GT WORLD CHALLENGE EUROPE RENNEN AM NÜRBURGRING: HARTER KAMPF UM TOP-TEN PLATZIERUNG BEIM 6-STUNDEN-RENNEN!

Nach der Podiums-Platzierung beim NLS Sechs-Stunden-Rennen ging es am vergangenen Wochenende für Audi Sport-Fahrer Christopher Haase am Nürburgring erneut sechs Stunden lang „rund“ – dieses Mal allerdings auf der klassischen GP-Strecke und im 45 Autos starken Starterfeld der GT World Challenge Europe Endurance Serie. Trotz der harten Konkurrenz konnte sich das Fahrertrio Christopher Haase, Dorian Boccolacci und Markus Winkelhock mit dem Audi R8 LMS von Sainteloc Racing von Beginn an in den Top-Ten positionieren. Dementsprechend optimistisch war das Team für das samstägliche Qualifying, in dem Christopher Haase den dritten und letzten Stint fuhr: „Es war schwierig, eine freie Runde zu erwischen. Ich hatte Glück, bei Dorian und Markus lief es nicht so gut, mit Startplatz sieben waren letztendlich aber zufrieden!“

Am Sonntag folgte schließlich ein spektakuläres, hartes Sechs-Stunden-Rennen, in dem die drei Piloten jeweils auf Doppel-Stints unterwegs waren. Markus Winkelhock konnte ohne größere Zwischenfälle durch die turbulente Startphase manövrieren und hielt den Audi R8 LMS in den Top-Ten. Dorian Boccolacci übernahm danach und rückte durch einen strategisch gut gewählten Boxenstopp in die Nähe der Podiumsplatzierungen – selbst ein Dreher nach einem Überholversuch kostete ihn kaum Zeit. „Dorian hat einen grandiosen Job gemacht“, so Christopher Haase, der die letzten beiden Rennstunden bestritt: „Wir hatten sogar die Chance auf eine Podiums-Platzierung, leider ist dabei ein taktischer Fehler dazwischengekommen. Beim letzten Boxenstopp mussten wir 12 Sekunden länger stehenbleiben, um die maximale Fahrzeit pro Stint – 65 Minuten – nicht zu überschreiten. Das hat uns von Platz vier auf Rang zehn zurückgeworfen, ab da ging es wirklich wild zur Sache. Ich war in einem Zug mit sechs, sieben Autos, ständig gab’s Überholmanöver. Dabei habe ich versucht, die verlorenen Plätze wieder gut zu machen. Schlussendlich kam es leider zu einem Kontakt mit einem Mitbewerber, der dabei einen Reifenschaden erlitt. Die Rennleitung belegte uns dafür mit einer 30-Sekunden-Strafe, somit wurde aus unserem siebenten am Ende nur mehr der zehnte Platz. Schade, aber es war trotzdem ein tolles Rennen und wir konnten immerhin einige Punkte mitnehmen.“

Für Christopher Haase geht es übrigens ohne Pause weiter: Schon am kommenden Wochenende startet er beim GT World Challenge Rennen der Sprint-Serie in Magny Cours.

DIE „NÜRBURGRING-WOCHEN“ HABEN ERFOLGREICH BEGONNEN: CHRISTOPHER HAASE BEIM NLS SECHS-STUNDEN-RENNEN ZWEITER!

Mit beachtlichen 172 Teilnehmern ging am vergangenen Wochenende die Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen Nürburgring über die Bühne: Das fünfte NLS-Rennen („Nürburgring Langstrecken Serie“, vormals VLN) der Saison war dieses Mal das traditionelle Sechs-Stunden- Rennen. Audi Sport-Fahrer Christopher Haase war gemeinsam mit seinen Teamkollegen Mirko Bortolotti, Markus Winkelhock und Audi Werksfahrer Robin Frijns für das Audi Sport Team Car Collection am Start – also genau mit jener Besetzung, mit der er auch beim 24-Stunden- Rennen Ende dieses Monats antreten und um seinen möglichen dritten Gesamtsieg kämpfen wird.

„Es war ein sehr gutes Wochenende für uns“, resümiert Christopher Haase das Sechs-Stunden- Rennen: „Wir konnten im Hinblick auf das 24-Stunden-Rennen viele Dinge ausprobieren, auch beim Set-Up haben wir noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht. Unser Speed hat das gesamte Rennen über gepasst. Bereits im Qualifying konnte ich trotz etwas Verkehr auf meiner Runde mit Platz drei und einer Zeit von 7:58 Minuten zeigen, dass wir voll dabei sind. Im Rennen selbst waren wir dann fehlerfrei unterwegs und haben uns aus allen Problemen herausgehalten – obwohl der Speed von Beginn an sehr hoch war und hart gekämpft wurde. Unsere Tank-Strategie war goldrichtig, daher konnten wir in der letzten Runde den bis dahin führenden Ferrari problemlos überholen. Lediglich am Schwesterauto vom Audi Sport Team Land sind wir nicht mehr vorbeigekommen, aber ein Doppelsieg für Audi ist natürlich der perfekte Wochenend-Abschluss.“

Damit ist Christopher Haase ein positiver Auftakt der „Nürburgring-Wochen“ geglückt – nicht ganz unwichtig, denn immerhin startet der Audi Sport-Fahrer nun gleich drei Mal in Folge auf der legendären Strecke in der Eifel: „Am kommenden Wochenende geht’s mit dem Sechs- Stunden-Rennen des GT World Challenge Europe Endurance Cup weiter. Dort starte ich gemeinsam mit Dorian Boccolacci und Marcus Winkelhock für Sainteloc Racing. Gemeinsam mit dem französischen Team war ich zuletzt bei den Sprint-Rennen in Misano zwei Mal auf dem Podium – das gilt es jetzt auch im Endurance-Cup umzusetzen!“ Und Ende September wartet dann eines der absoluten Saison-Highlights auf Christopher Haase: Das 24-Stunden-Rennen Nürburgring.

HÖHEN UND TIEFEN FÜR CHRISTOPHER HAASE BEIM ADAC GT MASTERS: PUNKTE FÜR PLATZ SECHS, ABER AUCH PECH AUF DEM NÜRBURGRING!

Das zweite Rennwochenende des ADAC GT Masters fand am vergangenen Wochenende auf dem Nürburgring statt. Gegenüber dem Saison-Auftakt auf dem Lausitzring war das Starterfeld noch einmal um drei GT3-Fahrzeuge angewachsen, insgesamt kämpften also 36 Teams mit jeweils zwei Fahrern um das Podium und die Punkte.

Für Christopher Haase und Max Hofer begann das Wochenende mit viel Set-Up-Arbeit in den freien Trainings, um für das Qualifying die optimale Abstimmung des Audi R8 LMS zu finden. Gemeinsam mit dem Team Montaplast by Land-Motorsport gelang dies recht gut. Max Hofer erzielte die fünfzehntschnellste Zeit und ließ damit mehr als die Hälfte der Mitbewerber hinter sich. „Ich kenne keine andere GT3-Rennserie, in der die Zeitabstände so knapp sind“, so Audi Sport-Fahrer Christopher Haase, der viel Lob für seinen jungen österreichischen Teamkollegen parat hatte: „Max zeigt konstanten Speed, in diesem starken Feld ist das eine sehr gute Leistung. Leider hatte er im Rennen dann nach nur wenigen Runden enormes Pech. Ein Konkurrent hat ihn in Turn 5 berührt und rausgedrückt, damit war unser Rennen vorzeitig vorbei. Eine Nullnummer tut im ADAC GT Masters doppelt weh, eben weil es so eng zur Sache geht.“

Das zweite Qualifying fuhr Christopher Haase, er konnte den Audi R8 LMS für den neunten Startpatz qualifizieren. Nachdem zwei Mitbewerber nachträglich bestraft wurden, ging Haase von Platz sieben in das Rennen, in dem es recht turbulent zuging: „Ich konnte gleich in der ersten Runde zwei Plätze gutmachen, habe die dann aber relativ bald wieder verloren. So ging es hin und her, auch nach dem Boxenstopp waren wir auf Platz sieben und nach vorne ging nicht wirklich etwas“, sagt Christopher Haase, der sich gemeinsam mit Max Hofer nach dessen Zieldurchfahrt dennoch über Platz sechs freuen durfte. „Nach dem Pech am Samstag tut es schon gut, vom Nürburgring doch noch Punkte mitzunehmen. Das Podium war allerdings nicht in Reichweite, da müssen wir gemeinsam mit Montaplast by Land-Motorsport in die detaillierte Analyse gehen. Der Anspruch wäre nämlich schon, im weiteren Saisonverlauf um das Podium fighten zu können!“

PODIUMS-SERIE IN ADAC GT MASTERS UND GT WORLD CHALLENGE: PLATZ DREI AM LAUSITZRING, PLATZ ZWEI UND DREI IN MISANO!

Stressige, aber höchst erfolgreiche Tage für Audi Sport-Fahrer Christopher Haase: Nach der Auftakt-Veranstaltung zum ADAC GT Masters auf dem Lausitzring am ersten August- Wochenende stand vergangenen Samstag und Sonntag der erste Event zum GT World Challenge Europe Sprint Cup mit nicht weniger als drei Rennläufen in Misano auf dem Programm. Ein kurzer Rückblick auf das ADAC GT Masters Wochenende: Gemeinsam mit dem jungen Österreicher Max Hofer gelang in der wohl bestbesetzten GT3-Sprintserie der Welt ein hervorragender Saisonstart. Das Land-Motorsport Team konnte den Audi R8 LMS in den freien Trainings immer besser auf den Lausitzring und die hohen Temperaturen abstimmen. Hofer qualifizierte den Wagen auf Startplatz elf, Haase auf Platz 15: „Im ersten Rennen haben dann sowohl Max als auch ich einen tollen Stint erwischt, zusätzlich konnten wir von den Fehlern anderer Teams profitieren“, so Haase, der am Ende gemeinsam mit Hofer über den dritten Rang jubeln konnte. Im zweiten Rennen lief es dann nicht mehr so gut, dennoch nahm das österreichisch-deutsche Duo zwei wichtige Punkte für den vierzehnten Platz mit, denn: „Im ADAC GT Masters zählt am Ende jeder einzelne Punkt“, bestätigt Christopher Haase.

Die ersten Rennen zur GT World Challenge Europe Sprint fanden dieses Wochenende im italienische Misano statt. Auf der Rennstrecke an der Adria wurden gleich drei Läufe ausgetragen, und Christopher Haase trat erstmals mit Teamkollegen Arthur Rougier für die Mannschaft von Sainteloc Racing an, mit der er bereits in den Vorjahren erfolgreich war. „Arthur fährt seine Rookies-Saison im GT3, er ist ein extrem schneller Youngster“, war Haase bereits vor dem Wochenende optimistisch, und sein gutes Gefühl sollte ihn nicht täuschen: „Im ersten Qualifying hat Arthur unseren Audi R8 LMS auf Platz zehn gestellt, ich konnte im Q2 Platz sechs holen. Und im dritten Qualifying fuhr Arthur dann auf den dritten Startplatz, das war schon sehr stark.“ Im ersten Rennen am Samstag gab’s mit Platz sechs bereits ein Top- Resultat, in den beiden Sonntags-Rennen fuhren Haase und Rougier mit den Rängen drei und zwei gleich zwei Mal auf das Podium! Dementsprechend fällt auch die Bilanz von Haase aus: „Das ganze Team hat seit dem Endurance-Auftakt in Imola hart gearbeitet Wir haben alle Möglichkeiten genutzt, waren strategisch top mit super Boxenstopps, unser Audi R8 LMS lief perfekt. Sogar die extreme Hitze haben wir ganz gut weggesteckt, das war eine zusätzliche Herausforderung. Und natürlich hat sich Arthur souverän geschlagen. Aber auch wenn wir zufrieden sein können – unsere Kollegen von WRT haben gezeigt, dass es noch besser geht, da kann man nur gratulieren.“ Zeit zum Ausspannen bleibt Christopher Haase jedenfalls nicht: Schon am kommenden Wochenende wartet mit dem ADAC GT Masters auf dem Nürburgring das nächste Rennwochenende.

GELUNGENER RE-START DER RENNSAISON FÜR CHRISTOPHER HAASE: BEIM GT WORLD CHALLENGE ENDURANCE RENNEN IN IMOLA AUF P5!

Nach einer – gefühlt – viel zu langen Pause konnte Audi Sport-Fahrer Christopher Haase am vergangenen Wochenende endlich wieder „durchstarten“ und den ersten Lauf zur GT World Challenge Europe Endurance in Imola für das französische Team SAINTELOC-Racing gemeinsam mit seinen Kollegen Dorian Boccolacci und Audi Sport-Fahrer Markus Winkelhock bestreiten. Alles unter strengen Hygiene-Regeln und leider ohne Fans vor Ort, dennoch war die Freude bei Haase groß, endlich wieder hinter dem Steuer seines Audi R8 LMS zurück zu sein. Während der Trainings-Sessions am Freitag lief es für die französische Mannschaft bestens, man war immer unter den Top-Fünf klassiert. Als die Temperaturen am Samstag heißer wurden, lief es im Qualifying aber nicht mehr ganz so gut. Am Ende gab es Startplatz elf für das dreistündige Rennen: „Bei 45 Teams ist auch der elfte Startplatz ein gutes Ergebnis“, so Christopher Haase, der allerdings noch mehr Potential im Team und im Auto sah: „Wenn man weiß, wo die anderen Audi-Mannschaften klassiert waren, dann müssen wir unser Potential noch besser ausnützen!“

Die SAINTELOC-Mannschaft ließ sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen und konzentriere sich am Rennsonntag darauf, einen fehlerfreien Job abzuliefern, was auch hervorragend gelang: Keine Strafen, keine Fehler, keine Berührungen – und dank dem konstanten Speed der drei Piloten gelangte man im Verlauf des Rennens immer weiter nach vorne. „Einzig beim letzten Boxenstopp, wo wir von Dorian auf mich wechselten, war beim Anfahren kein Gang eingelegt“, berichtete Christopher Haase. „Das hat circa fünf Sekunden gekostet, hat sich im Endeffekt aber nicht ausgewirkt, da wir am Ende mit Rang fünf das Maximum herausholen konnten. Auch wenn das im hochkompetitiven Feld der GT World Challenge Europe Endurance ein ausgezeichnetes Resultat ist, müssen wir auch bei solchen Kleinigkeiten noch besser werden. Dass das funktionieren kann, haben die Markenkollegen von WRT mit dem Sieg gezeigt, Gratulation dafür!“

Für Christopher Haase geht es jetzt direkt mit Renn-Action weiter: Am kommenden Wochenende wird der erste Lauf zum ADAC GT Masters auf dem Lausitzring ausgetragen, wo er – wie schon 2016 und 2017 – mit Land Motorsport auf dem Audi R8 LMS starten wird: „Ich freue mich riesig auf den Saisonstart in Deutschland. Das ADAC GT Masters ist hart umkämpft und mit der GT World Challenge sicher die schnellste GT3-Rennserie der Welt. Meine Rückkehr zu Land Motorsport ist toll, ein herzlich-familiäres Team, das enorme Leidenschaft für unseren Sport hegt. Und mit dem jungen Österreicher Max Hofer habe ich einen äußerst schnellen, voll motivierten Teamkollegen. Verständlicherweise gibt’s auch dort keine Zuseher vor Ort, aber dafür können die Fans die Rennen live im TV verfolgen, das ist im Moment sicher der beste Kompromiss!“

PLATZ ZWEI ZUM SAISONAUFTAKT IN DUBAI: CHRISTOPHER HAASE IM REGENCHAOS AUF DEM PODIUM!

Vorjahressieger Christopher Haase kehrte zu Beginn des Jahres an die Stätte eines großen Vorjahres-Erfolges zurück: Er trat – erneut in Diensten von Car Collection Motorsport – beim traditionellen 24-Stunden-Rennen in Dubai an, das dieses Jahr zum bereits 15. Mal ausgetragen wurde. Seine Teamkollegen im Audi R8 LMS waren die Audi Sport-Fahrer Markus Winkelhock, Rik Breukers, Mike-David Ortmann und Dimitri Parhofer, mit ihnen wollte Haase seinen Sieg wiederholen. In den freien Trainings hatte die Truppe noch viel Arbeit, denn das Set-Up aus dem Vorjahr war aufgrund geänderter Witterungsverhältnisse nutzlos: Es war deutlich kühler als 2019, zudem war die Strecke durch vom Wind eingetragenen Sand rutschiger. Dennoch konnte der Audi R8 LMS mit der Startnummer 88 von Car Collection Motorsport optimal abgestimmt werden, zuversichtlich ging Christopher Haase ins Qualifying: „Die Balance des Autos war toll, mir war klar, dass wir vorne mitmischen können. Leider habe ich dann beim letzten Reifensatz den Peak der Pneus nicht erwischt, das hat uns einen besseren Startplatz gekostet. So war es Platz neun, was für ein solches 24-Stunden-Rennen aber auch noch eine gute Ausgangsposition war.“

Startfahrer Markus Winkelhock meisterte nicht nur die hektische Startphase gut, er konnte in seinem Stint auch noch Plätze gut machen. Beim perfekt absolvierten Boxenstopp übernahm Christopher Haase das Steuer für einen Doppelstint an dessen Ende er sogar für einige Runden die Führung übernehmen konnte: „Wir konnten einige Code60-Phasen taktisch super nutzen. Die sieben Führungsrunden haben sich dementsprechend gut angefühlt“, so Haase, dessen Teamkollegen Ortmann, Breukers und Parhofer in Anschluss ebenfalls perfekt unterwegs waren: „Wir lagen permanent im Spitzenfeld und waren im Rennen um den Sieg voll dabei, als plötzlich der große Regen kam…“ Der Regen wurde bald so stark, dass der Rennleitung nichts anderes übrigblieb, als das Rennen nach exakt sieben Stunden und 17 Minuten Fahrzeit mit der roten Flagge zu unterbrechen. Aus der Unterbrechung wurde mit Fortschreiten der Nacht – bei nicht enden wollendem Starkregen – leider ein endgültiger Abbruch und für Christopher Haase und seine Teamkollegen der zweite Platz im Schlussklassement. Für Audi Sport Pilot Christopher Haase war der Abbruch die richtige Entscheidung, auch wenn er lieber die 24 Stunden absolviert hätte: „Es war einfach zu viel Regen, die Boxengasse stand komplett unter Wasser, irgendwann ist sogar der Strom ausgefallen. Offenbar haben wir von den paar wenigen Regentagen, die es jährlich in Dubai gibt, gleich zwei erwischt. Auch wenn wir gerne das komplette Rennen gefahren wären, freuen wir uns sehr über Platz zwei. Das kann sich nach dem Sieg im Vorjahr sehen lassen, das ist eine schöne Bilanz! Jetzt freue mich auf das 12-Stunde-Rennen in Bathurst, Anfang Februar in Australien!“

BEIM IGTC-FINALE IN KYALAMI KNAPP AM PODIUM VORBEI: UNGLÜCKLICHER VIERTER PLATZ FÜR CHRISTOPHER HAASE!

Das Finale der „Intercontinental GT Challenge“ bildete nicht nur den Schlusspunkt einer langen, aufregenden Saison für die besten GT3-Teams der Welt, es war auch das letzte Rennen des Jahres 2019 für Audi Sport-Pilot Christopher Haase, der beim 9-Stunden-Rennen im südafrikanischen Kyalami gemeinsam mit seinen Fahrerkollegen Christopher Mies und Markus Winkelhock für das Audi Sport Team Land an den Start ging.

Christopher Haase hatte noch rechnerische Chancen auf den Fahrer-Titel in der IGTC, dazu hätten aber die verbliebenen Mitbewerber allesamt ausfallen oder ganz am Ende des Feldes ins Ziel kommen müssen. „Mir war es wichtig, dass wir das Jahr mit einem super Ergebnis ausklingen lassen. Es war eine gute Saison mit einigen Erfolgen, allerdings war das Glück nicht immer auf unserer Seite – und um in einer so hart umkämpften Serie wie der IGTC ganz vorne zu sein, ist man immer auch auf etwas Glück angewiesen“, so Christopher Haase, der seine Bestrebungen mit einem starken Performance im Qualifying – Startplatz zwei mit nur wenigen Tausendstelsekunden Rückstand auf die Pole – bereits vor dem Rennstart unterstreichen konnte.

Im Rennen selbst lief es für den Audi R8 LMS mit der Startnummer 29 dann leider nicht ganz reibungslos: Wegen eines Fehlers beim Betanken sowie eines Verstoßes gegen die Boxenstoppdauer musste das Trio insgesamt zwei Durchfahrtstrafen antreten, wodurch am Ende zu viel Zeit verloren ging. Mit einer gewaltigen Schlussattacke nach neun spannenden, teils von sintflutartigen Regenfällen beeinträchtigten Rennstunden versuchte Christopher Haase in der finalen Phase noch einen Angriff auf das Podium – mehr als Platz vier war aber leider nicht mehr zu holen. „Natürlich ist ein vierter Platz im Starterfeld der IGTC ein tolles Resultat. Allerdings war das nicht ganz das, was wir uns vorgenommen hatten. Umso ärgerlicher, dass wir es in der Hand gehabt hätten, wenn wir fehlerfrei geblieben wären. Aber so ist Motorsport. Wenigstens hatten wir noch einmal viel Fahrspaß und konnten den Speed des Audi R8 LMS unter Beweis stellen. Ab sofort liegt mein Fokus auf der kommenden Saison! An dieser Stelle ein großes Dankeschön an all meine Fahrerkollegen, an alle Teams und natürlich auch an alle Audi Sport Mitarbeiter – ohne die perfekte Zusammenarbeit all dieser Bereiche könnten wir als Fahrer unmöglich unsere Bestleistungen abrufen!“

BESTER AUDI-PILOT BEIM GT-WELTCUP: CHRISTOPHER HAASE FÄHRT IN MACAU AUF PLATZ FÜNF!

Beim legendäre Stadtrennen von Macau kam es auch in diesem Jahr zum Kampf der weltbesten GT-Piloten um den „GT-Worldcup“, insgesamt 17 Starter – inklusive aller bisherigen GT-Weltmeister – duellierten sich in der ehemals portugiesischen Enklave. Audi Sport-Fahrer Christopher Haase ging gemeinsam mit Phoenix Racing als einer von fünf Audi R8 LMS Piloten an den Start, und nach seinem guten Debüt im Vorjahr hatte er nichts weniger als einen Podiumsplatz im Visier.

„Anfangs mussten wir intensiv am Set-Up arbeiten, was in Macau nicht untypisch ist“ so Christopher Haase, der dank der tollen Leistung der Phoenix-Ingenieure und Mechaniker bereits im zweiten freien Training mit guten Rundenzeiten aufzeigen konnte. „Da waren wir voll dabei, dementsprechend optimistisch war ich für das Qualifying.“ Natürlich kommt bei einer Rennstrecke wie jener von Macau den Startpositionen eine große Bedeutung zu – die Highspeed-Passagen am Hafen gehen in enge Abschnitte in der Stadt ohne jede Überholmöglichkeit über, je besser die Platzierung im Qualifiying, desto größer die Chancen auf ein gutes Resultat im Rennen. „Umso unglücklicher war dann der Fehler auf meiner schnellsten Runde“, ärgerte sich Haase noch lange nach dem Rennen: „Ich kam just in der Peak-Runde meiner Reifen am Ausgang von Kurve 18 einen Zentimeter zu weit nach außen, habe die Wand berührt und meine Spurstange beschädigt. Damit war die Chance auf eine Startposition in der ersten oder zweiten Reihe dahin.“

So musste Christopher Haase von Startplatz sieben aus in ein turbulentes Qualifying-Rennen gehen, in dem äußerst aggressiv gefahren wurde. Ein Umstand, den Haase taktisch nutzen konnte: „Ich habe versucht, mich aus den Reibereien herauszuhalten und die Fehler der Anderen auszunutzen, was mir mit Platz fünf gut gelungen ist. Leider konnte ich Rang vier gegen Vorjahressieger Augusto Farfus nicht halten. Nachdem er mich beim Safety-Car Re-Start überholte hatte, war es ein harter aber fairer Fight, den ich am Ende nicht gewinnen konnte.“ Somit startete Audi Sport-Pilot Haase auch das Hauptrennen von Platz fünf aus, wo er es prompt einmal mehr mit Farfus zu tun bekam. „Dieses Mal wollte ich ihn in einen Fehler treiben, denn mit dem Speed meines Audi R8 LMS wäre ein Angriff auf die ersten Drei, also auf das Podium möglich gewesen. Aber wie schon am Samstag bin ich auf den Highspeed-Abschnitten nicht an Augusto vorbeigekommen, und er hat keinen Fehler gemacht. Alles in allem war’s dennoch ein gutes Wochenende für uns, ein großes Dankeschön an Phoenix Racing, Ravenol und Audi Sport für die tolle Unterstützung. Jetzt geht’s direkt weiter nach Kyalami, zum Finale der IGTC!“

NACH PECH IM LETZTEN RENNEN WARTEN NUN ZWEI HIGHLIGHTS: CHRISTOPHER HAASE IN MACAU & KYALAMI IM AUDI R8 LMS AM START!

Das letzte Rennen der Blancpain GT Sprint Series im spanischen Barcelona endete vor gut einem Monat nicht ganz so, wie sich Audi Sport-Pilot Christopher Haase und seine Teamkollegen von SAINTéLOC Racing, Simon Gachet und Dorian Boccolaci, das vorgestellt hatten. Nach einer guten Leistung im Qualifying konnte das Trio von Position sieben aus in das Drei-Stunden-Rennen starten, allerdings musste man das Einsatzauto nach gerade einmal einer Stunde mit einem technischen Defekt abstellen. „Das ist natürlich nicht der Weg gewesen, wie wir unsere Saison für SAINTéLOC Racing beenden wollten, so Christopher Haase, der dennoch ein positives Resümee der (beinahe) abgelaufenen Rennsport-Saison 2019 ziehen kann.

„In der Blancpain Sprint Series waren Simon Gachet und ich das beste Audi-Duo, konnten das Jahr auf Gesamtrang fünf abschließen. Vor allem in der zweiten Hälfte der Saison waren wir konstant auf dem Podium. Im ADAC GT Masters konnte ich das letzte Saison-Rennen auf dem Sachsenring leider nicht mehr bestreiten, da hatte das Rennen in Barcelona Vorrang. Gemeinsam mit BWT Mücke Motorsport war’s eine schöne Saison, obwohl wir uns etwas mehr erwartet hätten. Da war zwar ein wenig Pech dabei, das eine oder andere Mal waren wir aber auch nicht optimal aussortiert. Toll waren die Erfolge bei den Langstrecken-Klassikern, Sieg beim 24-Stunden-Rennen in Dubai, Platz vier bei den 24-Stunden von Spa und Platz drei beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring.“

Allerdings ist die Saison für den Audi Sport Piloten noch nicht zu Ende: Nächste Woche geht es für Christopher Haase nach Macau, wo er beim berühmt-berüchtigten Stadtrennen einen Audi R8 LMS von Phoenix Racing steuern wird. Und als Schlusspunkt eines arbeitsreichen Motorsport-Jahres wartet danach das letzte Rennen der „Intercontinental GT Challenge“, kurz IGTC, das im südafrikanischen Kyalami am 24. November 2019 ausgetragen wird. Die Vorfreude auf die beiden Rennen ist jedenfalls groß: „Macau ist legendär, nach meiner Premiere im Vorjahr kann ich es kaum mehr erwarten, dort erneut an den Start zu gehen. Und beim Saisonfinale der IGTC will ich mit meinen Audi Sport Fahrer-Kollegen Christopher Mies und Markus Winkelhock noch einmal alles geben und zeigen, wie schnell der Audi R8 LMS ist!“

SCHNELLSTE RENNRUNDEN, ABER ERNEUT PECH: KEINE PUNKTE FÜR CHRISTOPHER HAASE IN ZOLDER!

Nach dem unglücklichen Ausscheiden beim Saison-Highlight auf dem Nürburgring kam Christopher Haase optimistisch nach Zolder: Auf der belgischen Strecke ging er für Sainteloc Racing in der Blancpain Sprint Series an den Start – und nachdem er gemeinsam mit seinem Teamkollegen Romain Monti dort bereits gute Resultate erzielen konnte, hatte sich die Mannschaft viel vorgenommen. Leider lief es aber von Beginn an nicht reibungslos, wie Christopher Haase schildert: „Audi war an sich super aufgestellt, die BOP war fair – wir hatten also gute Voraussetzungen, konnten das aber weder in den Trainings noch im Qualifying umsetzen und so die mögliche Performance leider nicht abrufen. Was möglich gewesen wäre, bewies unser Audi-Kollege Robin Frijns mit der Pole-Position eindrucksvoll.“

Im Zeittraining reichte es im Feld von 33 Fahrzeugen nur zum 16. Startplatz – womit Haase beim Start zum Qualifying-Race „mittendrin statt nur dabei“ war. „Wenn du mitten im Feld stehst, ist das die denkbar ungünstigste Ausgangslage. Auf der engen Start- und Zielgeraden von Zolder kam es dann so, wie es kommen musste. Vorne berührten sich zwei Autos, eine Kettenreaktion war die Folge und es gab einen Startunfall. Ich musste sehr hart bremsen und ausweichen, habe dabei allerdings die Boxenmauer berührt und die Hinterradaufhängung verbogen. In der Folge musste ich an die Box, um den Schaden beheben zu lassen, was natürlich unser Rennen ruiniert hat“, erzählt ein enttäuschter Christopher Haase.

Nach der Reparatur fuhr man das Rennen trotz mehrerer Runden Rückstand zu Ende und konnte, nachdem das Team Sainteloc zahlreiche Veränderungen vorgenommen hatte, dank der schnellsten Rennrunde beweisen, dass zumindest der Speed ins Auto zurückgekehrt war. Dementsprechend schnell war das Duo Haase/Monti dann auch im Main Race: Aufholjagd von Platz 30 bis auf Rang 14 und erneut die schnellste Rennrunde! „Unser Audi R8 LMS lief perfekt, Romain fuhr einen sensationellen Stint und wir konnten zeigen, dass es das gesamte Team drauf hat“, so Christopher Haase: „Nun wissen wir, was möglich ist. Jetzt muss unser Ziel sein, diese tolle Performance endlich wieder in kontsant gute Resultate umzusetzen!“

Das nächste Rennen für Christopher Haase folgt schon diese Woche – am Red Bull Ring will er im Team von Montaplast by Land Motorsport gemeinsam mit seinem Teamkollegen Jeffrey Schmidt die Pechsträhne hinter sich lassen und im ADAC GT Masters möglichst viele Punkte und eventuell einen Podestplatz holen!