet, das hat sich absolut ausgezahlt, vielen Dank dafür!“ Im Rennen gelang dann auch ein perfekter Start, Christopher Haase fuhr auf den zweiten Platz nach vor und konnte den Audi R8 LMS beim Boxenstopp an ebendieser Position an Max Hofer übergeben. Und auch der junge Österreicher lieferte eine fehlerfreie, starke Fahrt ab, womit das Duo am Ende über Platz zwei auf dem Podium jubeln durfte. „Wir sind mega happy. Ein perfektes Auto, tolle Boxenstopps und auch wir Fahrer haben abgeliefert“, freute sich Christopher Haase, der allerdings schon jetzt an das nächste Rennwochenende denkt: „Wir müssen nun fokussiert weiterarbeiten. Nächstes Mal haben wir Ballast im Auto, das ist bei der harten Konkurrenz im ADAC GT Masters natürlich ein Thema. Und schließlich wollen wir in der Meisterschaftswertung noch weiter nach vorne, dank dem erfolgreichen Wochenende liegen wir nun immerhin schon auf Rang fünf!“

TOP-FÜNF-PLATZIERUNGEN BEI DER MAGNY COURS PREMIERE: CHRISTOPHER HAASE IN DER GT WORLD CHALLENGE ERNEUT STARK!

Nicht nur die GT World Challenge feierte mit der Sprint-Serie ihre Premiere auf der ehemaligen Formel-1-Rennstrecke von Magny Cours, auch für Audi Sport-Pilot Christopher Haase war es der erste Auftritt auf dem anspruchsvollen Kurs. Bereits nach dem Training hatte die Strecke das Herz von Haase erobert: „Eine wunderschöne Strecke, anspruchsvoll, schnell, einfach toll. Ich hoffe sehr, dass wir bald wieder dort fahren, für den GT3-Sport eine absolute Bereicherung.“

Das Rennwochenende entwickelte sich für das Team von Sainteloc-Racing dann auch äußerst positiv, wenngleich Christopher Haase und sein Fahrerkollege, der junge Franzose Arthur Rougier, die letzten zwei Zehntel im Set-Up erst vor dem zweiten Rennlauf am Sonntag finden konnten: „Wir waren von Beginn an wirklich gut dabei, aber es hätte besser sein können. Im Qualifying von Arthur für das Samstagsrennen hat sich das am deutlichsten ausgewirkt, da waren die Zeitabstände so gering, dass wir mit einer um zwei Zehntel besseren Performance nicht auf Startplatz acht, sondern in der zweiten Startreihe gestanden wären.“ Das Rennen selbst lief für das Audi-Duo dennoch bestens, die Ziellinie überquerten sie auf Rang fünf. „Leider haben wir dann eine 20-Sekunden-Strafe bekommen, weil Arthur am Start ein anderes Auto berührt hatte“, so Haase, womit letztendlich nur die Punkte für den neunten Platz gutgeschrieben wurden.

Das zweite Qualifying wurde von Christopher Haase bestritten, er positionierte den Audi R8 LMS dabei auf Startplatz vier, das Schwesterauto von Sainteloc-Racing eroberte sogar die Pole-Position. „Auch da war das Set-Up noch immer nicht optimal, für das Rennen konnten wir allerdings den entscheidenden Schritt machen und das Auto perfekt abstimmen. Am Start behielt ich Platz vier und bemerkte gleich, dass das Auto richtig gut ist. Ich würde sogar sagen, wir hatten das beste Auto im Feld, und die Chance auf ein Podium-Finish. Dafür war auch unsere Strategie anders als die der direkten Mitbewerber. Beim Boxenstopp wollten wir den Sprung in die Top-Drei schaffen, aber leider ging der Reifenwechsel daneben und am Ende fanden wir uns auf Platz fünf wieder. Danach war Überholen nicht mehr drin, also blieb es schlussendlich bei Rang fünf“, fasst Christopher Haase den zweiten Rennlauf am Sonntag zusammen: „Es war trotzdem ein gutes Wochenende und unser Schwesterauto konnte sogar gewinnen, Glückwunsch ans Team! Kommendes Wochenende geht’s im ADAC GT Masters weiter, dort starte ich in Hockenheim mit Max Hofer für die Mannschaft von Land-Motorsport.“

GT WORLD CHALLENGE EUROPE RENNEN AM NÜRBURGRING: HARTER KAMPF UM TOP-TEN PLATZIERUNG BEIM 6-STUNDEN-RENNEN!

Nach der Podiums-Platzierung beim NLS Sechs-Stunden-Rennen ging es am vergangenen Wochenende für Audi Sport-Fahrer Christopher Haase am Nürburgring erneut sechs Stunden lang „rund“ – dieses Mal allerdings auf der klassischen GP-Strecke und im 45 Autos starken Starterfeld der GT World Challenge Europe Endurance Serie. Trotz der harten Konkurrenz konnte sich das Fahrertrio Christopher Haase, Dorian Boccolacci und Markus Winkelhock mit dem Audi R8 LMS von Sainteloc Racing von Beginn an in den Top-Ten positionieren. Dementsprechend optimistisch war das Team für das samstägliche Qualifying, in dem Christopher Haase den dritten und letzten Stint fuhr: „Es war schwierig, eine freie Runde zu erwischen. Ich hatte Glück, bei Dorian und Markus lief es nicht so gut, mit Startplatz sieben waren letztendlich aber zufrieden!“

Am Sonntag folgte schließlich ein spektakuläres, hartes Sechs-Stunden-Rennen, in dem die drei Piloten jeweils auf Doppel-Stints unterwegs waren. Markus Winkelhock konnte ohne größere Zwischenfälle durch die turbulente Startphase manövrieren und hielt den Audi R8 LMS in den Top-Ten. Dorian Boccolacci übernahm danach und rückte durch einen strategisch gut gewählten Boxenstopp in die Nähe der Podiumsplatzierungen – selbst ein Dreher nach einem Überholversuch kostete ihn kaum Zeit. „Dorian hat einen grandiosen Job gemacht“, so Christopher Haase, der die letzten beiden Rennstunden bestritt: „Wir hatten sogar die Chance auf eine Podiums-Platzierung, leider ist dabei ein taktischer Fehler dazwischengekommen. Beim letzten Boxenstopp mussten wir 12 Sekunden länger stehenbleiben, um die maximale Fahrzeit pro Stint – 65 Minuten – nicht zu überschreiten. Das hat uns von Platz vier auf Rang zehn zurückgeworfen, ab da ging es wirklich wild zur Sache. Ich war in einem Zug mit sechs, sieben Autos, ständig gab’s Überholmanöver. Dabei habe ich versucht, die verlorenen Plätze wieder gut zu machen. Schlussendlich kam es leider zu einem Kontakt mit einem Mitbewerber, der dabei einen Reifenschaden erlitt. Die Rennleitung belegte uns dafür mit einer 30-Sekunden-Strafe, somit wurde aus unserem siebenten am Ende nur mehr der zehnte Platz. Schade, aber es war trotzdem ein tolles Rennen und wir konnten immerhin einige Punkte mitnehmen.“

Für Christopher Haase geht es übrigens ohne Pause weiter: Schon am kommenden Wochenende startet er beim GT World Challenge Rennen der Sprint-Serie in Magny Cours.

DIE „NÜRBURGRING-WOCHEN“ HABEN ERFOLGREICH BEGONNEN: CHRISTOPHER HAASE BEIM NLS SECHS-STUNDEN-RENNEN ZWEITER!

Mit beachtlichen 172 Teilnehmern ging am vergangenen Wochenende die Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen Nürburgring über die Bühne: Das fünfte NLS-Rennen („Nürburgring Langstrecken Serie“, vormals VLN) der Saison war dieses Mal das traditionelle Sechs-Stunden- Rennen. Audi Sport-Fahrer Christopher Haase war gemeinsam mit seinen Teamkollegen Mirko Bortolotti, Markus Winkelhock und Audi Werksfahrer Robin Frijns für das Audi Sport Team Car Collection am Start – also genau mit jener Besetzung, mit der er auch beim 24-Stunden- Rennen Ende dieses Monats antreten und um seinen möglichen dritten Gesamtsieg kämpfen wird.

„Es war ein sehr gutes Wochenende für uns“, resümiert Christopher Haase das Sechs-Stunden- Rennen: „Wir konnten im Hinblick auf das 24-Stunden-Rennen viele Dinge ausprobieren, auch beim Set-Up haben wir noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht. Unser Speed hat das gesamte Rennen über gepasst. Bereits im Qualifying konnte ich trotz etwas Verkehr auf meiner Runde mit Platz drei und einer Zeit von 7:58 Minuten zeigen, dass wir voll dabei sind. Im Rennen selbst waren wir dann fehlerfrei unterwegs und haben uns aus allen Problemen herausgehalten – obwohl der Speed von Beginn an sehr hoch war und hart gekämpft wurde. Unsere Tank-Strategie war goldrichtig, daher konnten wir in der letzten Runde den bis dahin führenden Ferrari problemlos überholen. Lediglich am Schwesterauto vom Audi Sport Team Land sind wir nicht mehr vorbeigekommen, aber ein Doppelsieg für Audi ist natürlich der perfekte Wochenend-Abschluss.“

Damit ist Christopher Haase ein positiver Auftakt der „Nürburgring-Wochen“ geglückt – nicht ganz unwichtig, denn immerhin startet der Audi Sport-Fahrer nun gleich drei Mal in Folge auf der legendären Strecke in der Eifel: „Am kommenden Wochenende geht’s mit dem Sechs- Stunden-Rennen des GT World Challenge Europe Endurance Cup weiter. Dort starte ich gemeinsam mit Dorian Boccolacci und Marcus Winkelhock für Sainteloc Racing. Gemeinsam mit dem französischen Team war ich zuletzt bei den Sprint-Rennen in Misano zwei Mal auf dem Podium – das gilt es jetzt auch im Endurance-Cup umzusetzen!“ Und Ende September wartet dann eines der absoluten Saison-Highlights auf Christopher Haase: Das 24-Stunden-Rennen Nürburgring.

HÖHEN UND TIEFEN FÜR CHRISTOPHER HAASE BEIM ADAC GT MASTERS: PUNKTE FÜR PLATZ SECHS, ABER AUCH PECH AUF DEM NÜRBURGRING!

Das zweite Rennwochenende des ADAC GT Masters fand am vergangenen Wochenende auf dem Nürburgring statt. Gegenüber dem Saison-Auftakt auf dem Lausitzring war das Starterfeld noch einmal um drei GT3-Fahrzeuge angewachsen, insgesamt kämpften also 36 Teams mit jeweils zwei Fahrern um das Podium und die Punkte.

Für Christopher Haase und Max Hofer begann das Wochenende mit viel Set-Up-Arbeit in den freien Trainings, um für das Qualifying die optimale Abstimmung des Audi R8 LMS zu finden. Gemeinsam mit dem Team Montaplast by Land-Motorsport gelang dies recht gut. Max Hofer erzielte die fünfzehntschnellste Zeit und ließ damit mehr als die Hälfte der Mitbewerber hinter sich. „Ich kenne keine andere GT3-Rennserie, in der die Zeitabstände so knapp sind“, so Audi Sport-Fahrer Christopher Haase, der viel Lob für seinen jungen österreichischen Teamkollegen parat hatte: „Max zeigt konstanten Speed, in diesem starken Feld ist das eine sehr gute Leistung. Leider hatte er im Rennen dann nach nur wenigen Runden enormes Pech. Ein Konkurrent hat ihn in Turn 5 berührt und rausgedrückt, damit war unser Rennen vorzeitig vorbei. Eine Nullnummer tut im ADAC GT Masters doppelt weh, eben weil es so eng zur Sache geht.“

Das zweite Qualifying fuhr Christopher Haase, er konnte den Audi R8 LMS für den neunten Startpatz qualifizieren. Nachdem zwei Mitbewerber nachträglich bestraft wurden, ging Haase von Platz sieben in das Rennen, in dem es recht turbulent zuging: „Ich konnte gleich in der ersten Runde zwei Plätze gutmachen, habe die dann aber relativ bald wieder verloren. So ging es hin und her, auch nach dem Boxenstopp waren wir auf Platz sieben und nach vorne ging nicht wirklich etwas“, sagt Christopher Haase, der sich gemeinsam mit Max Hofer nach dessen Zieldurchfahrt dennoch über Platz sechs freuen durfte. „Nach dem Pech am Samstag tut es schon gut, vom Nürburgring doch noch Punkte mitzunehmen. Das Podium war allerdings nicht in Reichweite, da müssen wir gemeinsam mit Montaplast by Land-Motorsport in die detaillierte Analyse gehen. Der Anspruch wäre nämlich schon, im weiteren Saisonverlauf um das Podium fighten zu können!“

PODIUMS-SERIE IN ADAC GT MASTERS UND GT WORLD CHALLENGE: PLATZ DREI AM LAUSITZRING, PLATZ ZWEI UND DREI IN MISANO!

Stressige, aber höchst erfolgreiche Tage für Audi Sport-Fahrer Christopher Haase: Nach der Auftakt-Veranstaltung zum ADAC GT Masters auf dem Lausitzring am ersten August- Wochenende stand vergangenen Samstag und Sonntag der erste Event zum GT World Challenge Europe Sprint Cup mit nicht weniger als drei Rennläufen in Misano auf dem Programm. Ein kurzer Rückblick auf das ADAC GT Masters Wochenende: Gemeinsam mit dem jungen Österreicher Max Hofer gelang in der wohl bestbesetzten GT3-Sprintserie der Welt ein hervorragender Saisonstart. Das Land-Motorsport Team konnte den Audi R8 LMS in den freien Trainings immer besser auf den Lausitzring und die hohen Temperaturen abstimmen. Hofer qualifizierte den Wagen auf Startplatz elf, Haase auf Platz 15: „Im ersten Rennen haben dann sowohl Max als auch ich einen tollen Stint erwischt, zusätzlich konnten wir von den Fehlern anderer Teams profitieren“, so Haase, der am Ende gemeinsam mit Hofer über den dritten Rang jubeln konnte. Im zweiten Rennen lief es dann nicht mehr so gut, dennoch nahm das österreichisch-deutsche Duo zwei wichtige Punkte für den vierzehnten Platz mit, denn: „Im ADAC GT Masters zählt am Ende jeder einzelne Punkt“, bestätigt Christopher Haase.

Die ersten Rennen zur GT World Challenge Europe Sprint fanden dieses Wochenende im italienische Misano statt. Auf der Rennstrecke an der Adria wurden gleich drei Läufe ausgetragen, und Christopher Haase trat erstmals mit Teamkollegen Arthur Rougier für die Mannschaft von Sainteloc Racing an, mit der er bereits in den Vorjahren erfolgreich war. „Arthur fährt seine Rookies-Saison im GT3, er ist ein extrem schneller Youngster“, war Haase bereits vor dem Wochenende optimistisch, und sein gutes Gefühl sollte ihn nicht täuschen: „Im ersten Qualifying hat Arthur unseren Audi R8 LMS auf Platz zehn gestellt, ich konnte im Q2 Platz sechs holen. Und im dritten Qualifying fuhr Arthur dann auf den dritten Startplatz, das war schon sehr stark.“ Im ersten Rennen am Samstag gab’s mit Platz sechs bereits ein Top- Resultat, in den beiden Sonntags-Rennen fuhren Haase und Rougier mit den Rängen drei und zwei gleich zwei Mal auf das Podium! Dementsprechend fällt auch die Bilanz von Haase aus: „Das ganze Team hat seit dem Endurance-Auftakt in Imola hart gearbeitet Wir haben alle Möglichkeiten genutzt, waren strategisch top mit super Boxenstopps, unser Audi R8 LMS lief perfekt. Sogar die extreme Hitze haben wir ganz gut weggesteckt, das war eine zusätzliche Herausforderung. Und natürlich hat sich Arthur souverän geschlagen. Aber auch wenn wir zufrieden sein können – unsere Kollegen von WRT haben gezeigt, dass es noch besser geht, da kann man nur gratulieren.“ Zeit zum Ausspannen bleibt Christopher Haase jedenfalls nicht: Schon am kommenden Wochenende wartet mit dem ADAC GT Masters auf dem Nürburgring das nächste Rennwochenende.

GELUNGENER RE-START DER RENNSAISON FÜR CHRISTOPHER HAASE: BEIM GT WORLD CHALLENGE ENDURANCE RENNEN IN IMOLA AUF P5!

Nach einer – gefühlt – viel zu langen Pause konnte Audi Sport-Fahrer Christopher Haase am vergangenen Wochenende endlich wieder „durchstarten“ und den ersten Lauf zur GT World Challenge Europe Endurance in Imola für das französische Team SAINTELOC-Racing gemeinsam mit seinen Kollegen Dorian Boccolacci und Audi Sport-Fahrer Markus Winkelhock bestreiten. Alles unter strengen Hygiene-Regeln und leider ohne Fans vor Ort, dennoch war die Freude bei Haase groß, endlich wieder hinter dem Steuer seines Audi R8 LMS zurück zu sein. Während der Trainings-Sessions am Freitag lief es für die französische Mannschaft bestens, man war immer unter den Top-Fünf klassiert. Als die Temperaturen am Samstag heißer wurden, lief es im Qualifying aber nicht mehr ganz so gut. Am Ende gab es Startplatz elf für das dreistündige Rennen: „Bei 45 Teams ist auch der elfte Startplatz ein gutes Ergebnis“, so Christopher Haase, der allerdings noch mehr Potential im Team und im Auto sah: „Wenn man weiß, wo die anderen Audi-Mannschaften klassiert waren, dann müssen wir unser Potential noch besser ausnützen!“

Die SAINTELOC-Mannschaft ließ sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen und konzentriere sich am Rennsonntag darauf, einen fehlerfreien Job abzuliefern, was auch hervorragend gelang: Keine Strafen, keine Fehler, keine Berührungen – und dank dem konstanten Speed der drei Piloten gelangte man im Verlauf des Rennens immer weiter nach vorne. „Einzig beim letzten Boxenstopp, wo wir von Dorian auf mich wechselten, war beim Anfahren kein Gang eingelegt“, berichtete Christopher Haase. „Das hat circa fünf Sekunden gekostet, hat sich im Endeffekt aber nicht ausgewirkt, da wir am Ende mit Rang fünf das Maximum herausholen konnten. Auch wenn das im hochkompetitiven Feld der GT World Challenge Europe Endurance ein ausgezeichnetes Resultat ist, müssen wir auch bei solchen Kleinigkeiten noch besser werden. Dass das funktionieren kann, haben die Markenkollegen von WRT mit dem Sieg gezeigt, Gratulation dafür!“

Für Christopher Haase geht es jetzt direkt mit Renn-Action weiter: Am kommenden Wochenende wird der erste Lauf zum ADAC GT Masters auf dem Lausitzring ausgetragen, wo er – wie schon 2016 und 2017 – mit Land Motorsport auf dem Audi R8 LMS starten wird: „Ich freue mich riesig auf den Saisonstart in Deutschland. Das ADAC GT Masters ist hart umkämpft und mit der GT World Challenge sicher die schnellste GT3-Rennserie der Welt. Meine Rückkehr zu Land Motorsport ist toll, ein herzlich-familiäres Team, das enorme Leidenschaft für unseren Sport hegt. Und mit dem jungen Österreicher Max Hofer habe ich einen äußerst schnellen, voll motivierten Teamkollegen. Verständlicherweise gibt’s auch dort keine Zuseher vor Ort, aber dafür können die Fans die Rennen live im TV verfolgen, das ist im Moment sicher der beste Kompromiss!“

PLATZ ZWEI ZUM SAISONAUFTAKT IN DUBAI: CHRISTOPHER HAASE IM REGENCHAOS AUF DEM PODIUM!

Vorjahressieger Christopher Haase kehrte zu Beginn des Jahres an die Stätte eines großen Vorjahres-Erfolges zurück: Er trat – erneut in Diensten von Car Collection Motorsport – beim traditionellen 24-Stunden-Rennen in Dubai an, das dieses Jahr zum bereits 15. Mal ausgetragen wurde. Seine Teamkollegen im Audi R8 LMS waren die Audi Sport-Fahrer Markus Winkelhock, Rik Breukers, Mike-David Ortmann und Dimitri Parhofer, mit ihnen wollte Haase seinen Sieg wiederholen. In den freien Trainings hatte die Truppe noch viel Arbeit, denn das Set-Up aus dem Vorjahr war aufgrund geänderter Witterungsverhältnisse nutzlos: Es war deutlich kühler als 2019, zudem war die Strecke durch vom Wind eingetragenen Sand rutschiger. Dennoch konnte der Audi R8 LMS mit der Startnummer 88 von Car Collection Motorsport optimal abgestimmt werden, zuversichtlich ging Christopher Haase ins Qualifying: „Die Balance des Autos war toll, mir war klar, dass wir vorne mitmischen können. Leider habe ich dann beim letzten Reifensatz den Peak der Pneus nicht erwischt, das hat uns einen besseren Startplatz gekostet. So war es Platz neun, was für ein solches 24-Stunden-Rennen aber auch noch eine gute Ausgangsposition war.“

Startfahrer Markus Winkelhock meisterte nicht nur die hektische Startphase gut, er konnte in seinem Stint auch noch Plätze gut machen. Beim perfekt absolvierten Boxenstopp übernahm Christopher Haase das Steuer für einen Doppelstint an dessen Ende er sogar für einige Runden die Führung übernehmen konnte: „Wir konnten einige Code60-Phasen taktisch super nutzen. Die sieben Führungsrunden haben sich dementsprechend gut angefühlt“, so Haase, dessen Teamkollegen Ortmann, Breukers und Parhofer in Anschluss ebenfalls perfekt unterwegs waren: „Wir lagen permanent im Spitzenfeld und waren im Rennen um den Sieg voll dabei, als plötzlich der große Regen kam…“ Der Regen wurde bald so stark, dass der Rennleitung nichts anderes übrigblieb, als das Rennen nach exakt sieben Stunden und 17 Minuten Fahrzeit mit der roten Flagge zu unterbrechen. Aus der Unterbrechung wurde mit Fortschreiten der Nacht – bei nicht enden wollendem Starkregen – leider ein endgültiger Abbruch und für Christopher Haase und seine Teamkollegen der zweite Platz im Schlussklassement. Für Audi Sport Pilot Christopher Haase war der Abbruch die richtige Entscheidung, auch wenn er lieber die 24 Stunden absolviert hätte: „Es war einfach zu viel Regen, die Boxengasse stand komplett unter Wasser, irgendwann ist sogar der Strom ausgefallen. Offenbar haben wir von den paar wenigen Regentagen, die es jährlich in Dubai gibt, gleich zwei erwischt. Auch wenn wir gerne das komplette Rennen gefahren wären, freuen wir uns sehr über Platz zwei. Das kann sich nach dem Sieg im Vorjahr sehen lassen, das ist eine schöne Bilanz! Jetzt freue mich auf das 12-Stunde-Rennen in Bathurst, Anfang Februar in Australien!“