NACH TOP-15 IN DER GT WORLD CHALLENGE PAUL RICARD: HAASE MIT VORFREUDE ZUM SAISON-HIGHLIGHT AM NÜRBURGRING!

Für Christopher Haase sind es äußerst betriebsame Wochen: Vom 1.000-Kilometer-Rennen der GT World Challenge Endurance Series in Le Castellet, das der Audi Sport-Pilot in den Top-15 beenden konnte, geht es nun direkt zum Nürburgring, wo am kommenden Wochenende das Saison-Highlight, das 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife, über die Bühne gehen wird.

In Le Castellet hatte das vergangene Rennwochende auf dem „Circuit Paul Ricard“ für Christopher Haase und seine beiden Mitstreiter im Team von Sainteloc Racing, die Franzosen Adrien Tambay und Alexandre Cougnaud, sehr gut begonnen: Sowohl im ersten freien Training als auch im Pre-Qualifying fuhr man im 47 Fahrzeuge starken Starterfeld auf Platz drei und war damit auch jeweils die beste Mannschaft mit einem Audi R8 LMS GT3. Im Qualifying konnte Haase seinen Stint auf Platz fünf – erneut als bester Audi – beenden, kombiniert mit den Zeiten seiner Teamkollegen bedeutete das Startplatz 15: „Bei diesem Starterfeld waren wir mit dem 15. Platz super zufrieden, das war eine gute Ausgangsposition für das Rennen über sechs Stunden“, so Christopher Haase, der den Start-Turn absolvierte und den Audi R8 LMS GT3 auf Position 12 in die Box brachte. Der Mittel-Stint lief für das Team leider nicht ganz nach Plan, als Adrien Tambay von Alexandre Cougnaud für den letzten Turn übernahm, lag das Trio eine Runde hinter dem Führenden. Haase: „Adrien hat noch einmal alles gegeben und versucht, Boden gut zu machen, letztendlich konnte er die Ziellinie auf dem 15. Platz überqueren. Somit hatten wir nichts gewonnen, aber immerhin auch nichts verloren, es war ein solides Rennen.“

Von Le Castellet aus machte sich Christopher Haase dann direkt auf den Weg zum Nürburgring, wo am kommenden Wochenende zum insgesamt 49. Mal das 24-Stunden- Rennen auf der Nürburgring Nordschleife ausgetragen wird. Haase, der das Langstreckenrennen bereits zwei Mal (2012, 2014) gewinnen konnte, wird mit zwei weiteren ehemaligen Siegern – Nico Müller und Markus Winkelhock – sowie mit Patric Niederhauser für das Team Car Collection antreten und versuchen, mit dem Audi R8 LMS GT3 seinen dritten Gesamtsieg zu holen. Die Motivation sowie die Vorfreude sind bei Christopher Haase jedenfalls riesig: „Der Klassiker am Nürburgring ist für mich ohne Zweifel das Highlight des Jahres und ich werde alles geben, um gemeinsam mit dem Team und den Teamkollegen das bestmögliche Resultat für Audi holen zu können!“

DURCHWACHSENER SPRINT-AUFTAKT IN MAGNY COURS: HAASE MIT AUSFALL UND PLATZ 11 IN DER GT WORLD CHALLENGE!

Nach dem nicht besonders glücklichen Auftakt zur GT World Challenge Endurance Series in Monza – dort schied das Team von Audi Sport-Pilot Christopher Haase nach einem „Abschuss“ unverschuldet aus – wollte die Mannschaft von Sainteloc Racing beim ersten Rennen der GT World Challenge Sprint Series im französischen Magny Cours ein gutes Rennwochenende abliefern. Haases Teamkollege für die Sprint-Saison, der junge Franzose Leo Russel, fuhr ein gutes Qualifying für das erste Rennen und stellte den Audi R8 LMS des Teams auf den zwölften Startplatz – ein äußerst respektables Ergebnis im mehr als starken Starterfeld der GT World Challenge Sprint Serie, vor allem nachdem Roussel sein erstes Rennwochenende seit seinem schweren LMP-Unfall in Monza vor zwei Jahren bestritt.

Das erste Rennen, das am Samstag spät abends bei Dunkelheit gestartet wurde, lief dann ebenfalls sehr gut – bis zum unverschuldeten Ausfall des Duos, nachdem völlig überraschend der Technik-Fehlerteufel zugeschlagen hatte. „Nach dem Pech von Monza war das natürlich doppelt schade“, so Christopher Haase, der überhaupt nicht zum Fahren kam, weil der Ausfall noch vor dem Boxenstopp beziehungsweise Fahrerwechsel passiert war: „Ich war dann für das zweite Qualifying am Sonntag nicht ganz aussortiert. Immerhin konnte ich unseren Audi R8 LMS auf Platz elf qualifizieren, somit waren wir für das zweite Rennen zuversichtlich.“ Als drittbester Audi gestartet, konnte Haase rasch auf Platz neun vorfahren, dann allerdings gelang der Fahrerwechsel nicht wie geplant: „Wir haben rund fünf Sekunden eingebüßt, dadurch verloren wir leider einige Positionen. Schade, Platz fünf oder sechs wäre drin gewesen.“ Letztlich landete das Duo auf Platz elf und ist nun für die nächsten Läufe dementsprechend motiviert, die Performance entscheidend zu verbessern.

Für Christopher Haase geht es aber schon am kommenden Wochenende weiter, in Oschersleben bestreitet er gemeinsam mit dem Schweizer Ricardo Feller im spektakulären gelb-grünen „Mamba“ Audi R8 LMS von Land-Motorsport den Saison-Auftakt des ADAC GT Masters. Die beiden Läufe werden am Samstag (ab 16:00 Uhr) und Sonntag (ebenfalls ab 16:00 Uhr) LIVE auf RTL NITRO übertragen, zudem können sie im YouTube-Channel des ADAC verfolgt werden.

RABENSCHWARZES RENNEN ZUM SAISONAUFTAKT: CHRISTOPHER HAASE NACH „ABSCHUSS“ IN MONZA NICHT IM ZIEL!

Die Motorsport-Saison 2021 begann für Christopher Haase am vergangenen Wochenende – und damit später als in den Vorjahren üblich, nachdem die Corona bedingten Absagen auch Klassiker wie das 12-Stunden-Rennen in Bathurst trafen, welches normalerweise bereits im Februar stattgefunden hätte. So war das Auftaktrennen zur GT World Challenge Endurance Series im italienischen Monza das erste „echte“ Rennen des Jahres, bei dem Haase gemeinsam mit Adrien Tambay und Alexandre Cougnaud für die Mannschaft von Sainteloc Racing an den Start ging.

Das französische Team, mit dem Audi Sport-Pilot Haase nun schon seit einigen Jahren in der GT World Challenge unterwegs ist, war über den Winter natürlich nicht untätig. So kam man gut vorbereitet auf die italienische Hochgeschwindigkeitspiste und konnte von Beginn an ein gutes Tempo gehen. Im Pre-Qualifying fuhr Adrien Tambay, Sohn von Ex-F1-Pilot Patrick Tambay, dann mit einem Satz neuer Reifen sogar die Bestzeit. „Natürlich war das nicht ganz aussagekräftig, aber trotzdem ein Hinweis darauf, dass unser Audi R8 LMS gut funktioniert. Im Quali konnten wir das aufgrund von etwas viel Verkehr – es waren ja gleichzeitig 44 Autos auf der Strecke – nicht ganz umsetzen. Mit Startplatz 21 hatten wir für das dreistündige Rennen der Endurance Series aber trotzdem eine gute Ausgangsposition“, so Christopher Haase.

Für das Rennen hatte sich Sainteloc Racing eine gute Strategie zurechtgelegt, und auch der Start gelang Youngster Alexandre Cougnaud ausgezeichnet. Doch nach nicht einmal einer Runde wurde dieser von einem Mitbewerber „abgeschossen“ – und das Rennen war somit auch für Christopher Haase vorbei: „Alex hat den Start perfekt gemeistert, der unglückliche Treffer von unserem Mitbewerber war einfach Pech. Der war danach auch bei uns und hat sich entschuldigt, sowas kann eben leider immer passieren, darauf hast Du keinen Einfluss. Sicherlich kein Saisonstart, wie man ihn sich wünscht, aber wir werden beim nächsten Mal wieder voll angreifen!“

Für Christopher Haase geht es jetzt darum, den unglücklichen Auftakt schnellstmöglich zu vergessen und sich auf die nächsten Rennen zu fokussieren, die nun Schlag auf Schlag kommen: Denn neben der GT World Challenge Endurance Series bestreitet er – ebenfalls mit Sainteloc Racing – auch noch die GT World Challenge Sprint Series, dort tritt Haase gemeinsam mit dem jungen Franzosen Léo Roussel an. Und im ADAC GT Masters pilotiert er für Montaplast by Land- Motorsport eine echte „Mamba“: Den Audi R8 LMS im spektakulären gelb-grünen Mann-Filter Design teilt er sich mit Nachwuchshoffnung Luca-Sandro Trefz.